Corona-Infos

Auf Grund der zahlreichen Meldungen, die uns laufend erreichen, möchten wir unsere Leser digital über die aktuelle Situation im öffentlichen Leben unseres Verbreitungsgebiets informieren. Wir veröffentlichen nur fundierte Pressemeldungen der zuständigen Behörden oder Betriebe.

Corona-Information (Stand: 21.01.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 154,7
Indexfälle gesamt: 4540
Indexfälle neu: 31
Indexfälle entlassen: 42
Aktuell positive Fälle: 335
Todesfälle gesamt: 116
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: keine Angaben
davon auf Intensivstation: keine Angaben

Corona-Information (Stand: 20.01.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 208,2
Indexfälle gesamt: 4509
Indexfälle neu: 30
Indexfälle entlassen: 23
Aktuell positive Fälle: 347
Todesfälle gesamt: 115
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 47
davon auf Intensivstation: 7

Corona-Information (Stand: 19.01.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 242,79
Indexfälle gesamt: 4479
Indexfälle neu: 43
Indexfälle entlassen: 24
Aktuell positive Fälle: 342
Todesfälle gesamt: 113
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 49
davon auf Intensivstation: 8

Corona-Info (Stand: 18.01.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 232,09
Indexfälle gesamt: 4436
Indexfälle neu: 14
Indexfälle entlassen: 56
Aktuell positive Fälle: 323
Todesfälle gesamt: 113
Todesfälle neu: 4
Indexfälle im Krankenhaus: 47
davon auf Intensivstation: 7

Corona-Info (Stand: 17.01.21)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 227,16
Indexfälle gesamt: 4422
Indexfälle neu: 14
Indexfälle entlassen: 62
Aktuell positive Fälle: 369
Todesfälle gesamt: 109
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 46
davon auf Intensivstation: 9

Corona-Info (Stand: 16.01.21)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 226,33
Indexfälle gesamt: 4408
Indexfälle neu: 24
Indexfälle entlassen: 23
Aktuell positive Fälle: 417
Todesfälle gesamt: 109
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 43
davon auf Intensivstation: 9

Corona-Info (Stand 15.01.21)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 250,2
Indexfälle gesamt: 4384
Indexfälle neu: 29
Indexfälle entlassen: 41
Aktuell positive Fälle: 416
Todesfälle gesamt: 109
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 40
davon auf Intensivstation: 9

FFP2-Masken für Bedürftige

Landratsamt Rottal-Inn verschickt Kontingent an sozial Schwache

Bedürftige im Landkreis Rottal-Inn bekommen vom Landratsamt FFP2/KN95-Masken zugeschickt. Landrat Michael Fahmüller hat entschieden, die entsprechenden Empfänger direkt per Postversand mit einem Grundstock an den Masken zu versorgen, die ab Montag im ÖPNV und im Einzelhandel Pflicht sind. Damit soll, so der Landrat sichergestellt werden, dass sozial schwächeren Bürgerinnen und Bürgern durch die Maskenpflicht keine finanziellen Nachteile entstehen. Das Landratsamt rechnet damit, dass die Masken Mitte nächster Woche eintreffen. Sobald sie zur Verfügung stehen, beginnt die Verteilung per Post – dadurch sollen insbesondere unnötige Kontakte im Sinne der Pandemiebekämpfung vermieden werden.

Bedürftig sind grundsätzlich die Empfänger von: Grundsicherungsleistungen (Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII, Hilfe zum Lebensunterhalt) sowie Obdachlose und Nutzer von Tafeln.

Höchststand bei Neuinfektionen

Das Landratsamt meldet die aktuellen Zahlen, die auf den ersten Blick dramatisch wirken, da es sich um einen neuen Höchststand an Neuinfektionen handelt – dafür gibt es aber diesmal lt. Pressesprecher Mathias Kempf eine Erklärung:

Die hohen Zahlen erklären sich maßgeblich durch den Ausbruch eines Infektionsgeschehens in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Nach einem positiven Test wurde hier eine Reihentestung veranlasst, die ergab, dass ein großer Anteil sowohl der Bewohner als auch des Pflegepersonals ebenfalls positiv ist. Etwa die Hälfte der für gestern Abend gemeldeten Neuinfektionen ist damit zu begründen. Die entsprechenden Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens wurden sofort eingeleitet.

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 310,28
Indexfälle gesamt: 4355
Indexfälle neu: 101
Indexfälle entlassen: 58
Aktuell positive Fälle: 428
Todesfälle gesamt: 109
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 37
davon auf Intensivstation: 9

Corona-Impfung: Hilfe zur Registrierung

Seit Anfang der Woche ist das Registrierungsportal zur Terminvereinbarung für eine Corona-Impfung im Landkreis Rottal-Inn freigeschaltet. Daher möchte das Landratsamt Rottal-Inn als kleine Hilfestellung für interessierte Bürgerinnen und Bürger den Ablauf der Anmeldung schildern.

Unter www.rottal-inn.de/impfzentrum gelangen Sie zum Online-Registrierungssystem https://impfzentren.bayern/citizen, über das Sie einen Impftermin erhalten.

Dort registrieren Sie sich mit einer gültigen Mailadresse und einem Passwort. Dieses muss mindestens acht Zeichen haben, darunter Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens eine Ziffer und mindestens ein Sonderzeichen.
Nach der Anmeldung kommt eine Registrierungsmail ins eigene Mailpostfach. In dieser muss ein Link geklickt werden, um die Mailadresse zu verifizieren.
Der Klick auf den Link führt zu einer Seite mit dem Hinweis, dass die Mailadresse verifiziert sei. “Zurück zur Applikation”. Mit Klick auf diesen Link geht es zurück zum Impfportal.

Zurück im Portal muss nun “Ich habe bereits einen Account” angeklickt werden.
Nun kann mit der Dateneingabe begonnen werden. Abgefragt werden persönliche Daten wie Name und Adresse, aber auch die Umstände, warum man zu einer besonders von Corona gefährdeten Personengruppe gehören könnte. Mehrere Aufklappmenüs stehen hier zur Auswahl. Bei der Mobilfunknummer, die ebenfalls anzugeben ist, legt das System Wert darauf, die internationale Vorwahl für Deutschland +49 vor die Nummer zu setzen.
Im Anschluss wird abgefragt, ob beim Impfwilligen gesundheitliche Risikofaktoren vorliegen, etwa eine Schwangerschaft oder Allergien. Auch hier gibt es mehrere Eingabemöglichkeiten, die man prüfen muss.
Mit dem Klick auf “Abschließen” gelangt man zu einer Bestätigungsseite. Die Daten sind erfolgreich abgeschickt. “Sobald eine Terminauswahl möglich ist werden Sie per E-Mail verständigt”, heißt es.
Die registrierten Personen mit der aktuell höchsten Priorität entsprechend der Corona-Impfverordnung werden je nach Verfügbarkeit der Impftermine vom Impfzentrum per SMS oder E-Mail, ggf. auch telefonisch zur persönlichen Terminbuchung eingeladen.
Die Vergabe der Impftermine orientiert sich an der Zugehörigkeit zu der jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe. So wird sichergestellt, dass immer die besonders gefährdeten Menschen zuerst geimpft werden. Die Impfung soll daher zunächst Personen über 80 Jahren und Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen angeboten werden.

Man muss sich nur einmal online registrieren und wird dann automatisch kontaktiert, sobald man an der Reihe ist. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Impfzentrum ist daher nicht erforderlich.

Besteht keine Möglichkeit zur Internetnutzung, ist auch eine telefonische Anmeldung über das Impfzentrum am Landratsamt möglich. Das Impfzentrum ist unter der Telefonnummer 08721/1209973 von Montag bis Freitag 8:00 bis 17:00 Uhr erreichbar.
Wir bitten davon abzusehen, sich bei anderen Telefonnummern oder Hotlines des Landratsamtes bezüglich einer Impf-Registrierung zu melden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rottal-inn.de/impfzentrum.

Corona-Information (Stand: 13.1.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 233,74
Indexfälle gesamt: 4254
Indexfälle neu: 70
Indexfälle entlassen: 33
Aktuell positive Fälle: 387
Todesfälle gesamt: 107
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 38
davon auf Intensivstation: 8

FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr ab 18. Januar

Mit Blick auf die weiterhin sehr hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens hat der Ministerrat in der Kabinettssitzung am 12.01.2021 eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel ab Montag, den 18. Januar 2021, beschlossen.

Ab kommenden Montag müssen daher alle Fahrgäste in den Zügen und Bussen eine FFP2-Maske tragen. Die Nahverkehrsbeauftragte des Landkreises, Sandra Obermeier, weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass die Maskenpflicht nicht nur in den Zügen und Bussen selbst gilt, sondern auch in den gesamten Bahnhofsbereichen und an den Haltestellen.

Außerdem macht sie auf die korrekte Tragweise der Masken aufmerksam: die Masken sind während der gesamten Fahrt aufzubehalten und müssen sowohl Mund als auch Nase bedecken.

Corona-Information (Stand: 11.1.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 261,72
Indexfälle gesamt: 4154
Indexfälle neu: 9
Indexfälle entlassen: 26
Aktuell positive Fälle: 365
Todesfälle gesamt: 105
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 36
davon auf Intensivstation: 7

Information des Landratsamtes

Anfang der Woche wird voraussichtlich das Registrierungsportal freigeschaltet. Unter www.impfzentren.bayern können sich Bürgerinnen und Bürger dann dort für eine Impfung vormerken lassen. Sobald die Impfzentren die Freigabe erteilen, werden diese Personen automatisch per E-Mail/SMS (alternativ Brief) benachrichtigt, wenn Termine verfügbar sind.

Wichtig: Das Landratsamt Rottal-Inn weist darauf hin, dass für diejenigen, die sich bereits TELEFONISCH beim Impfzentrum Rottal-lnn registrieren haben lassen, KEINE ERNEUTE REGISTRIERUNG beim Online-Portal notwendig ist. Dieser Personenkreis ist bereits registriert und wird vom Impfzentrum benachrichtigt, sobald Impftermine zur Verfügung stehen. Alle, die sich per E-Mail für eine Impfung haben vormerken lassen, werden noch über die weitere Vorgehensweise informiert.

Corona-Information (Stand: 10.1.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 261,7
Indexfälle gesamt: 4146
Indexfälle neu: 13
Indexfälle entlassen: 31
Aktuell positive Fälle: 384
Todesfälle gesamt: 103
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 37
davon auf Intensivstation: 7

Corona-Information (Stand: 9.1.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 287,24
Indexfälle gesamt: 4133
Indexfälle neu: 55
Indexfälle entlassen: 49
Aktuell positive Fälle: 402
Todesfälle gesamt: 103
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 39
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand: 8.1.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 291,35
Indexfälle gesamt: 4078
Indexfälle neu: 100
Indexfälle entlassen: 47
Aktuell positive Fälle: 396
Todesfälle gesamt: 103
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 46
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand: 07.01.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 223,04
Indexfälle gesamt: 3978
Indexfälle neu: 8
Indexfälle entlassen: 68
Aktuell positive Fälle: 346
Todesfälle gesamt: 100
Todesfälle neu: 3
Indexfälle im Krankenhaus: 40
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand: 06.01.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 265,84
Indexfälle gesamt: 3970
Indexfälle neu: 79
Indexfälle entlassen: 25
Aktuell positive Fälle: 409
Todesfälle gesamt: 97
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 38
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand: 05.01.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 259,25
Indexfälle gesamt: 3891
Indexfälle neu: 54
Indexfälle entlassen: 20
Aktuell positive Fälle: 355
Todesfälle gesamt: 97
Todesfälle neu: 3
Indexfälle im Krankenhaus: 43
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Bekämpfung – erste Charge in Heimen verimpft

Betrieb im Eggenfeldener Impfzentrum startet sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht – Hotline wird personell verstärkt

Schon bevor im Impfzentrum in der Eggenfeldener Rottgau-Halle gegen das Covid19-Virus Impfungen durchgeführt werden zeichnet sich großes Interesse ab. Sehr viele Menschen aus allen Priorisierungsgruppen fragen bereits nach und lassen sich registrieren. Aus diesem Grund weisen Landratsamt und BRK darauf hin, dass die Impfungen im Impfzentrum starten, sobald der hierfür vorgesehene Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht – dies ist derzeit noch nicht der Fall. Mit der ersten Charge des Impfstoffes wurden gemäß den Vorgaben der Regierung von den mobilen Teams in den Alten- und Pflegeeinrichtungen des Landkreises Impfungen durchgeführt, es sind bereits deutlich über 1000 Menschen – Bewohner wie Pflegepersonal – geimpft, der Ablauf klappte reibungslos.

Um dem Ansturm auch auf die Hotline zur Registrierung gerecht zu werden, wurde die Besetzung der Telefone noch einmal personell verstärkt. Das Landratsamt bittet jedoch um Verständnis, dass es aufgrund der Vielzahl der Anrufe dennoch einmal zu Wartezeiten kommen kann.

Corona-Information (Stand 04.01.2021)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 259,25
Indexfälle gesamt: 3837
Indexfälle neu: 10
Indexfälle entlassen: 18
Aktuell positive Fälle: 324
Todesfälle gesamt: 94
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 44
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand 03.01.2021)

Nach den Feiertagen informieren wir wieder regelmäßig über die aktuellen Zahlen und bitten um Verständnis, dass die Infos während der Feiertage urlaubsbedingt nicht veröffentlicht wurden. Allen Leserinnen und Lesern ein gutes 2021 – bleiben Sie gesund und interessiert!

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 257,61
Indexfälle gesamt: 3827
Indexfälle neu: 43
Indexfälle entlassen: 32
Aktuell positive Fälle: 334
Todesfälle gesamt: 92
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 43
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand: 22.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 232,92
Indexfälle gesamt: 3390
Indexfälle neu: 49
Indexfälle entlassen: 28
Aktuell positive Fälle: 352
Todesfälle gesamt: 81
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 57
davon auf Intensivstation: 6

Corona-Information (Stand 21.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 246,9
Indexfälle gesamt: 3341
Indexfälle neu: 8
Indexfälle entlassen: 42
Aktuell positive Fälle: 331
Todefälle gesamt: 81
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 56
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Informationen (Stand: 20.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 250,2
Indexfälle gesamt: 3333
Indexfälle neu: 39
Indexfälle entlassen: 39
Aktuell positive Fälle: 366
Todefälle gesamt: 80
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 52
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Informationen (Stand: 19.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 251,8
Indexfälle gesamt: 3294
Indexfälle neu: 40
Indexfälle entlassen: 47
Aktuell positive Fälle: 367
Todefälle gesamt: 79
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 48
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Informationen (Stand:18.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 237,9
Indexfälle gesamt: 3254
Indexfälle neu: 64
Indexfälle entlassen: 39
Aktuell positive Fälle: 374
Todefälle gesamt: 79
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 52
davon auf Intensivstation: 4

Impfzentrum Rottal-Inn ist fertig 

Sobald Impfstoff zur Verfügung steht, kann der Betrieb starten

Die Impfungen gegen Corona sollen Berichten nach so bald wie möglich – möglicherweise schon an Weihnachten – starten. Der Landkreis Rottal-Inn ist bereit dafür.

Bei einem Termin vor Ort machte sich Landrat Michael Fahmüller im Beisein von BRK-Geschäftsführer Herbert Wiedemann und der ärztlichen Koordinatorin Dr. Ute Neidlinger ein Bild vom neuen Impfzentrum, das der Landkreis Rottal-Inn in der Eggenfeldener Rottgau-Halle errichtet hat. Der Landrat zeigte sich hochzufrieden mit den provisorischen „Praxisräumen“, in denen wohl bald die ersten Impfungen gegen das Virus, das die Welt seit dem Frühjahr in Schach hält, durchgeführt werden können – „vielleicht ein Lichtstreif am Horizont“, so Fahmüller.

Herbert Wiedemann bestätigte, dass auch seine Mannschaft bereit steht und schwor seine Mitarbeiter auf die vor ihnen liegenden Aufgaben ein. Es werde sicherlich eine große Herausforderung, aber genau für eine solche Aufgabe, einen solchen Dienst am Menschen, sei das BRK da.

Dr. Ute Neidlinger (ärzt. Koordinatorin), Claus Fischer (Gesundheitsamt), Landrat Michael Fahmüller, BRK-Geschäftsführer Herbert Weidemann, in einem der Arztzimmer.

Corona-Informationen (Stand: 17.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 247,7
Indexfälle gesamt: 3190
Indexfälle neu: 35
Indexfälle entlassen: 40
Aktuell positive Fälle: 349
Todefälle gesamt: 79
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 51
davon auf Intensivstation: 3

Erweiterte Testzeiten vor Weihnachten

Besuch von Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen über die Feiertage soll ermöglicht werden

Durch anstehende Familienbesuche, insbesondere aber durch die Pflicht, bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen einen negativen Covid19-Test vorzulegen, erwartet das Landratsamt Rottal-Inn ein deutlich erhöhtes Bedürfnis der Bürger, sich testen zu lassen. Aus diesem Grund hat das Landratsamt in Absprache mit dem Betreiber entschieden, die Öffnungszeiten des Testzentrums vor Weihnachten noch einmal zu erweitern. Am Samstag, den 19.12. wird das Testzentrum am Pfarrkirchner P&R zu den gewohnten Zeiten (8.00 bis 16:30 Uhr) offen haben, am Montag, den 21.12. und am Mittwoch den 23.12. wird 2 Stunden länger, also bis 18:30 Uhr getestet. An Heilig Abend, 24.12., werden außerdem noch vormittags von 8 bis 12.30 Testzeiten angeboten. Die Testtermine können wie gewohnt online gebucht werden.

Für einen schnelleren Ablauf und zur Vermeidung von Wartezeiten, bittet das Landratsamt darum, sich bereits im Vorhinein online beim Labordienstleister (Eurofins) zu registrieren. Der Link dazu ist auf der Homepage zu finden, über die auch Termine gebucht werden können.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, sich bei den niedergelassenen Vertragsärzten mittels PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest testen zu lassen.

Hintergrund ist, dass für den Besuch von Alten-und Pflegeheimen gemäß den Vorgaben der Staatsregierung die Vorlage eines negativen Corona-Tests notwendig ist. Generell gilt, dass ein entsprechender PCR-Test maximal drei Tage alt sein darf, ein POC-Antigen-Schnelltest maximal 48 Stunden. Um den Besuch an allen Weihnachtstagen zu ermöglichen, wird diese zeitliche Begrenzung jedoch in der Zeit von 25. bis 27. Dezember 2020 etwas erweitert – für Besuche in diesem Zeitraum gilt: Ein PCR-Test darf bis zu vier Tage alt sein, ein POC-Antigen-Schnelltest bis zu 3 Tage. Ferner müssen Besucher eine FFP2-Maske tragen.

Mit dieser zeitweisen Erhöhung der Testkapazität möchte der Landkreis Rottal-Inn den Menschen in den Heimen den Besuch ihrer Angehörigen gerade an Weihnachten ermöglichen.

Corona-Informationen (Stand 16.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 234,6
Indexfälle gesamt: 3155
Indexfälle neu: 48
Indexfälle entlassen: 25
Aktuell positive Fälle: 356
Todefälle gesamt: 77
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 53
davon auf Intensivstation: 3

Corona-Informationen (Stand: 15.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 247,7
Indexfälle gesamt: 3107
Indexfälle neu: 67
Indexfälle entlassen: 16
Aktuell positive Fälle: 333
Todefälle gesamt: 77
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 43
davon auf Intensivstation: 3

Corona-Informationen (Stand: 14.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 214,81
Indexfälle gesamt: 3040
Indexfälle neu: 13
Indexfälle entlassen: 26
Aktuell positive Fälle: 282
Todefälle gesamt: 77
Todesfälle neu: 3
Indexfälle im Krankenhaus: 38
davon auf Intensivstation: 4
KP1 zu gestrigen Indexen (13.12.2020): 44
KP1 Indexe andere Landkreise (13.12.2020):  3
Reiserückkehrer (13.12.2020): 8

Corona-Informationen (Stand: 13.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 209,9
Indexfälle gesamt: 3027
Indexfälle neu: 38
Indexfälle entlassen: 16
Aktuell positive Fälle: 298
Todefälle gesamt: 74
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 22
davon auf Intensivstation: 1

Corona-Informationen (Stand: 12.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 200,8
Indexfälle gesamt: 2989
Indexfälle neu: 35
Indexfälle entlassen: 33
Aktuell positive Fälle: 276
Todefälle gesamt: 74
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 22
davon auf Intensivstation: 1

Corona-Informationen (Stand: 12.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 200,8
Indexfälle gesamt: 2989
Indexfälle neu: 35
Indexfälle entlassen: 33
Aktuell positive Fälle: 276
Todefälle gesamt: 74
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 22
davon auf Intensivstation: 1

Corona-Informationen (Stand: 11.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 184,4
Indexfälle gesamt: 2954
Indexfälle neu: 67
Indexfälle entlassen: 31
Aktuell positive Fälle: 274
Todefälle gesamt: 74
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 23
davon auf Intensivstation: 2

Inzidenzwert 200 erreicht – neue Maßnahmen in Kraft

Am Sonntag, 13.12., hat der Landkreis Rottal-Inn den Inzidenzwert von 200 erneut überschritten. Damit treten automatisch gemäß der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung mit Wirkung vom Montag, 14.12., 0 Uhr, folgende Maßnahmen in Kraft:

Von 21 Uhr bis 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung untersagt, es sei denn, es liegen besondere Gründe vor. Dazu zählen ein medizinischer oder veterinärmedizinischer Notfall oder andere medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen, die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbare Ausbildungszwecke, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, die Begleitung Sterbender, Handlungen zur Versorgung von Tieren, die Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften im Zeitraum vom 24. bis 26. Dezember 2020 oder ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

An allen Schulen findet ab der Jahrgangsstufe acht mit Ausnahme der jeweils letzten Jahrgangsstufe und der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung kein Unterricht in Präsenzform statt. Der Unterricht an Musikschulen und Fahrschulunterricht in Präsenzform ist untersagt.

Diese Regelungen gelten vorbehaltlich weiter greifenden Regelungen durch die  Bayerische Staatsregierung.

Corona-Informationen (Stand: 10.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 148,97
Indexfälle gesamt: 2887
Indexfälle neu: 16
Indexfälle entlassen: 21
Aktuell positive Fälle: 239
Todefälle gesamt: 73
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 20
davon auf Intensivstation: 2

Corona-Informationen (Stand: 9.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI/interne Berechnung): 157,20
Indexfälle gesamt: 2871
Indexfälle neu: 66
Indexfälle entlassen: 15
Aktuell positive Fälle: 246
Todefälle gesamt: 71
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 19
davon auf Intensivstation: 2

Corona-Informationen (Stand: 8.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 128,4
Indexfälle gesamt: 2805
Indexfälle neu: 26
Indexfälle entlassen: 10
Aktuell positive Fälle: 195
Todefälle gesamt: 71
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 20
davon auf Intensivstation: 2

Corona-Informationen (Stand: 07.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 117,7
Indexfälle gesamt: 2779
Indexfälle neu: 9
Indexfälle entlassen: 24
Aktuell positive Fälle: 180
Todefälle gesamt: 70
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 15
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Informationen (Stand: 6.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 120,2
Indexfälle gesamt: 2770
Indexfälle neu: 26
Indexfälle entlassen: 17
Aktuell positive Fälle: 195
Todefälle gesamt: 70
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 14
davon auf Intensivstation: 2

Corona-Informationen (Stand: 4.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 111,9
Indexfälle gesamt: 2722
Indexfälle neu: 16
Indexfälle entlassen: 46
Aktuell positive Fälle: 199
Todefälle gesamt: 69
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 14
davon auf Intensivstation: 2

Corona-Informationen (Stand: 3.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 124,28
Indexfälle gesamt: 2706
Indexfälle neu: 26
Indexfälle entlassen: 44
Aktuell positive Fälle: 229
Todefälle gesamt: 69
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 8
davon auf Intensivstation: 2

Impfzentrum kommt nach Eggenfelden

BRK übernimmt sowohl zentrale als auch mobile Impfungen

Das Corona-Impfzentrum im Landkreis Rottal-Inn kommt in die Rottgau-Halle nach Eggenfelden. Den Betrieb übernimmt das BRK Rottal-Inn, das auch den Zuschlag für die mobilen Impfteams, die insbesondere in der ersten Phase vor allem die Impfungen in stationären Einrichtungen durchführen sollen, bekam.

Wir haben bewusst keinen Schnellschuss gemacht, sondern alle Optionen genau geprüft – sowohl was den Standort als auch die Organisation angeht“, sagt Landrat Michael Fahmüller. „Es lagen verschiedene Varianten auf dem Tisch, aber nachdem sich einige Vorschläge als nicht praktikabel erwiesen haben, wurde nun die bestmögliche Lösung gewählt.“

Thomas Graf von Lösch, Besitzer der Rottgau-Halle, hatte selbst seine Bereitschaft signalisiert, diese als Impfzentrum nutzen zu lassen. Im Inneren der Halle werden nun die notwendigen Bauten veranlasst, die für die Nutzung als Impfzentrum notwendig sind – vergleichbar im weitesten Sinne mit den Aufbauten beispielsweise bei einer Messe. Mit dem BRK konnte sich außerdem ein bewährter Partner für den Betrieb des Impfzentrums und der mobilen Teams durchsetzen. Es findet außerdem ein reger Austausch mit der ärztlichen Koordinatorin Dr. Ute Neidlinger statt. Landrat Fahmüller: „Sobald der Impfstoff bereit steht, werden auch wir bereit sein!“

Corona-Informationen (Stand: 2.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 125,9
Indexfälle gesamt: 2680
Indexfälle neu: 37
Indexfälle entlassen: 23
Aktuell positive Fälle: 247
Todefälle gesamt: 69
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 8
davon auf Intensivstation: 2

Corona-Informationen (Stand: 1.12.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI + interne Berechnung): 143,21
Indexfälle gesamt: 2643
Indexfälle neu: 10
Indexfälle entlassen: 38
Aktuell positive Fälle: 235
Todefälle gesamt: 67
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 8
davon auf Intensivstation: 2

Corona-Informationen (Stand: 30.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 155,5
Indexfälle gesamt: 2633
Indexfälle neu: 9
Indexfälle entlassen: 34
Aktuell positive Fälle: 265
Todefälle gesamt: 65
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 7
davon auf Intensivstation: 2

Corona-Information (Stand 29.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 169,54
Indexfälle gesamt: 2624
Indexfälle neu: 24
Indexfälle entlassen: 26
Aktuell positive Fälle: 290
Todefälle gesamt: 65
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 8
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand 28.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 179,42
Indexfälle gesamt: 2600
Indexfälle neu: 16
Indexfälle entlassen: 26
Aktuell positive Fälle: 292
Todefälle gesamt: 65
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 8
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand 27.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 194,2
Indexfälle gesamt: 2584
Indexfälle neu: 29
Indexfälle entlassen: 21
Aktuell positive Fälle: 302
Todefälle gesamt: 65
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 7
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand 26.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 198,4
Indexfälle gesamt: 2555
Indexfälle neu: 29
Indexfälle entlassen: 44
Aktuell positive Fälle: 294
Todefälle gesamt: 65
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 7
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 25.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 185,2
Indexfälle gesamt: 2526
Indexfälle neu: 57
Indexfälle entlassen: 35
Aktuell positive Fälle: 310
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 9
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand 24.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (Interne Berechnung): 204,93
Indexfälle gesamt: 2468
Indexfälle neu: 25
Indexfälle entlassen: 18
Aktuell positive Fälle: 288
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 9
davon auf Intensivstation: 4

Ab Montag nur noch eine Teststation

Corona-Tests künftig am Park & Ride in Pfarrkirchen

Ab Montag wird es nur noch eine Corona-Teststation im Landkreis geben: Der Betrieb der Pfarrkirchner Teststation am Berufsschulparkplatz/European Campus wird bis auf weiteres eingestellt. Die von einem externen Dienstleister im Auftrag des Landkreises in Simbach betriebene Teststation zieht nach Pfarrkirchen um und wird dort am Montag auf dem Park & Ride Parkplatz Festwiese Pfarrkirchen den Betrieb aufnehmen.

Die derzeit noch in Simbach betriebene Station hat eine Kapazität von 500 Testungen pro Tag, welche bei weitem nicht ausgelastet ist. Nach der Verlegung nach Pfarrkirchen werden auch die von Gesundheitsamt veranlassten Tests von Kontaktpersonen ersten Grades zu dieser Station verlegt (sie fanden bisher ausschließlich an der Station am Berufsschulparkplatz statt).

Durch diese Maßnahme können wichtige personelle Ressourcen anderweitig zum Einsatz kommen – dies gilt insbesondere für den Bereich Terminvergabe, angesiedelt bei der Kontaktermittlung des Landratsamtes, sowie für das Klinikpersonal, dass die Teststation bislang personell besetzte. Die Terminbuchung für die neue Station am Park & Ride (freiwillige Testungen) kann nach wie vor über die Homepage des Landratsamtes erfolgen (Weiterleitung auf die Seite des Anbieters). Wichtig zu wissen ist jedoch, dass es sich um keinen Drive-In handelt, wie bislang in Simbach geht man zu Fuß durch den Testungsbereich. Parkplätze stehen an der Festwiese ausreichend zur Verfügung.

Corona-Information (Stand 23.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (Interne Berechnung): 200,82
Indexfälle gesamt: 2443
Indexfälle neu: 25
Indexfälle entlassen: 32
Aktuell positive Fälle: 282
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 11
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand 22.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (Interne Berechnung): 184,36
Indexfälle gesamt: 2418
Indexfälle neu: 36
Indexfälle entlassen: 25
Aktuell positive Fälle: 289
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 16
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 21.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (Interne Berechnung): 174,48
Indexfälle gesamt: 2383
Indexfälle neu: 36
Indexfälle entlassen: 19
Aktuell positive Fälle: 279
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 14
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 20.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (Interne Berechnung): 170,37
Indexfälle gesamt: 2347
Indexfälle neu: 34
Indexfälle entlassen: 34
Aktuell positive Fälle: 262
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 15
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 19.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz: 164,4
Indexfälle gesamt: 2313
Indexfälle neu: 30
Indexfälle entlassen: 29
Aktuell positive Fälle: 262
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 12
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 18.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 159,67
Indexfälle gesamt: 2283
Indexfälle neu (inkl. der Testergebnisse von Sonntag): 62
Indexfälle entlassen: 12
Aktuell positive Fälle: 262
Todefälle gesamt: 63
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 14
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 17.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 139,1
Indexfälle gesamt: 2221
Indexfälle neu: 20
Indexfälle entlassen: 25
Aktuell positive Fälle: 212
Todefälle gesamt: 63
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 18
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 16.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 141,6
Indexfälle gesamt: 2201
Indexfälle neu: 6
Indexfälle entlassen: 32
Aktuell positive Fälle: 219
Todefälle gesamt: 62
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 20
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 15.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 148,97
Indexfälle gesamt: 2195
Indexfälle neu: 24
Indexfälle entlassen: 47
Aktuell positive Fälle: 246
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 24
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 14.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 147,32
Indexfälle gesamt: 2171
Indexfälle neu: 31
Indexfälle entlassen: 35
Aktuell positive Fälle: 269
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 25
davon auf Intensivstation: 5

Landrat zur Corona-Situation: „Wir sind auf gutem Weg“

Nach dem bundesweiten Spitzenplatz beim Inzidenzwert, gehen die Corona-Zahlen im Landkreis Rottal-Inn nun seit Tagen konstant nach unten

Regionaler Lockdown, ein Inzidenzwert von über 300, zeitweise bayern- und bundesweiter Spitzenreiter beim Inzidenzwert, direkter Übergang in den bundesweiten Lockdown – der Landkreis Rottal-Inn hat in Sachen Corona eine schwere Zeit hinter sich. Seit Tagen ist nun aber ein wenig Licht am Ende des Tunnels zu sehen: Während viele Landkreise in der Nachbarschaft bei den Inzidenzwerten nun ihrerseits extrem nach oben schießen, geht der Wert in Rottal-Inn seit Tagen relativ konstant zurück, ist mittlerweile bei 172 und damit unter dem bayernweiten Durchschnitt (180,68, Zahlen Stand Freitag). Das benachbarte Altötting, das lange Zeit beneidenswert niedrige Inzidenzwerte verzeichnen konnte, war zwischenzeitlich bei 280 (mittlerweile 226) angelangt, Freyung-Grafenau hat 330 erreicht, Traunstein sogar die 400 überschritten (420,7). Noch extremer fällt der Vergleich aus, wenn man den Blick auf die oberösterreichischen Nachbarn richtet: Braunau am Inn, der direkte Nachbar von Simbach am Inn, liegt mittlerweile bei einem Inzidenzwert von 539, mehrere weitere, darunter Ried im Innkreis, Eferding und Schärding haben sogar die 1000er-Marke überschritten.

Wie also ist der Rückgang der Zahlen im Landkreis Rottal-Inn zu erklären?

„Der Hauptgrund, und davon bin ich zu hundert Prozent überzeugt, ist, dass unsere Kontaktermittlung nie aufgegeben hat“, ist sich Landrat Michael Fahmüller sicher. „Wir haben selbst zu Zeiten, als wir täglich weita über 60 Neuinfektionen hatten, tagesaktuell alle Kontaktpersonen ermittelt und unter Quarantäne gestellt, nur so war ein Unterbrechen der Kontaktketten und damit ein Ausbreiten der Pandemie selbst zu Zeiten des extremen Inzidenzwerts möglich. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hier beinahe übermenschliches geleistet, um der extremen Ausbreitung der Krankheit Einhalt zu gebieten, täglich bis tief in die Nacht hinein, bis der regionale Lockdown dann endlich Wirkung zeigte und es wieder ein wenig ruhiger wurde.“

Und damit wäre auch der zweite Grund genannt: „Der regionale Lockdown spielt sicherlich ebenfalls eine ganz entscheidende Rolle“, so der Landrat. „Wir haben lange Zeit alles dafür getan, diesen aus Rücksicht auf unsere Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auf unsere Wirtschaft, zu verhindern, bis es eben nicht mehr anders ging. Doch bei all den Problemen, die der Lockdown für unsere Unternehmen mit sich brachte und die wir nun hoffentlich durch die erreichte zusätzliche Förderung abmildern können – es zeigt sich schon, dass diese, wenn auch harte Maßnahme, Wirkung zeigt“. Der Landkreis, so Fahmüller, sei durch den regionalen Lockdown den anderen etwa eine Woche in der Entwicklung der Zahlen voraus, auch was die Auswirkungen der Maßnahmen auf den Inzidenzwert betrifft. Die Tatsache, dass Berchtesgaden, das ja noch früher in den Lockdown ging, bereits bei einem Inzidenzwert von unter 138 angelangt ist, spreche ebenfalls für diese These, auch wenn Berchtesgaden nicht ganz so hohe Werte hatte, wie Rottal-Inn zeitweise. Die Allgemeinverfügung des Landkreises, die zusätzlich zu den bundesweiten Maßnahmen Maskenpflicht und Alkoholverbot auf den bekannten öffentlichen Plätzen, sowie die Besuche in Krankenhäusern und Einrichtungen wie Pflegeheimen etc. regelt, wird nochmals um zwei Wochen verlängert.

Immer wieder wird insbesondere in den sozialen Medien die Behauptung laut, der Inzidenzwert sinke, weil weniger getestet werde – die „Begründungen“ dafür reichen von „die Leute haben Angst, sich testen zu lassen“ zu Verschwörungstheorien wie „es wird bewusst weniger getestet, um den Lockdown zu rechtfertigen“. Aus diesem Grund hat das Landratsamt nun eine Auswertung der Testzahlen an den Testzentren des Landkreises vorgenommen – die Anzahl der Testungen durch mobile Teams und Hausärzte ist dabei nicht erfasst, da diese Zahlen dem Landratsamt nicht vorliegen, dürfte aber ohnehin eine untergeordnete Rolle spielen. Das Ergebnis der Analyse: Das Testaufkommen ist mit Beginn des Lockdowns sogar noch deutlich gestiegen! In der Woche vor dem lokalen Lockdown (20.10 – 26.10) wurden im Testzentrum Pfarrkirchen 1.669 getestet, in der Woche des lokalen Lockdowns (27.10 – 02.11) waren es 2005 und in der ersten Woche des bundesweiten Lockdowns (03.11 – 09.11) waren es im Testzentrum Pfarrkirchen und ab 04.11 zusätzlich mit dem Testzentrum Simbach 1.711.

Ein Rückgang des Inzidenzwertes durch ein geringeres Testaufkommen ist somit also klar auszuschließen. Trotz des erfreulichen Trends warnt Landrat Michael Fahmüller aber vor Leichtsinn: „Über den Berg sind wir noch lange nicht“, befürchtet er. „Es kommt darauf an, dass wir uns jetzt alle zusammenreißen, damit die für viele Bürgerinnen und Bürger harten Maßnahmen sich auch längerfristig auszahlen und nicht umsonst waren“, so der Landrat.

BU: Sowohl beim Inzidenzwert als auch bei der Anzahl der aktuell Infizierten war am 31. Oktober der Höchststand erreicht – seitdem gehen die Zahlen zurück.

Corona-Information (Stand 13.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 152,3
Indexfälle gesamt: 2140
Indexfälle neu: 28
Indexfälle entlassen: 19
Aktuell positive Fälle: 273
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 23
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 12.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 172
Indexfälle gesamt: 2112
Indexfälle neu: 23
Indexfälle entlassen: 41
Aktuell positive Fälle: 264
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 25
davon auf Intensivstation: 6

Corona-Information (Stand 11.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 171,2
Indexfälle gesamt: 2089
Indexfälle neu: 37
Indexfälle entlassen Mittwoch: 34
Aktuell positive Fälle: 282
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 24
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 10.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 178,6
Indexfälle gesamt: 2052
Indexfälle neu: 23
Indexfälle entlassen heute: 44
Aktuell positive Fälle: 280
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 21
davon auf Intensivstation: 5

Hilfe am Telefon · Kummer, Angst & Co.

Die Corona-Pandemie verlangt uns viel ab. Egal ob im Beruf oder zuhause bei der Familie. In diesen schweren Zeiten sind die Nerven oft noch mehr angespannt und viele Entlastungsmöglichkeiten sind zur Eindämmung der Pandemie nur sehr eingeschränkt möglich. Oft reicht jedoch schon ein offenes Ohr von einer außenstehenden Person, um wieder Licht ins Dunkle zu bekommen. Der Landkreis Rottal-Inn möchte deshalb auf ausgewählte Hilfe Hotlines hinweisen, bei denen die Bürgerinnen und Bürger Unterstützung und jemanden zum Reden finden.

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111
anonym und kostenlos vom Handy und Festnetz
Mo – Sa: 14 – 20 Uhr
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Mo – Fr: 09-17 Uhr
Di + Do: bis 19 Uhr

Hilfe bei häuslicher Gewalt gegen Frauen: 0800 116 016
24h erreichbar
Hilfe bei häuslicher Gewalt gegen Männer: 0800123 99 00
Mo – Do: 09 -13 Uhr + 16 -20 Uhr
Fr: 09 – 15 Uhr

BRK Rottal-Inn Sorgentelefon: 08561/23899-50
Mo – Do: 08:30 – 16 Uhr
Fr: 08:30 – 13 Uhr

Regionaler Lockdown: Landkreis bekommt zusätzliche Förderungen

Landrat Fahmüller: „Sehr froh, dass unser Anliegen Gehör fand“

Der Landkreis Rottal-Inn bekommt aufgrund seines regionalen Lockdowns Förderungen der Bayerischen Staatsregierung. Dies hatte Landrat Michael Fahmüller nachdrücklich gefordert, in der heutigen Kabinettsitzung wurde nun ein entsprechender Beschluss gefasst.

„Die Landkreise Berchtesgadener Land und Rottal-Inn waren die ersten, die aufgrund ihres hohen Inzidenzwertes in einen regionalen Lockdown mussten. Ein solcher regionaler Lockdown bedeutet – bei aller Notwendigkeit aus Sicht des Infektionsschutzes – massive Einschnitte für die Wirtschaft vor Ort. Gerade Regionen wie unsere, in denen der Tourismus eine wichtige Rolle spielt, trifft die Schließung von Gastronomie und Hotellerie sogar in noch deutlich verstärkter Weise“, sagt Landrat Michael Fahmüller. Deshalb hat er sich gemeinsam mit MdL Martin Wagle bei der Staatsregierung für eine diesbezügliche Förderungen des Landkreises stark gemacht. „Durch die coronabedingten Einschränkungen drohen wichtigen, traditionsreichen und für die jeweilige Region auch identitätsgebenden Betrieben massive wirtschaftliche Probleme. Ich bin sehr froh, dass unser Anliegen in München Gehör fand und den Betrieben nun geholfen wird.“

Laut dem Bericht aus der heutigen Kabinettssitzung greift der Freistaat den Betroffenen der lokalen Lockdowns im Oktober mit einem eigenen Hilfsprogramm unter die Arme: Abhängig von der Dauer der Maßnahmen werde demnach die Novemberhilfe aufgestockt. Grundlage ist die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes. Diese werde für den Landkreis Rottal-Inn um 16,13 % erhöht. Für die Antragstellung muss das betreffende Unternehmen bereits erfolgreich „Novemberhilfe“ beantragt haben. Die Anträge würden von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern abgewickelt. Somit könne auf eine erneute aufwändige Prüfung der Voraussetzungen verzichtet werden. Darüber hinaus werden die Kredit- und Eigenkapitalhilfen insbesondere der LfA Förderbank Bayern bis 30. Juni 2021 verlängert.

Corona-Information (Stand 9.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 197,5
Indexfälle gesamt: 2029
Indexfälle neu: 15
Indexfälle entlassen heute: 41
Aktuell positive Fälle: 302
Todefälle gesamt: 59
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 23
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 8.11.2020) aktuell

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 205,8
Indexfälle gesamt: 2014
Indexfälle neu: 22
Indexfälle entlassen heute: 34
Aktuell positive Fälle: 328
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 22
davon auf Intensivstation: 5

Cornona-Information (Stand 8.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 237,86
Indexfälle gesamt: 1992
Indexfälle neu: 90
Indexfälle entlassen heute: 103
Aktuell positive Fälle: 340
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 20
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand 5.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 237,86
Indexfälle gesamt: 1902
Indexfälle neu: 29
Indexfälle entlassen heute: 69
Aktuell positive Fälle: 353
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 23
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 4.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 259,3
Indexfälle gesamt: 1873
Indexfälle neu: 40
Indexfälle entlassen heute: 55
Aktuell positive Fälle: 393
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 17
davon auf Intensivstation: 5

Teststation Simbach eröffnet

Seit Mittwoch, 4.11., ist die Corona-Teststation in Simbach eröffnet. Sie ging um die Mittagszeit in Betrieb. Landrat Michael Fahmüller und Abteilungsleiterin Eva Kremsreiter überzeugten sich vorab mit Martin Biebel, Geschäftsführer des IMS Rettungsdiensts, welcher das Testzentrum betreibt, dass alles für den Start vorbereitet ist.

Die Station in der Gollinger Straße 4, gegenüber Wohnmobilstellplatz am Freizeitzentrum, ist Montag bis Freitag von 8-12 und 12.30-16.30 Uhr geöffnet haben. Das Testzentrum ist primär für Pendler aus Risikogebieten gedacht, die aufgrund ihrer selbständigen Tätigkeit oder aus sonstigen geschäftlichen Gründen regelmäßig mindestens einmal wöchentlich in den Landkreis Rottal-Inn einreisen. Um sich testen lassen zu können, ist von Grenzpendlern eine Arbeitgeberbescheinigung vorzulegen. Auch jeder Landkreisbürger kann sich, wie auch schon im Testzentrum Pfarrkirchen, unter Vorlage eines Ausweisdokumentes testen lassen. Landratsamt und Betreiber bitten außerdem darum, die bei der Online-Anmeldung angebotene Möglichkeit der Online-Registrierung beim Labordienstleister zu nutzen, um unnötige Wartezeiten zu verkürzen.

Termine können online gebucht werden unter: https://www.rottal-inn.de/buergerservice-formulare/gesundheitsamt/corona-testzentren/ (Weiterleitung auf: https://ims-rettungsdienst.de/simbach-am-inn). Wem eine Online-Buchung nicht möglich ist, der kann auch telefonisch unter 08553-9781739 einen Termin vereinbaren.

v.l.: Michael Fahmüller, Eva Kremsreiter, Martin Biebel

Stand jetzt: Schulen und Kitas ab Montag offen

Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht Regelunterricht vor

Im Landkreis häuften sich in den letzten Tagen verständlicherweise die Anfragen, wie es nach den Ferien mit Schulen und Kitas weitergeht. Dazu gibt das Landratsamt daher bekannt. Nach jetzigem Stand und vorbehaltlich möglicher Änderungen oder Vorgaben durch übergeordnete Stellen, gilt auch für den Landkreis Rottal-Inn die  Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Demnach findet ab Montag in ganz Bayern wieder an allen Schulen regulärer Unterricht statt, auch die Kitas haben wieder geöffnet. Es wird demnach wie in ganz Bayern auch im Landkreis Rottal-Inn zunächst – Stand heute – Präsenzunterricht mit Maskenpflicht, kein Distanz- oder Hybridunterricht stattfinden. Sollten sich die diesbezüglichen Vorgaben noch ändern, so wird das Landratsamt die unverzüglich mitteilen.

Corona-Information (Stand 3.11.2020)

Die offiziellen Daten:
Indexfälle gesamt: 1834
Indexfälle neu: 43
Aktuell positive Fälle: 408
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 20
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Informationen (Stand 2.11.2020)

Die offiziellen Daten:
Indexfälle gesamt: 1792
Indexfälle neu: 25
Aktuell positive Fälle: 399
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 20
davon auf Intensivstation: 5

 

 

Ab Mittwoch Teststation in Simbach

Buchungen Online möglich

Am Mittwoch startet die neue Teststation in Simbach am Inn. Sie wird ab morgen in der Gollinger Straße 4, gegenüber Wohnmobilstellplatz am Freizeitzentrum aufgebaut und Montag bis Freitag von 8-12 und 12.30-16.30 Uhr geöffnet haben. Das Testzentrum wird von einem vom Landratsamt beauftragten externen Unternehmen betrieben und ist primär für Pendler aus Risikogebieten gedacht, die aufgrund ihrer selbständigen Tätigkeit oder aus sonstigen geschäftlichen Gründen regelmäßig mindestens einmal wöchentlich in den Landkreis Rottal-Inn einreisen. Um sich testen lassen zu können, ist von Grenzpendlern eine Arbeitgeberbescheinigung vorzulegen. Auch jeder Landkreisbürger kann sich, wie auch schon im Testzentrum Pfarrkirchen, unter Vorlage eines Ausweisdokumentes testen lassen.

Termine können online gebucht werden unter: https://ims-rettungsdienst.de/simbach-am-inn/ (auf der Homepage des Landkreises wird eine entsprechende Verlinkung zur Online-Buchung eingerichtet). Wem eine Online-Buchung nicht möglich ist, der kann auch telefonisch unter 08553-9781739 einen Termin vereinbaren.

Ab Montag neue Regelungen

Rottal-Inn gleicht sich weitgehend an bayerische Vorgaben an

Ab Montag werden im Landkreis Rottal-Inn neue Regelungen gelten. Das Landratsamt kann nach Rücksprache mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium die strengen Regelungen des faktischen Lockdowns zum Ende des Wochenendes aufheben und sich weitgehend den dann geltenden bayernweiten Regelungen angleichen.

Die strengeren Teile der bayernweiten Regelungen – bspw. die Schließung von Kosmetikstudios – würden ab Montag ohnehin auch für den Landkreis Rottal-Inn gelten. Die durch den faktischen Lockdown in Rottal-Inn strengeren Regelungen, insbesondere im Bereich der Kontaktbeschränkungen, hingegen enden damit am Sonntag, 24 Uhr, indem die diesbezügliche Allgemeinverfügung aufgehoben wird. Ab Montag, 0 Uhr gelten dann im Landkreis Rottal-Inn weitestgehend die Regelungen, wie sie von der bayerischen Staatsregierung vorgegeben werden. Lediglich in drei Punkten werden diese noch für eine Woche, also bis einschließlich Sonntag, 8.11., ergänzt:

  • Die Kitas bleiben während der Schulferien noch geschlossen
  • Die Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern, Pflegeheimen etc. werden auf eine Person pro Bewohner/Patient täglich begrenzt
  • Die Maskenpflicht und das Alkoholverbot auf den bekannten öffentlichen Plätzen bleiben bestehen.

Weitere Informationen:

Aufgrund der immer wieder aufkommenden Diskussion um die Patientenzahlen in den Krankenhäusern teilt das Landratsamt mit, dass die von uns vermeldeten Zahlen sich lediglich auf die Rottal-Inn-Kliniken beziehen. Wie viele Patienten aus dem Landkreis in Kliniken in den Nachbarlandkreisen behandelt werden, kann von uns derzeit nicht eruiert werden.

Außerdem weisen wir darauf hin, dass aufgrund einer Demonstration am kommenden Montag der Pfarrkirchner P&R Parkplatz teilweise gesperrt ist.

Corona-Information (Stand 01.11.2020)

Die offiziellen Daten:
Indexfälle gesamt: 1767
Indexfälle neu: 62
Aktuell positive Fälle: 419
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 18
davon auf Intensivstation: 3

Corona-Information (Stand 31.10.2020 20.00 Uhr)

Die offiziellen Daten:
Indexfälle gesamt: 1705
Indexfälle neu: 57
Aktuell positive Fälle: 433
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 21
davon auf Intensivstation: 2

Corona-Information (30.12.2020 22.00 Uhr)

Die offiziellen Daten, Stand 22.00 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1648
Indexfälle neu: 33
Aktuell positive Fälle: 428
Todefälle gesamt: 57
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 27
davon auf Intensivstation: 3

Aktuelle Corona-Informationen (Stand 30.10.2020)

Die offiziellen Daten, Stand 8.00 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1615
Indexfälle neu: 56
Aktuell positive Fälle: 449
Todefälle gesamt: 56
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 24
(davon auf Intensivstation: 3)
Es wurden mit dem heutigen Tag 47 Indexpersonen aus der Quarantäne entlassen

Bürgerversammlung in Simbach abgesagt

Die geplanten Bürgerversammlungen der Stadt Simbach am Inn am 11. und 12. November 2020müssen aufgrund der aktuellen Coronakrise abgesagt werden.

Die Unterlagen zur Bürgerversammlung stehen ab Montag, den 2. November 2020 auf der Homepage der Stadt unter www.simbach.de als Präsentation oder PDF-Dokument bereit, bzw. können im Rathaus in gedruckter Form angefordert werden.

Fragen zur Bürgerversammlung können über das Kontaktformular im Ideen- und Innovationsportal der Stadt Simbach am Inn eingereicht werden.

Aktuelle Corona-Informationen (Stand 29.10.2010)

Die offiziellen Daten, Stand 11.38 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1559
Indexfälle neu: 56
Aktuell positive Fälle: 439
Todefälle gesamt: 56
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 16
(davon auf Intensivstation: 3)
Es wurden mit dem heutigen Tag 21 Indexpersonen aus der Quarantäne entlassen.

In einer Eggenfeldener Senioreneinrichtung wurden nach einem positiven Fall nun ca. 150 Menschen im Zuge einer Reihentestung abgestrichen. Dabei ergab sich, dass insgesamt 15 Bewohner und 5 Mitarbeiter positiv sind.

Ausweitung der Testkapazitäten

Erweiterte Öffnungszeiten in Pfarrkirchen –
Testzentrum in Simbach geht voraussichtlich nächsten Mittwoch in Betrieb

Der Landkreis Rottal-Inn erweitert seine Testkapazitäten. Das für Simbach am Inn geplante Testzentrum, das vor allem die vorgeschriebene wöchentliche Testung von Grenzpendlern ermöglichen soll, wird voraussichtlich nächsten Mittwoch in Betrieb gehen.

Bis dahin werden die Öffnungszeiten des Pfarrkirchner Testzentrums noch einmal erweitert, und zwar auf eine Öffnungszeit von 8-19 Uhr täglich, auch am Wochenende. So soll sichergestellt werden, dass auch weiterhin alle vom Landratsamt ermittelten Kontaktpersonen ersten Grades zeitnah getestet werden und auch noch Termine für freiwillige Testungen möglich sind – diese sind weiterhin über die Homepage des Landratsamtes buchbar. Für die Erweiterung der Testkapazität werden vorübergehend weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts aus ihren Bereichen abgezogen und an der Teststation eingesetzt.

Das RKI hat mittlerweile den Inzidenzwert auf seiner Homepage aktualisiert, damit liegt der offizielle Wert nun bei 274,9.

Für Grenzpendler aus Risikogebieten und damit auch aus Österreich wurde durch den Freistaat Bayern eine Testpflicht eingeführt. Wer nach den diesbezüglichen Regelungen verpflichtet ist, wöchentlich ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen, kann seine Testergebnisse zukünftig per E-Mail schicken an: grenzpendler@rottal-inn.de. Zusätzlich zum Testergebnis ist auch der Name des Arbeitgebers anzugeben.

Aktuelle Corona-Informationen (Stand 28.10.2020)

Alleine am gestrigen Tag wurden durch die Teststation in Pfarrkirchen, die mobilen Teams des BRK und die mobile Teststation der Regierung insgesamt knapp 800 Testungen durchgeführt. Unserer eigenen Berechnung nach, liegt der 7-Tage-Inzidenzwert Stand gestern bei 274,89, am Vortag lag er bei 272,42.  Warum die Zahlen von RKI und LGL derzeit abweichen, können wir nicht erklären, seitens des Landratsamtes wurden die Zahlen fristgerecht übermittelt.

Gestern wurden 46 Neuinfektionen gemeldet und 25 Indexfälle entlassen, das ergibt einen Stand von 404 aktuell infizierten Personen und 1503 Infektionen seit März (Stand gestern, 21 Uhr). Leider gab es gestern auch einen weiteren Todesfall, damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 56. Im Krankenhaus befinden sich 21 Menschen im Zusammenhang mit Corona, 3 davon auf der Intensivstation.

Aktuelle Corona-Informationen (Stand 26.10.2020)

Die offiziellen Daten, Stand 22.00 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1457
Indexfälle neu: 61
Aktuell positive Fälle: 389
Todefälle gesamt: 55
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 17
(davon auf Intensivstation: 3)
Es wurden mit dem heutigen Tag 28 Indexpersonen aus der Quarantäne entlassen

Lockdown im Landkreis – Teststation in Simbach

Simbach (mm). Was viele befürchtet hatten, ist am Montag, 26. Oktober Wirklichkeit geworden. Das Landratsamt ordnete ab Dienstag 0.00 Uhr einen zweiten Lockdown im Landkreis an. Grund dafür ist der hohe Inzidenzwert von über 200 Infizierten pro 100.000 Einwohnern.

Bei einer Pressekonferenz mit der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml, erklärten Landrat und Ministerin das weitere Vorgehen. So ist das Verlassen der eigenen Wohnung ab Dienstag 0.00 Uhr nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen beispielsweise die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, nötige Einkäufe, Arztbesuche, der Besuch bei Lebenspartnern, Sport und Bewegung an der frischen Luft allerdings nur alleine oder mit maximal einer zweiten Person. Die Verantwortlichen riefen eindringlich dazu auf, die Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. „Vorsicht und Rücksicht ist das Gebot der Stunde. Je mehr wir uns jetzt an die Beschränkungen halten, umso schneller erhalten wir die Freiheit zurück“, rief Regierungspräsident Rainer Haselbeck die Bevölkerung auf.

Schulen, Kitas und Gastronomie geschlossen

Schulen und Kindertagesstätten werden geschlossen. Für Kinder, deren Eltern absolut keine Möglichkeit zur Beaufsichtigung haben (systemrelevante Eltern, Alleinerziehende), wird eine Notbetreuung eingerichtet.

Restaurants werden geschlossen – ein Abholservice ist weiterhin möglich. Hotels müssen ebenfalls schließen, außer für Übernachtungen für Geschäftsreisende.

Von Gottesdiensten wird abgeraten

Veranstaltungen jeglicher Art werden untersagt. Ausnahme sind Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, das Landratsamt rät jedoch dringend davon ab, Ansammlungen mit mehreren Menschen stattfinden zu lassen. Das betrifft auch das Allerheiligenfest am kommenden Sonntag. In den meisten Gemeinden war schon geplant eine Segnung durch die Priester vorzunehmen, den Besuch aber individuell einzuplanen. Das Landratsamt rät, den Gräberbesuch auf andere Tage zu planen. Das Bistum Passau wird von dieser dringenden Empfehlung unterrichtet.

Freizeiteinrichtungen geschlossen

Sämtliche Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen werden geschlossen, hierzu zählen insbesondere Badeanstalten, Thermen, Kinos, Museen, Theater, Sporthallen, Sport- und Spielplätze, Fitnessstudios, Vergnügungsstätten, Tanzschulen, Musikschulen, Märkte (ausgenommen Wochenmärkte) etc.

Untersagt ist der Betrieb von Hotels und Beherbergungsbetrieben und die Zurverfügungstellung jeglicher Unterkünfte zu privaten touristischen Zwecken. Hiervon ausgenommen sind Hotels, Beherbergungsbetriebe und Unterkünfte jeglicher Art, die ausschließlich Geschäftsreisende und Gäste für nicht private touristische Zwecke aufnehmen.

Besuchsverbot im Krankenhaus

Besuchsverbote gelten in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen (ausgenommen sind Geburts- und Kinderstationen für engste Angehörige sowie Palliativstationen und Hospize), vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Altenheime und Seniorenresidenten, ambulant betreute Wohngemeinschaften und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.

Die Maskenpflicht auf den bereits bestimmten Plätzen gilt fort. In Simbach ist dies der Bahnhof, der Busbahnhof, der Kirchenplatz (hier gilt auch Alkoholverbot).

Lockdown vorerst bis 5. November

Diese Maßnahmen gelten zunächst für zehn Tage ab 27. Oktober bis einschließlich Donnerstag, 5. November. Anfang nächster Woche wird entschieden, ob der Lockdown verlängert wird.

Teststation in Simbach

Wie konnte es zu den explodierenden Zahlen kommen? Diese Frage beschäftigt die Landkreisbürger. Laut Landrat Michael Fahmüller waren die ersten Hotspots das Asylheim in Simbach sowie die Betreuungseinrichtung der Congregatio Jesu. Die Ausbreitung dürfte nach Einschätzung von Dr. Müller vom Landratsamt hauptsächlich durch Kinder der Asylunterkunft über die Schulen verbreitet worden sein und auch die Grenzlage zu Österreich wurde mehrmals als Verursacher vermutet. Wenn auch die Nachverfolgungen auf Hochtouren laufen, gibt es keine weiteren speziellen Hotspots. Mittlerweile sind im ganzen Landkreis alle 31 Gemeinden mit hohen Werten betroffen. „Österreich hat die Situation nicht so streng gesehen“, bestätigt Landrat Michael Fahmüller und sieht hier eine der Hauptursachen.

Nachdem ab sofort vor allem berufliche Österreich-Pendler wöchentlich einen negativen Coronatest vorlegen müssen, wird in Simbach eine Teststation errichtet, die eine Kapazität von 500 Testungen pro Tag hat. Laut Gesundheitsministerin Melanie Huml werden die Kosten von der Regierung übernommen. Eine Grenzschließung wie im ersten Lockdown will sie verhindern.

Unterschiedlicher Inzidenzwert

Die Ursache für unterschiedlich kommunizierte Inzidenzwert sieht Landrat Fahmüller in den unterschiedlichen Meldezeiten. Zu Einschränkungen von beruflicher Tätigkeit gibt es keinen Anlass, betont der Landrat. In die Arbeit gehen: ja – danach Feiern: nein.

Die Kapazitäten in den Krankenhäusern sind noch vorhanden und durch Aufstockung des Personals im Landratsamt werden die Infektionsketten bestmöglich nachverfolgt.

„Wir sind uns alle bewusst, dass diese Entscheidung eine Belastung für die Wirtschaft, die Menschen sowohl finanziell als auch physisch ist“, betont Landrat Michael Fahmüller, doch es heißt entschieden zu handeln um noch Schlimmeres zu verhindern.

EILMELDUNG: Lockdown in Rottal-Inn (Stand 26.10.2020, 11.00 Uhr)

Ab 0 Uhr treten Maßnahmen in Kraft – Pressekonferenz um 15 Uhr

Nach weiter steigenden Infektionszahlen (siehe Auflistung unten) und einem Inzidenzwert weit über 200, tritt ab Dienstag, 0 Uhr, im Landkreis Rottal-Inn ein Lockdown in Kraft – dazu gehört auch die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten und die Absage aller Veranstaltungen. Die Maßnahmen werden mit denen im Berchtesgadener Land vergleichbar sein.

Über alles weitere wird der Landkreis Rottal-Inn im Rahmen einer Pressekonferenz um 15 Uhr informieren – daran werden voraussichtlich unter anderem Staatsministerin Melanie Huml, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Landrat Michael Fahmüller, MdL Martin Wagle sowie Vertreter des Landratsamts teilnehmen.

Die Pressekonferenz findet, heute, 26.10., um 15 Uhr in der Stadthalle Pfarrkirchen, Dr.-Bachl-Straße 11, 84347 Pfarrkirchen, statt.

Die offiziellen Daten, Stand 25. Oktober 2020, 22.30 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1396
Indexfälle neu: 67
Aktuell positive Fälle: 358
Todefälle gesamt: 53
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 17
(davon auf Intensivstation: 3)
Es wurden mit dem heutigen Tag 23 Indexpersonen aus der Quarantäne entlassen

Corona-Informationen (Stand 25.10.20, 13.30 Uhr)

Aufgrund der aktuellen Situation arbeitet die Kontaktermittlung am Landratsamt Rottal-Inn derzeit quasi nonstop die aktuellen Fälle und Kontaktketten ab, so dass jegliche verfügbare Information lediglich eine Momentaufnahme bildet. Folgendes können wir derzeit mitteilen:

Am Samstag wurden uns noch einmal 36 positive Fälle gemeldet. Bei 17 Entlassungen von Indexpersonen aus der Quarantäne ergibt dies 315 positive Fälle derzeit und 1329 insgesamt. Einer internen, nicht offiziellen Berechnung nach, liegt der Inzidenzwert Stand gestern bei 186 und damit deutlich unter dem vom RKI gemeldeten Wert.
Am Sonntag kamen noch einmal, Stand 13 Uhr, 38 Fälle dazu, also sind es insgesamt 1367.

Aufgrund von mehreren positiven Corona-Fällen muss die Mittelschule Pfarrkirchen bis zu den Ferien komplett geschlossen werden. Grund ist, dass es nicht mehr ausreichend Lehrkräfte gibt, die sich nicht in Quarantäne befinden, um einen Präsenzunterricht aufrecht zu erhalten. Die Schüler werden per Homeschooling unterrichtet.

Eine Schulklasse der FOS Pfarrkirchen, zwei neunte Klassen der Mittelschule Eggenfelden und zwei fünfte Klassen der Mittelschule Pfarrkirchen wurden übers Wochenende in Quarantäne gesetzt. Auch sind in den bereits in Quarantäne befindlichen Klassen der Mittelschule Pfarrkirchen einige positive Fälle hinzugekommen.

Landrat Michael Fahmüller befindet sich in dauerndem Kontakt mit der Regierung von Niederbayern. Er richtet noch einmal einen dringenden Aufruf an die Bevölkerung im Landkreis (folgt noch).

Aktuelle Corona-Informationen (Stand 22.10.2020)

Die offiziellen Daten, Stand 22.17 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1248
Indexfälle neu: 31
Aktuell positive Fälle: 265
7-Tage-Inzidenz: 162,96
Todefälle gesamt: 51
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 21
(davon auf Intensivstation: 3)
Es wurden mit dem heutigen Tag 9 Indexpersonen aus der Quarantäne entlassen

Situationen und Maßnahmen im Landkreis Rottal-Inn (Stand Mittwoch, 21.10.2020)

Auch am Mittwoch gab es im Landkreis Rottal-Inn wieder 35 Corona-Neuinfektionen. 21 Personen sind im Krankenhaus, 3 auf der Intensivstation. In der Mittelschule Pfarrkirchen wurden die Klassen 6B und 7B ganz, die Klassen 6A, 7C und 7D jeweils zur Hälfte in Quarantäne gesetzt. Indexfall ist hier eine Lehrerin. Im Seniorenwohnstift Pater Weiß in Eggenfelden wurde eine Mitarbeiterin positiv getestet. Quarantänemaßnahmen wurden verfügt, Reihentestungen laufen.

Das Landratsamt Rottal-Inn weist aus gegebenem Anlass nochmals auf zwei Dinge hin:
1. Wenn vom Gesundheitsamt eine Quarantäne angeordnet wurde, ist diese zwingend einzuhalten. Ein Verstoß gegen die Quarantänepflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit zum Teil hohen Geldbußen geahndet wird.
2. Die Buchung eines Testtermins ist aufgrund des immensen Arbeitsaufkommens im Bereich der Kontaktermittlung derzeit nur im absoluten Ausnahmefall telefonisch möglich, grundsätzlich erfolgt sie online über: https://www.rottal-inn.de/buergerservice-formulare/gesundheitsamt/corona-testzentrum/

Nach der heutigen Regierungserklärung von Ministerpräsident Markus Söder ist mit weiteren Einschränkungen zu rechnen. Hierzu müssen noch die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden.

Aufgrund der Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung vom vergangenen Samstag und im Einvernehmen mit der Regierung von Niederbayern gelten außerdem folgende Maßnahmen, die per Allgemeinverfügung mit Wirkung vom 22.10., 0 Uhr in Kraft gesetzt werden:

Auf folgenden öffentlichen Plätzen und Straßen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und außerdem der Konsum von Alkohol von 22 Uhr bis 6 Uhr untersagt:
Stadt Eggenfelden: Zentraler Omnibusbahnhof
Stadt Pfarrkirchen: Bahnhof inkl. Busbahnhof
Stadt Simbach am Inn: Bahnhof inkl. Busbahnhof
Markt Arnstorf: Busbahnhof.

Zusätzlich ist für folgende öffentlichen Plätzen und Straßen der Konsum von Alkohol von 22 Uhr bis 6 Uhr untersagt:

Stadt Eggenfelden: Stadtplatz, Schellenbruckplatz, Sportgelände Birkenallee
Stadt Pfarrkirchen: Bereich innerhalb Ringallee, Stadtpark
Stadt Simbach am Inn: Kirchenplatz inkl. Sparkassenpark

Örtliche Bestimmung des Geltungsbereiches des Alkoholverbots von 22 Uhr bis 6 Uhr für:
Stadt Eggenfelden:
Stadtplatz, Fischbrunnenplatz bis Grabmeier-Tor
Schellenbruckplatz, einschließlich Schellenbruckstraße bis Höhe
Leibenger Bach bzw. Lauterbachstraße
Sportgelände Birkenallee einschließlich Parkplatz und Skatepark

Stadt Pfarrkirchen:
Ringstraße, Ringallee, Stadtplatz, Bahnhofstraße, Dr.-Bayer-Straße,
Lindnerstraße, Pflegstraße, Plinganserstraße, Am Stadtweiher,
Feuerwehrgasse, Tiefgarage Marienplatz
Stadtpark zwischen Blumenhöhe und Am Kellerberg

Stadt Simbach am Inn:
Kirchenplatz, Sparkassenpark, Vorplatz Rathaus, Anton-Gober-Straße,
Teil der Maximilianstraße

Örtliche Bestimmung des Geltungsbereiches des Alkoholverbots von 22 Uhr bis 6 Uhr sowie der Maskenpflicht für:
Stadt Eggenfelden:
ZOB einschließlich Parkplatz bis Öttinger Straße
Stadt Pfarrkirchen:
Bahnhofsplatz einschließlich Parkplatz, St.-Remy-Platz,
Sparkassenpark, Bahnhofsareal ausgenommen Bahnhofsgebäude
Stadt Simbach am Inn:
Bahnhofplatz, Busbahnhof einschließlich Parkplatz, Bahnhofsareal
ausgenommen Bahnhofsgebäude
Markt Arnstorf:
Busbahnhof

Außerdem werden neue, über die bestehenden Verpflichtungen hinausgehende Anordnungen für den Bereich der Kindertagesbetreuung und Heilpädagogischen Tagesstätten im Landkreis Rottal-Inn getroffen:

Das Personal ist verpflichtet, eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Soweit offene oder teiloffene Konzepte umgesetzt werden, sind feste Gruppen zu bilden. Die Einnahme von Mahlzeiten hat in festen Gruppen zu erfolgen. Das Betreuungspersonal darf innerhalb der Gruppen nicht ausgetauscht werden und auch keine Vertretung für kranke Kollegen/innen übernehmen und in den Randzeiten auch keine Kinder aus anderen Gruppen betreuen. Kinder mit Symptomen wie starkem Husten, Fieber, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall dürfen erst wieder betreut werden, wenn sie mindestens 48 Stunden symptomfrei sind und ein negativer PCR-Test auf SARS-COV- 2 vorliegt. Dies ist durch ärztliches Attest nachzuweisen. Auch Kindern mit leichten Symptomen wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten dürfen in der Einrichtung nur betreut werden, wenn ein negativer PCR-Test auf SARS-COV-2 vorliegt. Dies ist durch ärztliches Attest nachzuweisen.

Aktuelle Corona-Informationen (Stand Mittwoch, 21.10.2020)

Die offiziellen Daten, Stand 22.30 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1217
Indexfälle neu: 47
Aktuell positive Fälle: 252
Todefälle gesamt: 51
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 21
(davon auf Intensivstation: 3)
Es wurden mit dem heutigen Tag 10 Indexpersonen aus der Quarantäne entlassen

Aktuelle Corona-Informationen (Stand Dienstag, 20.10.2020)

Die offiziellen Daten, Stand 21.15 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1168
Indexfälle neu: 45
Aktuell positive Fälle: 205
Todefälle gesamt: 51
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 21
(davon auf Intensivstation: 3)
Es wurden mit dem heutigen Tag 6 Indexpersonen aus der Quarantäne entlassen

Aktuelle Corona-Informationen (Stand Montag, 20.10.2020)

Die offiziellen Daten vom Montag:
Samstag, 17. Oktober 2020, 38 neue Indexfälle
Sonntag, 18. Oktober 2020, 20 neue Indexfälle
Montag, 19. Oktober 2020, 2 neue Indexfälle
Aus Quarantäne entlassen: 3 Personen
Aktuell Erkrankte: 166
Klinikpatienten: 15, davon 3 Intensivpatienten
Indexfälle seit März: 1125
Inzidenzwert laut RKI: Seitens des RKI noch nicht aktualisiert
Todesfälle bis heute 51 Personen. Kein neuer Todesfall

Über 30 Neuinfektionen – Inzidenzwert steigt weiter an (Stand 17.10.2020, 17.00 Uhr)

Am heutigen Samstag wurden, Stand 17.00 Uhr, 30 Neuinfektionen gemeldet. Der Freitag Nacht noch vermeldete Stand von 147 aktuell Infizierten dürfte sich damit noch erhöht haben – ebenso der Inzidenzwert, der nach der letzten Aktualisierung des Robert-Koch-Instituts (Stand 16.10.2020) bei 97,1 lag. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 1095.

Neue Corona-Regelungen im Landkreis

Die Bayerische Staatsregierung verschärft bekanntlich die Maßnahmen bezüglich der Pandemie-Bekämpfung. Der Landkreis Rottal-Inn ist aufgrund seines derzeit hohen Inzidenzwerts von den entsprechenden Vorgaben für Landkreise mit Inzidenzwert über 50 betroffen und damit nach der Corona-Ampel im roten Bereich. Welche Farbe ein Landkreis nach dem Ampelsystem hat und welche Einschränkungen damit einhergehen, gibt das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege täglich auf seiner Internetseite www.stmgp.bayern.de bekannt.

Mit der Warnstufe Rot gelten nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bis auf weiteres insbesondere folgende Regelungen:

Private Feiern und Kontakte im öffentlichen oder privatem Raum werden nun auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt. Im Unterschied zur bisherigen Regelung erlauben bspw. direkte Verwandtschaftsverhältnisse dabei keine Ausnahmen mehr – es dürfen sich also maximal 5 Personen aus verschiedenen Hausständen treffen, sind es mehr Personen dürfen diese nur zwei verschiedenen Hausständen angehören, egal ob sie miteinander verwandt/liiert sind oder nicht.
Diese Personenbeschränkung gilt insbesondere auch für die Gastronomie.

In allen Schulen und Bildungsstätten im Landkreis besteht Maskenpflicht für Schüler und Lehrer aller Jahrgangsstufen auch im Unterricht.

Die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle in der Gastronomie ist in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr untersagt. Ab 22 Uhr darf auch an Tankstellen oder durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste kein Alkohol verkauft werden.

Maskenpflicht gilt in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in Freizeitparks, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten (Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos) auch am Platz.

Die Verordnung regelt also auch eine Maskenpflicht und ein Alkoholverbot auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen. Welche Plätze im Landkreis dies sind, gibt das Landratsamt in Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden Anfang nächster Woche bekannt.

Nicht geregelt sind Maßnahmen in Kindertageseinrichtungen. Das Gesundheitsamt empfiehlt jedoch bis auf weiteres die Bildung fester Gruppen und das Tragen einer geeigneter Mund-Nasen-Bedeckung durch das Personal.

15 Neuinfektionen (Stand 16.10.2020, 16.00 Uhr)

Bürgertelefon bleibt besetzt – Asylbewerberunterkunft in Eggenfelden unter Quarantäne

Am Freitag, 16.10.2020, wurden uns, Stand 16.00 Uhr, 15 Neuinfektionen gemeldet. Damit liegt der Landkreis derzeit bei 1065 Infektionen gesamt.

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt das Bürgertelefon des Landkreises auch am Wochenende besetzt, und zwar Samstag von 9.00 bis 16.00 Uhr und Sonntag von 9.00 bis 16.00 Uhr unter 08561/20-760.

Auch in der Gemeinschaftsunterkunft Eggenfelden (Taufkirchner Straße) ist nun ein Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Zur Unterbrechung der Infektionskette wurde der Betroffene unverzüglich in einer anderen Quarantäneeinrichtung untergebracht. Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft wurden durch das Gesundheitsamt vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Morgen wird das Gesundheitsamt bei allen Bewohnerinnen und Bewohner Tests auf Covid19 durchführen.

Positiver Fall – Alle Bewohner werden getestet (Stand Freitag, 16.10.2020)

Auch in der Gemeinschaftsunterkunft Eggenfelden (Taufkirchner Straße) ist nun ein Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Zur Unterbrechung der Infektionskette wurde der Betroffene unverzüglich in einer anderen Quarantäneeinrichtung untergebracht. Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft wurden durch das Gesundheitsamt vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Morgen wird das Gesundheitsamt bei allen Bewohnerinnen und Bewohner Tests auf Covid19 durchführen.

32 Neuinfektionen (Stand 15.10.2020, 21.00 Uhr)

Neuinfektionen: 32
Aktuell Erkrankte: 141
Klinikpatienten: 19, davon 3 Intensivpatienten
Indexfälle seit März: 1050
Inzidenzwert laut RKI: 86,4
Todesfälle bis heute 51 Personen. Kein neuer Todesfall

Aktuelle Corona-Situation im Landkreis

Auch gestern 30 Neuinfektionen– zweite Asylbewerberunterkunft in Simbach betroffen

Auch am gestrigen Donnerstag nahm das Infektionsgeschehen im Landkreis Rottal-Inn leider nicht ab. Stand 17.00 Uhr gab es gestern 30 Neuinfektionen, insgesamt sind es nun 1048. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt noch nicht vor. Nach wie vor befinden sich 12 Menschen im Krankenhaus, davon 3 auf Intensivstation. Der offizielle Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt nach der letzten Aktualisierung bei 81,5, er dürfte durch die gestrigen Fälle noch einmal weiter ansteigen.

Unter den Neuinfektionen befinden sich auch sechs weitere Bewohner der bereits unter Quarantäne stehenden Asylbewerberunterkunft in Simbach am Inn. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Familienmitglieder von bereits positiv Getesteten.

Seit gestern gibt es auch einen positiven Fall in der zweiten Simbacher Unterkunft für Asylbewerber, in der sich etwa 20 Menschen befinden. Der Betroffene wurden anderweitig untergebracht, die sich außerhalb des Ortes befindende Unterkunft vom Landratsamt unter Quarantäne gestellt.

Maskenpflicht im ÖPNV

Aufgrund des Überschreitens des Inzidenzwerts von 50 und der steigenden Infektionszahlen möchte das Landratsamt Rottal-Inn nochmals auf die im Öffentlichen Personennahverkehr geltende Maskenpflicht hinweisen. Fahrgäste sind demnach verpflichtet, in Zügen und Bussen sowie an den Bahnhöfen und Haltestellen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese ist während der gesamten Fahrt aufzubehalten und sowohl Mund als auch Nase sind damit gleichermaßen zu bedecken. Gerade vor dem Hintergrund, dass es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand im ÖPNV gibt, ist es umso wichtiger, dass sich die Fahrgäste gegenseitig durch das Tragen der Maske schützen.
„Auch, wenn die Mehrheit der Fahrgäste die Mund-Nasen-Bedeckung ordnungsgemäß und sehr zuverlässig trägt, kann es angesichts der aktuellen Entwicklungen beim Infektionsgeschehen im Landkreis nicht schaden, die im ÖPNV geltende Maskenpflicht nochmal ins Bewusstsein zu rufen“, so Landrat Michael Fahmüller. Weiter appelliert er an die Landkreisbürgerinnen und –bürger: „Lassen Sie uns weiterhin alles dafür tun, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ich möchte Sie bitten, bleiben Sie umsichtig und handeln Sie mit Bedacht. Es geht in diesen Tagen nur gemeinsam – und das fängt bereits beim Maske tragen in Bus und Bahn an!“

Bürger-Hotline des Landkreises ab heute freigeschaltet

Einstufung des Landkreises als Risikogebiet ist deutschlandweit unterschiedlich

Aufgrund des Überschreitens des Inzidenzwerts 50 und der daraus resultierenden Maßnahmen, hat Landrat Michael Fahmüller entschieden, dass ab heute 9 Uhr wieder eine Bürger-Hotline des Landkreises zum Corona-Virus eingerichtet wird.
„Die aktuelle Situation trägt sicherlich zur Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger bei. Daher werden ab heute wieder kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die drängendsten Fragen zum Thema Corona-Virus beantworten und im Bedarfsfall auf die zuständigen Stellen verweisen.“ Die Bürger-Hotline ist insbesondere für allgemeine Fragen bezüglich des Corona-Virus und der geltenden Regelungen gedacht – Infizierte und Kontaktpersonen können sich hingegen weiterhin direkt an die Kontaktermittlung wenden.
Das Bürgertelefon ist ab Donnerstag, 15.10., 9 Uhr erreichbar unter Tel: 08561/20-760. Es ist Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr besetzt.

Schon jetzt erreichen uns viele Anrufe bezüglich der Frage, ob der Landkreis nun als Risikogebiet gilt. Dies kann so leider nicht eindeutig beantwortet werden. Das Überschreiten des Inzidenzwerts heißt nicht automatisch, dass der Landkreis Rottal-Inn in ganz Deutschland als Risikogebiet gilt. Dies entscheidet vielmehr jedes Bundesland für sich. Das Landratsamt bittet um Verständnis, dass ein bayerischer Landkreis keine Auskünfte darüber geben kann, welche Regelungen in einem anderen Bundesland gelten. Wer aus dem Landkreis Rottal-Inn in andere Bundesländer einreist, muss mit Beschränkungen bei der Unterkunft rechnen. Reisende aus anderen Bundesländern, die sich aktuell im Landkreis Rottal-Inn aufhalten, sollten sich über etwaige Quarantänemaßnahmen vor der Rückkehr beim Gesundheitsamt des Heimat-Landkreises informieren.

32 Neuinfektionen

Gestern wurden dem Landratsamt 32 Neuinfektionen gemeldet, die sich auf den gesamten Landkreis verteilen.

Inzidenzwert 50 überschritten: Landratsamt gibt Maßnahmen nach Vorgaben der Regierung bekannt

Mit dem offiziellen Überschreiten des Inzidenzwerts von 50 ist der Landkreis Rottal-Inn nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung angehalten, Anordnungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens im Landkreis zu treffen.
Nach der Vorgabe der Regierung von Niederbayern setzt das Landratsamt Rottal-Inn deshalb mit Wirkung von Donnerstag, 15.10.2020, 0 Uhr vorerst bis 21.10.2020, 24 Uhr folgende Maßnahmen per Allgemeinverfügung in Kraft:

Wortlaut der Allgemeinverfügung:
Abweichend von § 2 Abs. 1 Nr. 2 der 7. BayIfSMV ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur in Gruppen bis zu maximal fünf Personen zulässig.
§ 2 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 und Abs. 3 der 7. BayIfSMV bleiben unberührt. Danach ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum mit Angehörigen des eigenen Hausstandes, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands weiterhin gestattet.

Bedeutung: Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch bis zu fünf Personen aus verschiedenen Hausständen treffen – beispielsweise auf öffentlichen Plätzen, in Parks etc. Die Beschränkung gilt nicht für Menschen, die in einer der oben genannten Beziehung zueinanderstehen.
Diese Regelung aus der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung galt bereits bisher für Gruppen bis zu zehn Personen, hier hat sich nur die Personenzahl geändert.

Wortlaut der Allgemeinverfügung:
Die unter Nr. 1 dieser Allgemeinverfügung erlassene Kontaktbeschränkung gilt analog für alle Gastronomiebetriebe des Landkreises Rottal-Inn. Als Gastronomiebetriebe gelten erlaubnispflichtige und erlaubnisfreie Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes. Die jeweils verantwortlichen Gaststättenbetreiber sind verpflichtet, die erweiterten Kontaktbeschränkungen bei der Bestuhlung entsprechend zu berücksichtigen bzw. ihren Gaststättenbetrieb entsprechend zu organisieren.

Bedeutung: Analog zu Punkt 1 dürfen sich also auch in einer Gaststätte bis maximal fünf Personen aus verschiedenen Hausständen, gemeinsam an einen Tisch setzen. Weiter gilt natürlich auch, dass die Tische mindestens 1,5 Meter voneinander entfernt sein müssen und Kontaktdaten erfasst werden müssen. Auch hier hat sich nur die Personenzahl geändert.

Wortlaut der Allgemeinverfügung:
Der Teilnehmerkreis von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist auf den in § 2 Abs. 1 Nr. 1 der 7. BayIfSMV genannten Personenkreis oder auf Gruppen von bis zu fünf Personen beschränkt.

Bedeutung: Auch im Privaten, also beispielsweise in Privatwohnungen, bei Einladungen nach Hause etc. dürfen sich maximal fünf Personen aus verschiedenen Hausständen treffen, wenn sie wie zuvor beschrieben nicht miteinander verwandt oder liiert sind.

Wortlaut der Allgemeinverfügung:
Abweichend von § 5 Abs. 2 Satz 1 der 7. BayIfSMV gilt für Veranstaltungen in öffentlichen oder angemieteten Räumen im Landkreis Rottal-Inn, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Privatveranstaltungen wie z.B. Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) eine Teilnahmebegrenzung von maximal 25 Personen in geschlossenen Räumen oder maximal 50 Personen unter freiem Himmel.

Bedeutung: Bei entsprechenden Feierlichkeiten in hierfür gebuchten Restaurants oder auch in privat angemieteten Räumen dürfen maximal 25, bei entsprechenden Feierlichkeiten unter freiem Himmel maximal 50 Personen anwesend sein. Auch in diesem Fall muss ein schriftliches Hygienekonzept des Veranstalters vorliegen.

Wortlaut der Allgemeinverfügung:
Die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle nach § 13 Abs. 4 der 7. BayIfSMV ist in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt.

Bedeutung: Es herrscht ein Ausschankverbot ab 23 Uhr. Lieferdienste oder die Abholung von Speisen und Getränken vor Ort zum Verzehr zu Hause sind davon nicht betroffen.

Wortlaut der Allgemeinverfügung:
Der Besuch von Einrichtungen nach § 9 Abs. 1 der 7. BayIfSMV wird je Bewohner bzw. Patient auf täglich eine Person aus dem in § 2 Abs.1 Nr.1 der 7. BayIfSMV genannten Personenkreis, bei Minderjährigen auch von Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam, während einer festen Besuchszeit beschränkt.

Bedeutung: Beispielsweise in Pflegeheimen und Krankenhäusern darf ein Patient oder Bewohner maximal einen Besucher pro Tag empfangen, bei minderjährigen Patienten, bspw. im Krankenhaus, dürfen jedoch auch die Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam einen Besuch machen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die entsprechende Einrichtung auch unabhängig von dieser Maßnahme eigene, strengere Regeln beschließen kann.

Da nach bisheriger Erfahrung die Ansteckungsrate in Schulklassen mit positiv getesteten Schülern eine untergeordnete Rolle für das Infektionsgeschehen im Landkreis spielt, sieht das Landratsamt in Einvernehmen mit dem Schulamt vorerst von einer Maskenpflicht für Schüler während des Unterrichts ab. Auch im Bereich der Kindertagesstätten kann der Regelbetrieb weitergeführt werden.

Der Krisenstab wird die Infektionssituation an Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis intensiv beobachten und im Falle des vermehrten Auftretens von Ausbrüchen in diesen Einrichtungen durch einschränkende Maßnahmen gemäß dem Drei-Stufen-Plan zeitnah entgegensteuern.

Inzidenzwert 50 offiziell erreicht

Schon seit dem Wochenende sind Krisenstab und Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn in laufendem Kontakt mit der Regierung von Niederbayern bezüglich des stetig ansteigenden Inzidenzwerts im Landkreis. Mit der heutigen Berechnung und Meldung des Inzidenzwerts durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) an die Regierung von Niederbayern ist nun offiziell der Grenzwert von 50 Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern erreicht – er liegt demnach bei derzeit 52,67.

Die deshalb zu treffenden Maßnahmen werden nach Freigabe durch die Regierung von Niederbayern – voraussichtlich im Laufe des morgigen Tages – per Allgemeinverfügung bekannt gegeben.

10 Neuinfektionen (Stand 13.10.2020) 17.45 Uhr

Es wurden 10 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 96  Fälle ( = Personen, die gerade infiziert sind). 14 befinden sich in der Klinik, 4 auf Intensiv.

Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 983.

Mit der heutigen Berechnung und Meldung des Inzidenzwerts durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist nun offiziell der Grenzwert von 50 Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern erreicht – er liegt demnach bei derzeit 52,67.
Todesfälle sind es bis heute 51 Personen. Kein neuer Todesfall.

9 Neuinfektionen (Stand 12.10.2020, 18.00 Uhr)

Es wurden 9 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 89 Fälle ( = Personen, die gerade infiziert sind) Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 973. Es befinden sich 14 Menschen im Krankenhaus, davon 4 auf Intensivstation.

Den für den Landkreis offiziell gültigen Inzidenzwert finden Sie unter:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

Bezüglich des zeitweisen Überschreitens des 50er-Inzidenzwertes ist der Krisenstab Corona am Landratsamt Rottal-Inn derzeit in Kontakt mit der Regierung von Niederbayern – hierzu wird es voraussichtlich morgen konkrete Entscheidungen geben.
Todesfälle sind es bis heute 51 Personen. Kein neuer Todesfall.

Mehrere Klassen der Simbacher Mittelschule werden im Homeschooling unterrichtet

Mehrere Klassen der Mittelschule Simbach werden ab heute, Dienstag 13.10.2020, per Homeschooling unterrichtet, darunter auch zwei Klassen, die nicht selbst in Quarantäne sind.
Grund ist, dass von den Quarantäne-Maßnahmen an mehreren Klassen der Schule auch einige Lehrer betroffen sind, wodurch ein Präsenz-Unterricht derzeit nicht mehr möglich ist.
Die Mittelschule Simbach informiert die betroffenen Klassen über die jeweilige Dauer der Homeschooling-Maßnahme.

Schulklassen im Raum Simbach unter Quarantäne

Im Zusammenhang mit dem Corona Ausbruch in der Asylbewerber Unterkunft in Simbach müssen nun mehrere Schulklassen aus dem Raum Simbach in Quarantäne.

Betroffen sind an der Mittelschule Simbach  die Klassen 9b, 9dm, 7b, 5b und 13 Kinder der Klasse 5a, die mit der 5b Religionsunterricht hatten. Außerdem in Quarantäne sind die Klasse 5b der Realschule Simbach, sowie die Klasse 4b der Mittelschule Kirchdorf. Die genaue Anzahl der Schüler liefert das Landratsamt nach. Die betroffenen Schüler und ihre Eltern werden derzeit noch von der Kontaktermittlung am Landratsamt Rottal Inn informiert.

Der für den Landkreis offiziell gültige Inzidenzwert wird vom Robert-Koch-Institut berechnet und unter:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 veröffentlicht.

Bei der Aktualisierung dieser Seite kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Unabhängig vom veröffentlichten Wert, berät der Krisenstab Corona am Landratsamt laufend über die möglichen Maßnahmen, die durch das Überschreiten des Inzidenzwerts 50 für den Landkreis getroffen werden müssen. Weitere Informationen folgen, sobald verfügbar.

8 Neuinfektionen (Stand 9.10.2020)

Nach Überschreiten des Inzidenzwerts von 35 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern an Donnerstag, kamen am Freitag, 9. Oktober, noch einmal 8 neue Fälle dazu, am Samstag, 10. Oktober,  weitere 25. Die Gesamtzahl der aktuellen Infektionen liegt nun bei 83, davon 27 von insgesamt rund 50 Bewohnen der Asylbeweberunterkunft in Simbach.
Diese Zahlen konnten jetzt, nach vollständiger Auswertung der Reihentestung in Simbach, abschließend ermittelt und damit nun bekannt gegeben werden.

Den für den Landkreis offiziell gültigen Inzidenzwert finden Sie unter: https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4.

Insgesamt gab es im Landkreis Rottal-Inn bislang  964 Indexfälle.

Ab Sonntag, 11. Oktober, 00:00 Uhr, gilt gemäß der bekanntgemachten Allgemeinverfügung: Die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Privatenveranstaltungen wie z.B. Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern, Vereins- und Parteisitzungen) in geschlossenen Räumen wird auf 50 begrenzt. Es wird zudem dringend empfohlen, dass sich bei Feiern in privaten Räumen nicht mehr als 25 Menschen aufhalten.

13 Neuinfektionen · Inzidenzwert überschritten

Mit 13 Neuinfektionen am Donnerstag, 8. Oktober, hat der Landkreis Rottal-Inn den Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern überschritten. Da die Zahl der Infektionen nun auch unabhängig von den  positiven Fällen in der Simbacher Unterkunft für Asylbewerber weiter ansteigt, gibt das Landratsamt folgende erste Maßnahmen bekannt, die ab Sonntag, 0.00 Uhr in Kraft treten:

Die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen wird auf 50 begrenzt.
Es wird dringend empfohlen, bei privaten Feiern nicht mehr als 25 Menschen in geschlossenen Räumen aufhalten

Diese Regelungen gelten zunächst für den Zeitraum von 7 Tagen. Der Krisenstab Corona am Landratsamt Rottal-Inn wird die weitere Entwicklung laufend beobachten und diskutieren und gegebenenfalls über weitere Maßnahmen informieren.

Landkreis Rottal-Inn überschreitet Inzidenzwert – vorerst keine Maßnahmen

Mit gestern 13 Neuinfektionen hat der Landkreis Rottal-Inn den Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern überschritten. Er liegt nun bei knapp 38. Der Krisenstab Corona am Landratsamt Rottal-Inn beobachtet und berät fortlaufend die Situation. Vorerst werden jedoch keine einschränkenden Maßnahmen eingeleitet.

Ein Grund für das Überschreiten des Inzidenzwerts ist die Infektion mehrerer Bewohner einer Asylbewerberunterkunft in Simbach am Inn. Hierbei handelt es sich um einen lokal begrenzten Hotspot. „Durch die von uns umgehend eingeleiteten Maßnahmen an der Asylbewerberunterkunft geht aus diesem Bereich keine weitere Infektionsgefahr für die Bevölkerung aus.“ so Landrat Michael Fahmüller. Deswegen könne man vorerst noch von Einschränkungen für den Landkreis absehen.

Der Landrat ruft die Bevölkerung jedoch nachdrücklich zur Besonnenheit auf: „Jetzt gilt es wieder, dass wir alle zusammen helfen, uns vernünftig verhalten und die geltenden Regelungen beachten, damit wir eine weitere Ausbreitung verhindern und die Zahlen wieder nach unten bringen können. Wir haben das im Landkreis schon einmal geschafft, ich bin zuversichtlich, dass es uns wieder gelingt.“
Der Krisenstab Corona am Landratsamt Rottal-Inn wird die weitere Entwicklung laufend beobachten und diskutieren und gegebenenfalls über zu treffende Maßnahmen informieren.

Asylbewerberheim unter Quarantäne

Positiver Covid19-Test eines Bewohners erfordert Maßnahme in Simbach am Inn
Aufgrund einer Corona-Infektion eines Bewohners hat das Landratsamt eine Asylbewerberunterkunft im Stadtgebiet Simbach unter Quarantäne gestellt. Der positiv getestete Bewohner wird vorübergehend anderweitig untergebracht, die anderen Bewohner schnellstmöglich getestet. Sie wurden von der Heimleitung über die Maßnahme informiert.
“Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben umgehend alles in die Wege geleitet, um eine Ausbreitung des Virus innerhalb der Einrichtung so schnell wie möglich zu verhindern. Wir werden auch alles dafür tun, dass die Bewohner der Unterkunft des Heimes während der Quarantänezeit bestens versorgt werden”, erklärt Landesrat Michael Fahmüller. Für das Essen wird ein Caterer sorgen, der über Erfahrung in der Versorgung von Menschen verschiedener ethnischer und religiöser Herkunft verfügt. Auch die medizinische Versorgung ist gewährleistet.
Der Bauhof Simbach wird außerdem einen Bauzaun im Freiluftbereich des Heimes aufbauen, um den Bewohnern zu ermöglichen, an die frische Luft zu gehen. Für die anstehenden Corona-Tests greift das Landratsamt auf eine mobile Teststraße zurück, die kurzfristig für Reihentestungen in Gemeinschaftseinrichtungen zum Einsatz kommen kann.

5 Neuinfektionen (Stand 7.10.2020, 17.30 Uhr)

5 Neuinfektionen wurden gemeldet, keine Indexfälle wurden aus der Quarantäne entlassen, somit gibt es aktuell 45 Fälle (= Personen, die gerade infiziert sind). Die Gesamtzahl aller Indexfälle beträgt 918, die 7-Tage-Inzidenz beträgt 28,81. Todesfälle sind es bis heute 51 Personen. Kein neuer Todesfall.

12 Neuinfektionen (Stand 6.10.2020, 19.15 Uhr)

12 Neuinfektionen wurden gemeldet, keine Indexfälle wurden aus der Quarantäne entlassen, somit gibt es aktuell 40 Fälle (= Personen, die gerade infiziert sind). Die Gesamtzahl aller Indexfälle beträgt 913, die 7-Tage-Inzidenz beträgt 28,81. Todesfälle sind es bis heute 51 Personen. Kein neuer Todesfall.

9 Neuinfektionen (Stand 5.10.2020, 16.30 Uhr)

9 Neuinfektionen wurden gemeldet, somit gibt es aktuell 28 Fälle (= Personen, die gerade infiziert sind). Die Gesamtzahl aller Indexfälle beträgt 901, die 7-Tage-Inzidenz beträgt 20,58. Todesfälle sind es bis heute 51 Personen. Kein neuer Todesfall.

6 Neuinfektionen (Stand 2.10.2020, 13.00 Uhr)

6 Neuinfektionen wurden gemeldet, 0 Indexfälle wurden aus der Quarantäne entlassen. Somit gibt es aktuell 32 Fälle (= Personen, die gerade infiziert sind). Die Gesamtzahl aller Indexfälle beträgt 892, die 7-Tage-Inzidenz beträgt 21,40. Todesfälle sind es bis heute 51 Personen. Ein neuer Todesfall steht vermutlich in Zusammenhang mit Corona.

2 Neuinfektionen (Stand 1.10.2020, 16.30 Uhr)

2 Neuinfektionen wurden gemeldet. 2 Personen konnten aus der Quarantäne entlassen werden, somit sind aktuell 26 positive Fälle im Landkreis. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 886. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 16,46.

5 Neuinfektionen (Stand 30.09.20, 17 Uhr)

5 Neuinfektionen wurden gemeldet. 1 Person konnte aus der Quarantäne entlassen werden, somit sind aktuell 26 positive Fälle im Landkreis. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 17,28.

2 Neuinfektionen – Stand (29.09.20, 16.40 Uhr)

Zwei Neuinfektionen wurden gemeldet, darunter eine Kontaktperson Kat. I. Ein Indexfall wurde aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 22 Fälle. Die Gesamtzahl aller Indexfälle beträgt 879. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 13,99.

Keine Neuinfektion – Stand 25.09.20, 13 Uhr

Seit dem letzten Update am 24.09. wurde keine Neuinfektion gemeldet 8Stand 25.09.20, 13.00 Uhr). Zwei Indexfälle wurden aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis aktuell 25 positive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz bestärk 13,99.

Da es sich bei einem der letzten Fälle um einen Berufsschüler handelte, musste eine Schulklasse der Berufsschule unter Quarantäne gestellt werden.

2 Neuinfektionen

Stand 24.09.2020, 16.30 Uhr: Zwei Neuinfektion wurde gemeldet (kein Reiserückkehrer), sechs Indexfälle wurden aus der Quarantäne entlassen. Somit gibt es aktuelle 27 Fälle (= Personen, die gerade infiziert sind). Die Gesamtzahl aller Indexfälle beträgt seit März 866, die 7-Tage-Inzidenz beträgt 16.46. Todesfälle sind es bis heute 50 Personen. Kein neuer Todesfall ist hinzugekommen.

1 Neuinfektion

Stand 23.09.2020, 16.30 Uhr: Eine Neuinfektion wurde gemeldet (kein Reiserückkehrer), damit sind es aktuell 31 positiv getestete Fälle. Die Gesamtzahl aller Indexfälle beträgt seit März 864, die 7-Tage-Inzidenz beträgt 18.93. Kein neuer Todesfall ist hinzugekommen.

3 Neuinfektionen

Seit dem letzten Update (Stand 21.09.2020): 3 Neuinfektionen wurden gemeldet, davon ein Reiserückkehrer aus Wien und einer aus Malta. Es wurden keine Indexfälle aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es aktuell 37 positive Fälle im Landkreis. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 863. 7-Tage-Inzidenz liegt bei 20,58. Todesfälle sind es bis heute 50 Personen. Kein neuer Todesfall.

10 Neuinfektionen

Stand 21.09.2020, 16.00 Uhr: 10 Neuinfektionen wurden gemeldet, davon 1 Reiserückkehrer. 2 Indexfälle wurden aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es aktuell 34 positive Fälle im Landkreis. 7-Tage-Inzidenz liegt bei 23,87.

 

4 Neuinfektionen

Sind 18.09.2020, 14.00 Uhr: 4 Neuinfektionen wurden gemeldet, davon kein Reiserückkehrer. Damit gibt es aktuell 26 positive Fälle. 7-Tage-Inzidenz ist 19,75.

4 Schulklassen geschlossen

Aufgrund von Corona-Infektionen müssen vier Schulklassen im Landkreis geschlossen werden. Betroffen sind die Klassen

  • 9e und 10e der Realschule Arnstorf
  • 2.  und 8. Klasse der Grund- und Mittelschule Johanniskirchen

Die Schulleiter sind informiert.

3 Neuinfektionen

Stand 16.09.2020, 16.00 Uhr: 3 weitere Neuinfektionen wurden gemeldet, davon ein Reiserückkehrer aus der tschechischen Republik.

Es wurden 2 Indexfälle aus der Quarantäne entlassen, damit gibt es im Landkreis aktuell 34 positive Fälle. Die Gesamtzahl seit Beginn beträgt 841 Fälle. Der 7-Tage-Inzidenz beträgt 13,99. Zu den bislang 50 Todesfällen ist kein neues hinzugekommen.

7 Neuinfektionen

Stand 15.09.2020, 16.00 Uhr: Es wurden sieben Neuinfektionen gemeldet, 2 Indexfälle wurden aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 33 positive Fälle.

Die Gesamtzahl der Indexfälle seit dem 1. Fall im März beträgt 838, der 7-Tage-Inzidenz (laut Berechnung des Landkreises) liegt bei 18,11.

Todesfälle bis heute 50 Personen, kein neuer Todesfall.

5 Neuinfektionen

Stand 14.09.2020, 16.30 Uhr: Seit dem letzten Update (11.09.2020) wurden uns 5 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Es wurden 10 Indexfälle aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 28 positive Fälle. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 831. 7-Tage-Inzidenz beträgt 12,35. Todesfälle sind es bis heute 50 Personen, kein neuer Todesfall.

Keine Neuinfektionen

Stand 11.09.2020, 14.00 Uhr: Seit dem letzten Update (10.09.2020) wurden keine Corona-Neuinfektionen gemeldet. Es wurde kein Indexfall aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 33 positive Fälle. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 826. 7-Tage-Inzidenz beträgt 21,40. Todesfälle sind es bis heute 50 Personen, kein neuer Todesfall.

2 neue Infektionen

Stand 10.09.2020, 17.30 Uhr: Seit dem letzten Update (09.09.2020) wurden 2 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Es wurde kein Indexfall aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 33 positive Fälle. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 826. 7-Tage-Inzidenz beträgt 21,40. Todesfälle sind es bis heute 50 Personen, kein neuer Todesfall.

8 Neuinfektionen

Stand 09.09.2020, 17.30 Uhr: Seit dem letzten Update (08.09.2020) wurden 8 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Es konnte 1 Indexfall aus der Quarantäne entlassen werden. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 31 positive Fälle. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 824. 7-Tage-Inzidenz beträgt 22,22. Todesfälle sind es bis heute 50 Personen, kein neuer Todesfall.

Keine Neuinfektionen

Stand 08.09.2020, 16.30 Uhr: Keine Neuinfektionen seit dem letzten Update (07.09.2020). Es konnten 3 Indexfälle aus der Quarantäne entlassen werden. Damit gibt es im Landkreis Rottal-Inn aktuell 24 positive Fälle. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 816. 7-Tage-Inzidenz beträgt 16,46. Todesfälle sind es bis heute 50 Personen, kein neuer Todesfall.

3 neue Infektionen

Corona-Update (27.08.2020, 17.00 Uhr): Seit dem letzten Update (26.8.2020) wurden 3 neue Corona-Infektionen gemeldet. Davon ein Reiserückkehrer aus dem Kosovo sowie ein Reiserückkehrer aus Bulgarien. Alle Neuinfizierten stammen aus unterschiedlichen Gemeinden.

6 Indexfälle wurden heute aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis aktuell 27 positive Fälle (= Personen, die gerade infiziert sind). Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 790 (alle Fälle seit dem 1. Fall im März). 7-Tage-Inzidenz (Stand Vortag laut RKI): 10,77

Todesfälle bis zum heutigen Tag 49 Personen. Kein neuer Todesfall.

7 Neuinfektionen

Corona-Update (26.08.2020, 16.50 Uhr): Seit dem letzten Update (25.8.2020) wurden 7 neue Corona-Infektionen gemeldet. Davon ein Reiserückkehrer aus dem Kosovo sowie ein Reiserückkehrer aus Bulgarien. Alle Neuinfizierten stammen aus unterschiedlichen Gemeinden.

2 Indexfälle wurden heute aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis aktuell 30 positive Fälle (= Personen, die gerade infiziert sind). Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 787 (alle Fälle seit dem 1. Fall im März). 7-Tage-Inzidenz (Stand Vortag laut RKI): 13,3

4 Neuinfektionen

Corona-Update (21.08.2020, 13.40 Uhr): Seit dem letzten Update (20.8.2020) wurden 4 neue Corona-Infektionen gemeldet. Davon drei Reiserückkehrer aus Bosnien und ein Reiserückkehrer aus Russland.

2 Indexfälle wurden heute aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis aktuell 21 positive Fälle (Personen, die gerade infiziert sind). Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 770 (alle Fälle seit dem 1. Fall im März). 7-Tage-Inzidenz (Stand Vortag laut RKI): 14,9

5 neue Infektionen

Corona-Update (18.08.2020, 16.40 Uhr): Seit dem letzten Update wurden 5 neue Coronafälle gemeldet. Darunter eine Reiserückkehrerin aus Kroatien. Bei den anderen Infizierten handelt es sich um eine 4-köpfige Familie, die Reiserückkehrer aus dem Kosovo sind.

3 Indexfälle wurden heute aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Landkreis aktuell 15 positive Fälle (Personen, die gerade infiziert sind). Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 761 (alle Fälle seit dem 1. Fall im März).

6 neue Infektionen

Stand 17.08.2020, 17.50 Uhr: 6 neue Infektionen sind zu vermelden, davon sind 3 Reiserückkehrer, eine Person Kontaktperson und zwei weitere Neuinfektionen. Somit steigt die Gesamtzahl auf 756. Aktuell sind 13 Personen infiziert.

Es wurden heute 22 Personen in Quarantäne gesetzt und 13 Personen aus der Quarantäne entlassen. Somit befinden sich aktuell 78 Personen in Quarantäne.

Aktuell 8 Indexfälle

Diese Woche erreichten uns 6 Neuinfektionen, damit gibt es im Landkreis (Stand 14.08.2020, 17.42 Uhr) 8 positiv getestete Indexfälle, die Gesamtzahl aller positiv getesteten Fälle im Landkreis steigt damit auf 750.

Ein weiterer Corona-Fall

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es einen neuen Corona-Fall. Damit steigt die Anzahl der aktuell ,Stand 07.08.2020 11 Uhr, positiv getesteten Indexfälle auf 5, die Gesamtzahl der im Landkreis Rottal-Inn positiv getesteten Fälle auf 745.

Zwei neue Fälle

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es zwei neue Corona-Fälle. Damit steigt die Anzahl der aktuell positiv getesteten Indexfälle auf 4, die Gesamtzahl der im Landkreis Rottal-Inn positiv getesteten Fälle auf 744.

Derzeit mehren sich beim Landratsamt und auch bei den Medien außerdem die Anfragen bezüglich der Saisonarbeiter. Hierzu ist zu sagen, dass ein im Nachbarlandkreis ansässiger Betrieb zwar teilweise Saisonarbeiter im Landkreis Rottal-Inn unterbringt, diese jedoch nach Ankunft zunächst isoliert und testen lässt.

Derzeit zwei Infektionen im Landkreis

Es gibt eine Corona-Neuigkeit im Landkreis Rottal-Inn. Der Betroffene aus dem südlichen Landkreis hat sich wohl im unmittelbarem familiären Umfeld angesteckt. Nachdem zwei weitere Betroffene ihre Corona-Infektion mittlerweile überstanden haben, gibt es damit aktuell noch zwei Infektionen im Landkreis.

Insgesamt gab es, Stand heute, bislang 742 positiv getestete Corona-Fälle im Landkreis, 692 davon haben die Infektion überstanden, 48 Menschen haben die Krankheit leider nicht überlebt.

Vier neue Coronafälle im Landkreis

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es vier neue Corona-Infektionen. Nachdem die anderen Infizierten mittlerweile das Virus überstanden haben, beläuft sich die Zahl der aktuell Infizierten auf diese vier.

Die Kontaktermittlung am Landratsamt Rottal-Inn hat unverzüglich die Arbeit aufgenommen und ermittelt nun im Umfeld der Betroffenen nach möglichen Kontakten ersten Grades.

Zwei neue Corona-Fälle 

Über das Wochenende wurden zwei Menschen aus dem Landkreis Rottal-Inn positiv auf das Corona-Virus getestet. Damit sind aktuell drei Menschen aus dem Landkreis mit dem Virus infiziert. Die Fälle hängen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zusammen. Landrat Michael Fahmüller ruft die Menschen des Landkreises dazu auf, weiterhin Vorsicht walten zu lassen und die bestehenden Regelungen einzuhalten.

Bürgertelefon bis auf weiteres eingestellt

Das für die Corona-Krise und insbesondere den dadurch hervorgerufenen Katastrophenfall eingerichtete Bürgertelefon des Landkreises wird bis auf weiteres eingestellt. Die stark sinkende Zahl der Anrufe hat das Landratsamt dazu veranlasst, die Nummer ab 7.7.2020 wieder abzuschalten.

Bürgerinnen und Bürger, die dringende Fragen haben, können das Landratsamt fortan unter den üblichen Nummern (Zentrale: 08561 / 20-0) erreichen und sich bei Bedarf weitervermitteln lassen. Reiserückkehrer und Menschen, die Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, können sich weiterhin direkt an die Kontaktermittlung wenden unter: 08561 / 20-497 – diese Telefonnummer jedoch bitte nicht für andere bzw. allgemeine Fragen wählen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons, die seit Beginn der Pandemie Anfang März auch am Wochenende im Einsatz waren, nahmen an “Rekord”-Tagen rund 300 Anrufe entgegen.

Die Coronavirus-Hotline der Staatsregierung steht weiterhin täglich von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung.

Eine Neuinfektion

Das Landratsamt teilt mit, dass es seit dieser Woche eine neue Infektion von COVID-19 im Landkreis gibt.

„Auf Grund der unseres Wissens nach sehr kurzen Kontaktkette sind wir jedoch zuversichtlich, dass es dadurch keine weiteren Ansteckungen gibt,” schreibt Pressesprecher Mathias Kempf.

Das heißt für alle, dass auch weiterhin Vorsicht geboten ist und die Lockerungen nicht zu leichtfertig benommen werden sollten.

Rottal-Inn ist infektionsfrei

Vorerst keine aktuelle Infektion mehr im Landkreis.

Trotz der wieder ansteigenden Infektionszahlen in Deutschland hat der Landkreis Rottal-Inn einen wichtigen Etappensieg im Kampf gegen das Corona-Virus erzielt: Mit der Entlassung des letzten verbliebenen Infektionsfalles aus der Quarantäne gilt der Landkreis, ehemals ein Corona-Hotspot, nun offiziell als frei von Corona.

Landrat Michael Fahmüller äußert seine große Freude über diesen Erfolg: „Ich bin sehr stolz auf alle, die dazu beigetragen haben, das Virus im Landkreis vorerst zu besiegen, von allen, die an der Bekämpfung des Corona-Virus beteiligt waren bis hin zu all den Bürgern im Landkreis, die sich vernünftig genug verhalten haben, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Jetzt dürfen wir natürlich nicht leichtsinnig werden. Es gilt, weiterhin vorsichtig zu sein, die Kontaktregelungen zu beachten und sollte das Virus wieder eingeschleppt werden, sofort erneut entsprechend zu reagieren. Aber im Moment können wir uns, so denke ich, alle auch einmal über diese gute Nachricht freuen.“

Liebe Leser der Corona-News!

Die Zahlen im Landkreis sind auf zwei Infektionsfälle gesunken. Deshalb wird das Landratsamt nur noch bei bemerkenswerten Veränderungen aktuelle Informationen aussenden. Selbstverständlich erfahrt ihr das auch weiter auf unserer Homepage.

Danke für das positive Feedback – und hoffen wir, dass die Entwicklung positiv bleibt.

Genießt die Rückkehr zur Normalität, aber bleibt vorsichtig und gesund. Und nicht vergessen: Einzelhandel, Betriebe und Gastronomie sind auf eure Unterstützung angewiesen. Simbach und Braunau freuen sich auf euren Einkauf und Besuch!

Endlich ist es soweit – Grenzübertritt ohne Hindernisse möglich

Nach über drei Monaten Grenzschließung ist ab heute Mitternacht endlich wieder der Grenzübertritt Simbach-Braunau ohne Hindernisse möglich. Schon heute Vormittag begrüßten die beiden Bürgermeister und die Vorstände von Werbegemeinschaft und Shopping in Braunau die Autofahrer an der Brücke und überreichten einigen Brückenzehner um den Einkauf und den Besuch in den beiden Städten wieder anzukurbeln.

Geplant sind auch zahlreiche Aktionen zwischen 20. Juni und September 2020. Unter dem Motto “Wir sind Sommer” wird in Simbach und Braunau Urlaubsfeeling verbreitet. Z. B. mit Palmen, Liegestühlen, Gratis-Eis, Pop-up-Theater, Gewinnspiel und vielem mehr. Beide Städte haben viel zu bieten. Vorbeikommen, mitmachen, einkaufen und genießen!

 

Aktuell 3 Infektionen im Landkreis

Der aktuelle Stand, Sonntag, 14.06.2020, 17 Uhr:

  • Keine Todesfälle
  • Keine Neuinfektion
  • 734 “Indexfälle” insgesamt
  • 683 haben den Virus überstanden
  • Aktuell 3 Infektionen

Gleicher Stand wie gestern

Auch heute gibt es keine Veränderungen zum Vortag!

Keine Todesfälle, keine Neuinfektion, 734 “Indexfälle” insgesamt. 681 haben den Virus überstanden, aktuell haben wir 5 Infektionen.

Keine Veränderungen

Auch heute gibt es keine Veränderungen zu gestern.
Kein Todesfall, keine Neuinfektion, es sind insgesamt 734 “Indexfälle” bekannt, 681 Personen haben den Virus überstanden. Aktuell gibt es noch 5 Infektionen.

Eine Neuinfektion

Stand heute: eine Neuinfektion, keine neuen Todesfälle.

Noch sind 5 Leute erkrankt, 734 Indexfälle sind bekannt, davon haben 681 den Virus überstanden.

Auch heute bleiben die Zahlen gleich

Stand heute, 3. Juni 2020: Keine neuen Todesfälle und keine Neuinfektionen. Gesamt haben wir 733 “Indexfälle”, 680 Personen haben den Infekt überstanden.
Aktuell gibt es noch 5 Infektionen, ein Mensch muss noch beatmet werden.

Corona-Stand unverändert

Stand heute, 2. Juni 2020: Keine neuen Todesfälle und keine Neuinfektionen.

Gesamt haben wir 733 Infektionen, davon haben 680 den Infekt überstanden. Aktuell gibt es noch 5 Infektionen, ein Mensch muss noch beatmet werden.

Aktueller Stand 1. Juni 2020

Der aktuelle Stand, 01.06.2020, 12 Uhr: Keine Todesfälle, keine Neuinfektionen, 733 “Indexfälle” insgesamt.

680 haben den Virus überstanden, aktuell gibt es noch 5 Infektionen, ein Mensch wird noch beatmet.

Wieder gute Nachrichten

Stand heute: Keine Todesfälle, keine Neuinfektionen, 733 “Indexfälle” insgesamt,
680 Personen haben den Virus überstanden, aktuell noch 5 Infektionen.
Derzeit muss noch ein Mensch beatmet werden.

Corona-Stand unverändert

Keine Todesfälle, keine Neuinfektionen, 733 “Indexfälle” insgesamt,
679 Personen haben den Virus überstanden, aktuell noch 6 Infektionen.
Derzeit muss noch ein Mensch beatmet werden.

Corona-Sachstand heute

Auch heute können wir wieder früh positive Nachrichten vermelden:
Keine Todesfälle, keine Neuinfektionen, 733 “Indexfälle” insgesamt,
679 Personen haben den Virus überstanden, aktuell noch 6 Infektionen.
Derzeit muss noch ein Mensch beatmet werden.

Gute Neuigkeiten

Unsere heutigen Daten sind gut: Keine Todesfälle und keine Neuinfektionen.

Insgesamt haben wir 733 Fälle, davon haben 675 den Virus überstanden. Aktuell haben wir noch 10 Infektionen, davon eine Beatmung im Klinikum.

Keine Neuinfektion, ein Todesfall

Leider ist heute ein neuer Todesfall gemeldet worden!

  • Keine Neuinfektionen
  • 733 “Indexfälle” insgesamt
  • 674 haben den Virus überstanden

 

  • Aktuell noch 11 Infektionen

Stand unverändert

Wir haben zum Glück keinen neuen Todesfall. Neuinfektion gibt es ebenfalls keine zu vermelden. Die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 13:00 Uhr, damit nach wie vor bei 731 Fällen.

Es gab 20 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 5 positiv getestete Personen. Insgesamt haben damit mittlerweile 661 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 23.

Aktuell müssen noch 3 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

Keine Neuinfektion, ein Todesfall

18.05.2020 14:30 Uhr: Wir haben leider einen neuen Todesfall. Neuinfektion gibt es keine zu vermelden.

Die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 14:30 Uhr, damit nach wie vor bei 731 Fällen. Es gab 9 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 3 positiv getestete Personen. Insgesamt haben damit mittlerweile 656 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 28.

Aktuell müssen noch 3 Personen beatmet werden.

Nur eine Neuinfektion, kein Todesfall

17.05.2020 15:30 Uhr: Wir haben heute keine neuen Todesfälle und nur eine Neuinfektionen zu vermelden. Die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 15:30 Uhr, damit bei 731 Fällen.  Es gab 5 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 2 positiv getestete Personen.

Insgesamt haben damit mittlerweile 653 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 32. Aktuell müssen noch 4 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

Keine Neuinfizierten, keine Todesfälle

16.05.2020 13 Uhr:  730 Indexfälle (heute keine neuen Corona-Infektionen).

11 Quarantäne-Entlassungen heute, davon 4 Indexfälle.

Somit wurden bisher 651 Indexfälle aus der Quarantäne entlassen.

Todesfälle sind es bis heute 46 Personen. Heute ist kein neuer Todesfall gemeldet worden!

Eine Neuinfektion, kein Todesfall

Wir haben heute keine neuen Todesfälle und nur eine Neuinfektionen zu vermelden. Die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 14:00 Uhr, damit bei 730 Fällen.

Es gab 7 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 3 positiv getestete Personen.

Insgesamt haben damit mittlerweile 647 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 37.

Aktuell müssen 4 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

Keine Neuinfektionen und keine Todesfälle

Wir haben heute keine neuen Todesfälle und auch keine Neuinfektionen zu vermelden.

Die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 15:30 Uhr, damit immer noch 729 Fällen.

Es gab 30 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 2 positiv getestete Personen.

Insgesamt haben damit mittlerweile 644 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 39.

Aktuell müssen 4 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

2 neu Infizierte, keine neuen Todesfälle

Stand heute 16:00 Uhr: 729 Corona-Infizierte (2 neue Indexfälle heute), 19 Quarantäne-Entlassungen heute (keine Entlassungen von Corona-Patienten), 642 Indexfälle wurden bisher aus der Quarantäne entlassen.

Todesfälle sind es bis heute 46 Personen. Heute ist erfreulicherweise kein neuer Todesfall gemeldet worden! Krankenhaus-Zahlen unverändert zu gestern.

2 Neuinfizierte, aber keine Todesfälle

Wir haben heute keinen neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Corona zu vermelden. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 2, die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 15:30 Uhr, damit bei 727 Fällen.  

Es gab 38 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 1 positiv getestete Personen.

 Insgesamt haben damit mittlerweile 642 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 39.

Landratsamt meldet zwei weitere Corona-Sterbefälle

Heute gibt es leider wieder zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona zu vermelden. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 4, die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 16.00 Uhr, damit bei 725 Fällen.
Es gab 14 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 1 positiv getestete Person.
Insgesamt haben damit mittlerweile 641 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt derzeit bei 38.
Aktuell müssen noch 4 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

Insgesamt 721 Fälle, 4 neu Infizierte, keine Todesfälle

Wir haben heute keinen neuen Todesfall zu vermelden. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 4, die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 15:00 Uhr, damit bei 721 Fällen.

Es gab 11 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 2 positiv getestete Personen.

Insgesamt haben damit mittlerweile 640 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden.

Aktuell müssen noch 6 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

Deutlich unter der „Notbremse“-Grenze

07.05.2020 15:00 Uhr: Wir haben zum Glück keine neuen Todesfälle zu vermelden. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 3, die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 15.00 Uhr, damit bei 712 Fällen.

Es gab 20 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 3 positiv getestete Personen. Es wurden heute 107 Abstriche durchgeführt. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt damit weiterhin bei 40. Insgesamt haben damit mittlerweile 629 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden.

Mit derzeit ca. 10 Neuinfektionen pro Woche liegt der Landkreis (knapp 120.000 Einwohner) im Moment deutlich unter der Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner/Woche, die eine Aufhebung der Lockerungsmaßnahmen bedeuten könnte.

Aktuell müssen noch 6 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden – auch diese Zahl sinkt merklich

Vom „Hotspot“ zur erfolgreichen Eindämmung

Wie der Landkreis Rottal-Inn seit Wochen die Ausbreitung der Pandemie bekämpft

Pfarrkirchen (mk). Der Landkreis Rottal-Inn gilt als Corona-Hotspot und nach den Gesamtzahlen der Infektionen gehört er immer noch zu den am meisten betroffenen Landkreisen Bayerns und Deutschlands. Dennoch: Die Zahl der akuten Fälle, also der aktuell Infizierten, sinkt seit Wochen überdurchschnittlich, die Neuinfektionen halten sich im niedrigen einstelligen Bereich – eine Tatsache, über die jüngst selbst der „Spiegel“ berichtet hat. Was war, neben den bayernweiten Schutzmaßnahmen, entscheidend für diesen Erfolg?

Landrat Michael Fahmüller erklärt seine Strategie: „Es wurde ja in jedem Landkreis die Kontaktermittlung eingesetzt, um die Infektionsketten nachzuverfolgen. Wir haben vergleichsweise schon von Anfang an einen gewaltigen Apparat „hochgefahren“. Die Corona-Fälle im Landkreis wurden deshalb zu einem großen Teil schnell entdeckt und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet, die Dunkelziffer war bei uns vermutlich stets niedrig, das zeigt sich nun daran, dass derzeit kaum noch Neuinfektionen kommen.“

Warum die Infektionszahlen am Anfang überhaupt so hoch schnellten und den Landkreis zu einem sogenannten „Hotspot“ machten, lässt sich nur vermuten: Ein Grund liegt sicherlich in der Grenze zu Österreich. Es ist wahrscheinlich, dass viele Urlauber aus den Faschingsferien das Virus eingeschleppt haben. Hinzu kam, dass der sogenannte „Patient Zero“, also der erste bekannte Fall in Rottal-Inn, nicht nur offenbar hochinfektiös war, sondern auch sehr viel Kontakt mit anderen Menschen hatte, was die Verbreitung in der Anfangsphase leider sehr begünstigte. Gerade zu Beginn der Pandemie hatten die Kontaktermittler daher auch mit sehr langen Kontaktketten zu kämpfen. Dennoch ist auch dies gelungen: „Wir haben in unseren Teams insgesamt 283 Leute mit der Bekämpfung der Pandemie beschäftigt“, so Landrat Fahmüller. „Nur so war es möglich, selbst lange Kontaktketten schnell zu unterbrechen. “

Das Ablauf-Szenario

Wenn vom Labor ein positiver Fall gemeldet wird, tritt als erstes das Team Erstkontakt des Gesundheitsamtes in Aktion. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen dem Betroffenen schonend die Situation bei, stellen ihn unter Quarantäne und versuchen die mögliche Infektionsquelle zu bestimmen. Was aber noch wichtiger ist: Der Betroffene wird über die Kriterien aufgeklärt, wer als „Kontaktperson“ nach Definition des Robert-Koch-Instituts gilt und muss darauf hin eine Liste mit Kontaktpersonen erstellen. Im Zweifelsfall – also wenn der Betroffene nicht sicher ist, ob bspw. ein kurzes Gespräch mit einer Person die Kriterien für eine „Kontaktperson“ erfüllt, beraten ihn die Mitarbeiter hier und entscheiden unter Umständen selbst, ob die Kriterien erfüllt sind.

Ist die Liste fertig, beginnt die Arbeit der Kontaktermittler: Sie recherchieren die Telefonnummern von Kontaktpersonen, sofern der Betroffene diese nicht weiß, rufen dort an und erklären mit beruhigenden Worten die Situation: „Sie sind Kontaktperson eines Corona-Infizierten. Das ist jetzt noch kein Grund zur Beunruhigung, es heißt nicht, dass Sie selbst infiziert sind. Aber Sie müssen jetzt einige Dinge beachten…“, so ein typischer Satz aus einem entsprechenden Telefonat. Die Kontaktperson wird ebenfalls unter Quarantäne gestellt und nach ihrem Befinden, insbesondere nach Corona-typischen Symptomen befragt. Im Verlauf der nächsten zwei Wochen werden die Kontaktpersonen bei Bedarf immer wieder vom Team kontaktiert, bis zum Ablauf ihrer Quarantäne. Treten keine Symptome auf, endet diese nach 14 Tagen.

Hat oder entwickelt eine Kontaktperson hingegen Corona-typische Symptome, so wird sie in die Abstrich-Planung aufgenommen. In den ersten Tagen der Pandemie wurden die Abstriche durch mobile Teams des Landratsamtes durchgeführt, später wurde das stationäre Testcenter in Pfarrkirchen errichtet, wo die Betroffenen rasch einen Termin bekommen. Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, zum Testcenter zu gelangen, werden weiterhin von einem mobilen Team besucht.

Sollte der Test positiv ausfallen, beginnt die Kontaktermittlung nun mit dem neuen Betroffenen von vorne. Eine Quarantäne endet ohne Symptome in der Regel nach 14 Tagen, wenn Symptome aufgetreten sind, muss zusätzlich 48 Stunden Symptomfreiheit gewährleistet sein. Die Entlassungen aus der Quarantäne nimmt schließlich das Team des Entlass-Managements vor.

Heime speziell getestet

„Das Ganze ist natürlich stets ein dynamischer Prozess, der immer wieder an die aktuelle Situation angeglichen werden muss“, sagt Michael Fahmüller. „Ganz besonders wichtig war mir beispielsweise, dass wir auch dazu übergegangen sind, die stationären Einrichtungen, also die Heime „durchzutesten“, um die besonders durch das Corona-Virus gefährdeten Personengruppen noch besser zu schützen. Auch dafür wurde ein eigenes Team gebildet, und die Testungen werden im regelmäßigen Turnus, auch am Wochenende durchgeführt.“ Die nächste anstehende Neuerung ist, dass die einzelnen Teams nun enger zusammengeführt werden und der gesamte Prozess nun quasi „unter einem Dach“ stattfindet – hierfür wird der große Sitzungssaal weiter aufgestockt und eine geeignete Software installiert. Das spart mittelfristig Personal und Arbeitszeit, denn: „Ich gehe davon aus, dass uns das Corona-Virus noch sehr lange beschäftigen wird.“

Sieben Tage im Einsatz

Die Kontaktermittlung und die mobilen Abstrichteams arbeiten seit Anfang März im Schichtbetrieb – und zwar an sieben Tagen die Woche, auch am Wochenende und an Feiertagen. Doch sie sind längst nicht die einzigen, auf die das zutrifft: Seit Einführung des stationären Testzentrums führt auch hier das dafür zuständige Team an jedem Tag Abstriche durch. Und bereits seit 4. März beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons, ebenfalls im Schichtbetrieb, die vor allem in der Anfangszeit vielen Fragen aus der Bevölkerung. Auch der Bereich „Vollzug“ ist nonstop im Einsatz, um beispielsweise die schriftlichen Quarantäne-Bescheide sofort auszustellen. Und die Mitarbeiter des Bauhofs übernehmen bei Bedarf dringende logistische Aufgaben.

Schon vor Ausrufung des bayernweiten Katastrophenfalls hat Landrat Michael Fahmüller die „Kreiseinsatzzentrale“ mit Mitgliedern der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FügK) besetzt und „hochgefahren“ – mit der Ausrufung wurde dies ohnehin obligatorisch. Die FügK ist ebenfalls an sieben Tagen die Woche besetzt. Hier werden nicht nur Meldungen an übergeordnete Stellen gemacht, sondern in der aktuellen Krise insbesondere die Beschaffung und Verteilung von Schutzausrüstung und weiteren benötigten Materialien koordiniert. Es werden Bedarfsmeldungen an die Regierung geschickt und Bedarfsmeldungen von Einrichtungen aus dem Landkreis angefordert, die gelieferten Ausrüstungsgegenstände dann verteilt. Die FügK ist sogar rund um die Uhr erreichbar, sollte sich aus irgendwelchen Gründen eine plötzliche Lageänderung ergeben.

Auch die Pressestelle des Landratsamtes ist seit Anfang März nonstop besetzt und sieben Tage die Woche im Einsatz. Via Facebook und Lokalpresse halten sie engen Kontakt zur Bevölkerung des Landkreises.

Besiegt ist die Corona-Pandemie damit freilich noch nicht. Die fortlaufenden Lockerungen werden eine zweite Welle verursachen – das ist allen Beteiligten klar. Doch ist es im „Hotspot“ Rottal-Inn gelungen, die erste Welle so einzudämmen, dass insbesondere das Gesundheitssystem keine Probleme bekam, den schweren Fällen die notwendige Hilfe zu leisten – und das war das wichtigste Ziel.

Landrat Michael Fahmüller vor den Planungstafeln der Kontaktermittlung (Foto: Landratsamt Rottal-Inn)

2 Neuinfizierte, 1 Todesfall

06.05.2020 16:00 Uhr: Wir haben leider einen neuen Todesfall. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 2, die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 16.00 Uhr, damit bei 709 Fällen.

Es gab 11 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 1 positiv getestete Personen. Insgesamt haben damit mittlerweile 626 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt weiterhin bei 40. Aktuell müssen noch 7 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

Aktuell 40 Corona-Infizierte im Landkreis

Das Landratsamt meldet heute zwei Neuinfektionen und keinen weiteren Todesfall. Die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt liegt heute, Stand 15.15 Uhr, bei 707 Fällen.

Es gab 46 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 3 positiv getestete Personen. Insgesamt haben mittlerweile 625 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt damit bei 40.

Aktuell müssen noch 8 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden

1 Neuinfektion, kein Todesfall

Wir haben keinen neuen Todesfall und eine Neuinfektion. Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 14:00 Uhr, bei 705 Fällen. Es gab 12 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 9 positiv getestete Personen.

Insgesamt haben mittlerweile 622 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden. Aktuell müssen noch 9 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

3. Mai: 1 Neuinfektion, kein Todesfall

03.05.2020. Wir haben keinen neuen Todesfall und eine Neuinfektion. Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 15.30 Uhr, bei 704 Fällen.

Es gab 11 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 4positiv getestete Personen. Insgesamt haben mittlerweile 613 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden.

Aktuell müssen noch 9 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

2. Mai: 2 neu Infizierte, 1 Todesfall

Der aktuelle Stand 02.05.2020 15:00 Uhr: 703 Gesamt-Infizierte (2 neue Indexfälle heute). 15 Entlassungen heute (davon 7 Indexfälle). Bisher wurden insgesamt 609 Corona-Infizierte wieder aus der Quarantäne entlassen.

Todesfälle sind es bis heute 42 Personen. Ein 91-jähriger Mann ist im Krankenhaus Pfarrkirchen verstorben. Es werden noch 9 Personen auf Intensiv beatmet.

Keine neu Infizierten, keine Todesfälle

01.05.2020: Wir haben keinen neuen Todesfall und keine Neuinfektion.

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 16.30 Uhr, unverändert bei 701 Fällen. Es gab 22 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 11 positiv getestete Personen. Insgesamt haben mittlerweile 602 Menschen im Landkreis das Corona-Virus überstanden.

Aktuell müssen noch 9 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden

5 neu Infizierte, keine Todesfälle

Der aktuelle Stand, 30.04.2020, 15:30 Uhr: 701 Gesamt-Infizierte (5 neue Indexfälle heute). 61 Quarantäne-Entlassungen heute (davon 21 Indexfälle). Entlassungen Corona-Patienten gesamt: 591.

Todesfälle sind es bis heute 41 Personen. Keine Verstorbenen heute.

Keine Neuinfizierten und keine Todesfälle

Wir haben keinen neuen Todesfall und keine Neuinfektion. Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 15.30 Uhr, unverändert bei 696 Fällen. Es gab 8 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 5 positiv getestete Personen.

Insgesamt haben mittlerweile 570 Menschen im Landkreis den Corona-Virus überstanden. Aktuell müssen noch 10 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

1 neu Infizierter, keine Todesfälle

Wir haben keinen neuen Todesfall. Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 16 Uhr, bei 696 Fällen. Es ist also nur ein neuer dazu gekommen.

Es gab 19 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 6 positiv getestete Personen. Insgesamt haben mittlerweile 565 Menschen im Landkreis den Corona-Virus überstanden.

Aktuell müssen noch immer 11 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

 

4 neu Infizierte, keine Todesfälle

Wir haben keinen neuen Todesfall. 
Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 16 Uhr, bei 695 Fällen. Es sind also vier neue dazu gekommen. Es gab 33 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 7 positiv getestete Personen. Insgesamt haben mittlerweile 559 Menschen im Landkreis den Corona-Virus überstanden .
Aktuell müssen 11 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

Keine neu Infizierten, keine Todesfälle

Stand 26.04.2020 12:20: Wir haben keinen Todesfall, wIr haben keine Neuinfektion.

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 12 Uhr, nach wie vor bei 691 Fällen. Es gab 38 Entlassungen aus der Quarantäne, davon 4 positiv getestete Personen. Insgesamt haben mittlerweile 552 Menschen im Landkreis den Corona-Virus überstanden .

Aktuell müssen 12 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

3 neu Infizierte, keine Todesfälle am Samstag

Stand 25.04.2020, 14.00 Uhr: 3 neue Indexfälle. 22 Personen wurden heute aus der Quarantäne entlassen (davon 12 Indexfälle). Insgesamt wurden bisher 548 Indexfälle aus der Quarantäne entlassen.

Todesfälle sind es bis heute 41 Personen. Keine Verstorbenen heute.

3 neu Infizierte, keine Todesfälle

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 14 Uhr, bei 688 Fällen, es sind also nur 3 neue positive Fälle dazu gekommen. Angesichts des hohen Niveaus an Testungen – aktuell werden über 100 Personen täglich getestet, alleine heute trafen über 80 Testergebnisse ein – ist das ein sehr hoffnungsvoll stimmender Wert.

Und das allerwichtigste: es gibt auch keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

Den drei Neuinfektionen stehen 42 Entlassungen aus der Quarantäne gegenüber, davon 15 positiv getestete Personen.

Insgesamt haben mittlerweile 536 Menschen im Landkreis den Corona-Virus überstanden.
Aktuell müssen 13 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

Keine neu Infizierten, keine Todesfälle

Der aktuelle Stand heute 23.04.2020 16.45 Uhr: 685 Indexfälle – keine Neuinfektionen heute!!!

21 Entlassungen heute 23.04.2020 (davon 11 Indexfälle) Gesamtzahl Entlassungen aus der Quarantäne: 521 Indexfälle

Todesfälle sind es bis heute 41 Personen. Keine Verstorbenen heute. Aktuell müssen 13 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

Pressemitteilung bzgl. öffentlicher Linienverkehr

Ab dem 27.04.2020 erfolgt die Wiederaufnahme des Unterrichts zur Prüfungsvorbereitung für die Abschlussklassen. Daher werden ab diesem Zeitpunkt auch die öffentlichen Linienbusse wieder zum normalen Fahrplan wie an Schultagen zurückkehren.

Da ab 27.04.2020 in Bayern die Verpflichtung gilt, im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, weisen wir darauf hin, dass in den Zügen und Bussen nur Fahrgäste mit Mund- und Nasenschutz befördert werden. Die Fahrgäste sind für die Beschaffung dieses Schutzes selbst verantwortlich und sind auch dazu verpflichtet, diesen Schutz während der gesamten Fahrt zu tragen. Trotz dieser Maskenpflicht sind jedoch auch die allgemeinen Abstandsregeln von mindestens 1,5 m zu beachten. Für ausreichend Kapazitäten ist durch die Verkehrsunternehmen gesorgt. Fahrgäste, die gegen die Verpflichtung zum Tragen eines Schutzes bzw. gegen die Abstandsregeln verstoßen, werden von der Beförderung ausgeschlossen. Zum Schutz von Fahrgästen und Busfahrern ist der Einstieg in die Busse nur bei der hinteren Türe möglich.

Achtung neue Sperrungen:

Sperrung in Benk – Auswirkungen auf die Linien 6213 und 6215. Ab 27.04.2020 wird die Staatsstraße 2112 zwischen Arnstorf und Pfarrkirchen bei Benk für den Gesamtverkehr gesperrt. Die Sperrung beginnt um 8:00 Uhr. Daher können die öffentlichen Linienbusse morgens noch nach dem normalen Fahrplan fahren. Da die Sperrung jedoch weite Umfahrungswege notwendig macht, werden für die Dauer der Sperrung Ersatzfahrpläne gelten. Insbesondere werden die Busse am Morgen früher starten müssen, um die Schüler rechtzeitig zur Schule zu bringen. Die Fahrgäste werden in den Bussen über die neuen Fahrzeiten informiert. Darüber hinaus werden die Ersatzfahrpläne an den Haltestellen und im Internet unter www.rottal-inn.de/oepnv (unter der Linienübersicht) veröffentlicht.

Sperrung zwischen Schildthurn und Tann – Auswirkungen auf die Linien 86 und 6222. Seit 20.04.2020 ist die St 2590 zwischen Schildthurn und Tann gesperrt. Die Linie 86 (Babing – Simbach a. Inn) kann die Haltestelle Schildthurn nicht bedienen. Nächste Haltestellen sind hier Babing oder Oberndorf. Die Linie 6222 kann auf der Relation zwischen Tann und Eggenfelden die Haltestellen Tann, Fasanenstraße, Wolfgrub und Schildthurn nicht bedienen. Nächste Haltestellen sind Tann, Busbahnhof oder Simbacher Straße bzw. Babing.

Sperrung Eggenfelden, Pfarrkirchener Straße. Hier können die Linien 6209, 6216, 6221 und 6222 seit 14.4.2020 Haltestellen Eggenfelden, Theater und Eggenfelden, Schulzentrum nicht bedienen. Die nächste Haltestelle ist Eggenfelden, Busbahnhof.

Das Landratsamt weist sicherheitshalber noch auf ein paar Baustellen hin, die bereits vor den Schulschließungen bestanden hatten und Auswirkungen auf den Linienverkehr haben: Bauarbeiten an der Gemeindeverbindungsstraße bei Bergham/Heidelsberg, keine Bedienung der Haltestellen Hasleck, Unterhausbach und Großkag. Straßensperrung in Machendorf, keine Bedienung der Haltestelle Gh Schönhofer. Bauarbeiten in Zeilarn, keine Bedienung der Haltestellen Zeilarn und Obertürken. Bauarbeiten an der Kollbachbrücke in Mariakirchen; es gilt ein Ersatzfahrplan.

Nähere Informationen zu den Sperrungen finden Sie auf unserer Homepage unter www.rottal-inn.de/oepnv (unter der Linienübersicht) oder an den Haltestellen.

2 neu Infizierte, keine neuen Todesfälle

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, 22.4.2020, Stand 16 Uhr, bei 685 Fällen, es sind also nur 2 neue positive Fälle dazu gekommen. Dem stehen 65 Entlassungen aus der Quarantäne gegenüber, davon 14 positiv getestete Personen. Und es gibt auch keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

Insgesamt haben mittlerweile 510 Menschen im Landkreis den Corona-Virus überstanden.

Aktuell müssen 13 Menschen wegen Corona in der Klinik beatmet werden.

6 neu Infizierte, 2 Todesfälle

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, 21.04.2020, Stand 15 Uhr, bei 683 Fällen. Es sind 6 neue positive Fälle dazu gekommen. Leider sind auch zwei weitere Menschen in Zusammenhang mit Corona verstorben, zwei Männer im Alter von 92 und 78 Jahren.

Heute wurden 37 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 20 positiv getestete Personen, das macht nun insgesamt 496 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Aktuell sind 49 Menschen wegen Corona in der Klinik, von denen 14 beatmet werden.

3 neu Infizierte, keine neuen Todesfälle

Stand 20.04.2020 17.00 Uhr: 677 Indexfälle (3 Neu-Infizierte), 33 Entlassungen aus der Quarantäne heute (davon 12 Indexfälle), Entlassungen von Infizierten aus der Quarantäne gesamt: 476.

Todesfälle sind es bis heute 39 Personen. Heute ist niemand verstorben! Aktuell sind 49 Menschen wegen Corona in der Klinik, davon 13 auf der Intensivstation, von denen 12 beatmet werden.

4 neu Infizierte, 1 weiterer Todesfall

Stand heute, 19. April, 15.00 Uhr: 674 Infizierte (4 neue seit gestern), 27 Entlassungen aus der Quarantäne (davon 9 positiv getestete), insgesamt 464 Corona-Patienten als gesund entlassen. Heute ist leider eine 85-jährige Frau in der Klinik in Eggenfelden im Zusammenhang mit Corona verstorben. Todesfälle sind es bis heute 39 Personen.

8 neu Infizierte, keine neuen Todesfälle

Heute haben wir wieder gute Nachrichten: kein neuer Todesfall. Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 14 Uhr, bei 670 Fällen.

Heute wurden 105 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 20 positiv getestete Personen, das macht nun insgesamt 455 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

6 neu Infizierte, 3 neue Todesfälle

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Freitag, 17.04.2020 , Stand 15.30 Uhr, bei 662 Fällen, es sind also 6 neue dazu gekommen. Leider gab es zwischenzeitlich auch 3 neue Todesfälle in Zusammenhang mit Corona, zwei Männer im Alter von 83 sowie 68 Jahren und eine Frau im Alter von 77 Jahren sind verstorben. Das macht nun insgesamt 38 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

Heute wurden 65 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 13 positiv getestete Personen, das macht nun insgesamt 435 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Derzeit werden 12 Corona-Patienten in der Klinik beatmet.

656 Fälle, 2 neu Infizierte

Auch heute haben wir wieder gute Nachrichten: Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, 16.04.2020, Stand 16 Uhr, bei 656 Fällen, es sind also auch heute nur 2 neue dazu gekommen. Und es gab auch heute keinen neuen Todesfall in Zusammenhang mit Corona.

Heute wurden 73 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 14 positiv getestete Personen, das macht nun insgesamt 422 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Aktuell werden 12 Corona-Patienten auf der Intensivstation beatmet.

2 neu Infizierte, keine neuen Todesfälle

Heute haben wir gute Nachrichten: Die Zahl der Corona-Infektionen liegt Stand 15.04.2020 14.30 Uhr, bei 654 Fällen, es sind also heute nur 2 neue dazu gekommen. Und es gab heute auch keinen neuen Todesfall in Zusammenhang mit Corona.

Heute wurden 75 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 19 positiv getestete Personen, das macht nun insgesamt 408 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

14 neu Infizierte, 3 neue Todesfälle

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute 14.04.2020 , Stand 16 Uhr, bei 652 Fällen, es sind also heute 14 neue dazu gekommen. Leider gab es auch wieder drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona, ein Mann im Alter von 86 sowie zwei Frauen im Alter von 88 und 73 Jahren sind verstorben.

Heute wurden 62 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 10 positiv getestete Personen, das macht nun insgesamt 389 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Aktuell sind 49 Menschen wegen Corona in der Klinik, davon 13 auf der Intensivstation, von denen 12 beatmet werden.

Intensiv-Beatmungsplätze massiv erhöht 

Mittlerweile 35 Intensiv-Beatmungsplätze in den Rottal-Inn-Kliniken

Der Corona-Virus wirkt sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich aus. Diejenigen, die er am schwersten trifft, müssen im Krankenhaus auf der Intensivstation betreut und evtl. beatmet werden. Derzeit versuchen die meisten Krankenhäuser der Forderung von Staats- und Bundesregierung zu folgen und ihre Intensiv- Beatmungsplätze zu verdoppelt.

Im Landkreis Rottal-Inn ist man hier schon zu Beginn der Krise vorgeprescht und hat es sogar geschafft, die Zahl der Plätze zu verdreifachen. Landrat Michael Fahmüller und die Vorstände der Rottal-Inn-Kliniken, Gerhard Schlegl und Bernd Hirtreiter, waren sich von Anfang an einig, im Zuge des zu erwartenden Bedarfs die entsprechenden Plätze massiv zu erhöhen. So wurde die ursprüngliche Zahl der Intensivplätze mit Beatmungsmöglichkeit von ursprünglich 10 (in Eggenfelden) auf mittlerweile insgesamt 35 erhöht. Dies geschah komplett in Eigenregie.

Dafür wurden alle bisherigen Lieferanten und Netzwerke bereits vor Wochen aktiviert. Wie die Rottal-Inn-Kliniken mitteilen, habe man maximale Unterstützung erhalten, Personell wurden alle Register gezogen und ehemalige Ärzte mit Intensiverfahrung, Pflegekräfte (auch ehem. Intensivmitarbeiter) geschult, weitere Station in EGG als Intensivstation ausgebaut, soweit möglich Anästhesiepersonal (Ärzte u. Pflege) für die Intensiv eingesetzt. Alle arbeiten, so die Kliniken, mit vollem Einsatz und unterstützen sich gegenseitig, was „sehr bewundernswert und nicht selbstverständlich“ sei. Landrat Michael Fahmüller sagt: „Insbesondere um diejenigen, die von der Krankheit am schlimmsten getroffen werden,  müssen wir kämpfen und alles dafür tun, dass sie eine Chance haben, den Virus zu besiegen. Daher bin ich sehr froh, dass es uns in einer gemeinsamen Anstrengung gelungen ist, die Beatmungsplätze massiv aufzustocken.“

9 neu Infizierte, 3 weitere Todesfälle

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Montag, 13.04., Stand 15 Uhr, bei 638 Fällen, es sind also heute 9 neue dazu gekommen. Leider gab es auch wieder drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona, zwei Männer im Alter von 86 und 78 Jahren sowie eine Frau im Alter von 93 Jahren sind verstorben .

Heute wurden 108 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 27 positiv getestete Personen, das macht nun insgesamt 379 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Aktuell sind 44 Menschen wegen Corona in der Klinik, davon 14 auf der Intensivstation, von denen 13 beatmet werden.

BRK rüstet Rettungswagen für Corona-Verlegungstransporte auf

Corona-Patienten, die beatmet werden, müssen bei Verlegungstransporten innerhalb der Standorte der Rottal-Inn Kliniken sowie gegebenenfalls von und zu anderen Kliniken unter Anwendung einer besonderen Ausstattung transportiert werden. Das BRK Rottal-Inn hat nun in Eigeninitiative und ergänzend aus eigenen Mitteln ein in Eggenfelden stationiertes Rettungsfahrzeug für diesen Zweck aufgerüstet. Landrat Michael Fahmüller begutachtete das Fahrzeug im Beisein von Herbert Wiedemann (Kreisgeschäftsführer), Johann Haider (Leiter Rettungsdienst) und Tobias Palmer (Wachleiter Eggenfelden) und dankte dem BRK für dieses Engagement.

Die Umrüstung beinhaltet unter anderem eine so genannte Universalschiene, 4 Perfusoren (Spritzenpumpe zur Verabreichung von Medikamenten), 1 höherwertigeres EKG mit der Möglichkeit zur invasiven Druckmessung sowie ein Beatmungsgerät mit dem differenzierte Beatmungsmuster abgebildet werden können. Natürlich müssen auch bei diesem Fahrzeug, wie aber auch bei allen anderen Rettungs- und Krankentransportwagen, besondere Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften eingehalten werden. Dieser Verlegungs-Rettungswagen (V-RTW) steht natürlich auch für reguläre Notfalleinsätze und für dringende arztbegleitete Verlegungsfahrten anderer Krankheitsbilder zur Verfügung.

Mit der Aufrüstung dieses Rettungswagens steht nun ein weiterer wichtiger Baustein im Gesundheitssystem Rottal-Inn den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

Landrat Michael Fahmüller (vorne, r.) begutachtete das Fahrzeug im Beisein von Herbert Wiedemann (vorne, l.), Johann Haider (hinten, l.) und Tobias Palmer.

8 neu Infizierte, 2 Todesfälle

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 16 Uhr, bei 629 Fällen, es sind also heute 8 neue dazu gekommen. Leider gab es auch wieder zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona, einen Mann im Alter von 79 Jahren und eine Frau im Alter von 85 sind verstorben.

Heute wurden 69 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 17 positiv getestete Personen, das macht nun insgesamt 353 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Aktuell sind 46 Menschen wegen Corona in der Klinik, davon 15 auf der Intensivstation, von denen 13 beatmet werden.

621 Fälle, 336 wieder gesund

Stand 11.04.2020, 15:00 Uhr: Die gute Nachricht zuerst: Heute kein neuer Todesfall im Landkreis.

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt bei 621 Fällen, es sind also heute 19 neue dazu gekommen.

Heute wurden 134 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 23 positiv getestet, das macht nun insgesamt 336 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

602 Fälle, 313 wieder gesund

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute 10.04.2020, Stand 14 Uhr, bei 602 Fällen, es sind also heute 13 neue dazu gekommen. Leider gab es auch wieder einen Todesfall im Zusammenhang mit Corona, einen Mann im Alter von 90 Jahren.

Heute wurden 81 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 39 positiv getestet, das macht nun insgesamt 313 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Aktuell sind 48 Menschen wegen Corona in der Klinik, davon 12 auf der Intensivstation, die alle beatmet werden.

9. April 2020, 16.00 Uhr: 589 Fälle

Mitteilung des Landratsamts am 9. April 2020, 16.00 Uhr:

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 16 Uhr, bei 589 Fällen, es sind also heute 21 neue dazu gekommen. Leider gab es auch wieder zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona, zwei Männer im Alter von 76 und 93 Jahren.

Heute wurden 56 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 23 positiv getestet, das macht nun insgesamt 247 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Aktuell sind 47 Menschen wegen Corona in der Klinik, davon 16 auf der Intensivstation, 14 davon müssen beatmet werden.

Corona-Sachstand 8. April im Landkreis Rottal-Inn

Es gab einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona im Landkreis Rottal-Inn. Eine 67-jährige Frau ist verstorben.

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 17 Uhr, bei 568 Fällen, es sind also heute 31 neue dazu gekommen. Heute wurden 112 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 32 positiv getestet, das macht nun insgesamt 251  Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Aktuell sind noch 44 Menschen wegen Corona in der Klinik, davon 15 auf der Intensivstation, 14 davon müssen beatmet werden.

21 neue Infizierte

Stand 07.04.2020, 17 Uhr:

Insgesamt haben sich 537 Personen an dem Virus infiziert (21 neue Indexfälle heute). Leider sind bis heute 21 Personen verstorben. 219 Personen gelten mittlerweile als gesundet.

Somit sind aktuell noch 297 Personen mit dem Virus infiziert.

Malwettbewerb für Kinder und Jugendliche zum Thema „Corona“

Da in den Osterferien nicht wie gewohnt ein Ferienprogramm angeboten werden konnte, möchte das Jugendbüro der Stadt Simbach auf eine andere Weise eine Anregung für die kommenden freien Tage geben. Da der Malwettbewerb, der im letzten Jahr zur Gestaltung der Titelseite des Ferienprogrammes veranstaltet worden war, so gut angenommen wurde, soll auch dieses Jahr ein solcher Wettbewerb stattfinden.

Aufgerufen werden alle interessierten Kinder und Jugendlichen (ohne genaue Altersgrenzen) mit einem Bild den Satz zu ergänzen: „Wenn ich das Wort Corona höre, dann denke ich an…“.

Das Format und die Technik des Bildes sind frei wählbar. Wie auch im letzten Jahr sollen die Bilder – sobald dies wieder ohne Bedenken möglich ist – in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die eingereichten Bilder werden von einer Jury – nach Altersgruppen – bewertet. Zu gewinnen gibt es verschiedene Sachpreise. Die Bilder können in der ersten Woche nach der offiziellen Aufhebung der Ausgangsbeschränkung in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen oder per Post an das Jugendbüro (Rathaus Simbach, Innstr. 14, 84359 Simbach a. Inn) geschickt werden. Das Jugendbüro freut sich auf zahlreiche Teilnehmer.

Corona-Sachstand 6. April im Landkreis Rottal-Inn

Es gab drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Landkreis Rottal-Inn. Zwei Männer im Alter von 68 und 81 Jahren sowie eine Frau im Alter von78 Jahren sind verstorben

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 17 Uhr, bei 516 Fällen, es sind also heute 21 neue dazu gekommen. Heute wurden 70 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 20 positiv getestet, das macht nun insgesamt 199  Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Aktuell sind noch immer 58 Menschen wegen Corona in der Klinik, davon nach wie vor 14 auf der Intensivstation, die alle beatmet werden müssen.

Infektpraxis hat den Betrieb aufgenommen

Am Pfarrkirchner Krankenhaus ist heute, Montag, die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn in Betrieb gegangen. Wie Versorgungsarzt Dr. Simon Riedl mitteilt, verlief der Start ruhig und ohne Zwischenfälle. Insgesamt wurden bis zur Schließung um 16 Uhr 34 Patientinnen und Patienten untersucht und bei Bedarf abgestrichen. Wie Riedl sagt, verhielten sich die Besucher sehr diszipliniert, niemand musste weggeschickt werden.

Die Praxis wurde in einem streng abgetrennten Bereich des Pfarrkirchner Krankenhauses errichtet und ist über den derzeit nicht genutzten Seiteneingang zur Abteilung Physiotherapie zugänglich. Sprechzeiten sind täglich, auch am Wochenende von 09:00-12:00 und 13:00-16:00 Uhr.

Die Praxis kümmert sich nur um Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik, die ärztlich untersucht werden müssen. Patienten mit milder Symptomatik werden weiterhin vom Hausarzt telefonisch betreut. Gesunde Kontaktpersonen werden explizit nicht behandelt. Hausärzte können Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik direkt in die Infektpraxis schicken, es werden keine Termine vergeben. Patienten können auch direkt kommen, aber nur wenn sie tatsächlich entsprechende schwere Symptome haben. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen, die es heute auch teilweise schon gab

Wichtig: Es gibt kein Wartezimmer, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Die Patienten fahren mit dem Auto auf einen abgesperrten und beschilderten Parkplatz vor und bleiben im Auto sitzen, bis sie an der Reihe sind. Es betritt immer nur ein Patient die Praxis. Beim Aussteigen erhalten die Besucher einen Mundschutz. Abstriche zum Test auf das Corona-Virus werden ausschließlich nach den aktuellen Kriterien vorgenommen.

495 Infizierte

Rottal-Inn, Stand 5. April, 17:45 Uhr:

495 Infizierte (63 neue Infizierte), 45 Personen wurden heute wieder aus der Quarantäne entlassen, davon 22 wieder gesundete Indexfälle.

Eine 79-jährige, an COVID-19 erkrankte Frau aus Wurmannsquick ist heute in der Klinik in Eggenfelden verstorben.

5 neue Todesfälle in Rottal-Inn

Leider muss das Landratsamt bekannt geben, dass es fünf neue Todesfälle im Landkreis im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gibt, zwei Frauen im Alter von 72 und 82 Jahren und drei Männer im Alter von 75, 90 und 97 Jahren

Die Zahl der Corona-Infektionen liegt heute, Stand 17 Uhr, bei 432, es sind also heute 22 neue dazu gekommen. Heute wurden 93 Menschen aus der Quarantäne entlassen, davon 29 positiv getestet, das macht nun insgesamt 157 Menschen, die den Corona-Virus überstanden haben.

Aktuell sind 60 Menschen wegen Corona in der Klinik, davon nach wie vor 13 auf der Intensivstation, die alle beatmet werden müssen.

Infektpraxis entsteht am Pfarrkirchner Krankenhaus

Im Pfarrkirchner Krankenhaus soll nächste Woche die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn entstehen. Das gaben Landrat Michael Fahmüller und Versorgungsarzt Dr. Simon Riedl bekannt.

Der Start der Praxis ist derzeit für kommenden Montag, 6.4., geplant. Sie wird in einem streng abgetrennten Bereich des Pfarrkirchner Krankenhauses errichtet und über den derzeit nicht genutzten Seiteneingang zur Abteilung Physiotherapie zugänglich sein. Als Sprechzeiten sind täglich, auch am Wochenende 09:00-12:00 und 13:00-16:00 Uhr vorgesehen.

Die Praxis kümmert sich nur um Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik, die ärztlich untersucht werden müssen. Patienten mit milder Symptomatik werden weiterhin vom Hausarzt telefonisch betreut. Hausärzte können Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik direkt in die Infektpraxis schicken, es werden keine Termine vergeben. Patienten können auch direkt kommen, aber nur wenn sie tatsächlich entsprechende schwere Symptome haben. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Wichtig: Es wird kein Wartezimmer geben, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Die Patienten fahren mit dem Auto auf einen abgesperrten und beschilderten Parkplatz vor und bleiben im Auto sitzen, bis sie an der Reihe sind. Es betritt immer nur ein Patient die Praxis. Beim Aussteigen erhalten die Besucher einen Mundschutz. Abstriche zum Test auf das Corona-Virus werden ausschließlich nach den aktuellen Kriterien vorgenommen.

Ein weiteres Todesopfer, 355 Fälle von Infektionen

Corona – Stand 01.04 – ein weiteres Todesopfer, 355 Fälle von Infektionen

Die Zahl der Corona-Infektionen beträgt am Abend des 01. April, Stand 17.30 Uhr, bei 355 Fällen von Infektionen, 42 neue sind dazu gekommen. Auch die Zahl der Todesfälle hat sich leider um einen auf insgesamt 8 erhöht. 

Heute wurden 36 Personen als gesund aus der Quarantäne entlassen, insgesamt sind 71 Infizierte nun als gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Helfen leicht gemacht

Die Simbacher Pfarrei hat eine Spendenaktion für Bedürftige in und um Simbach organisiert. Dabei kann man ab sofort in den beiden Supermärkten EDEKA und REWE im Eingangsbereich in einer Sammelbox Lebensmittelspenden für hilfebedürftige Mitbürger hinterlegen. Gewünscht sind Lebensmittel, die lange haltbar sind., wie Konserven jeglicher Art, Mehl, H-Milch, Zucker, Reis, Nudeln, Fertiggerichte, Marmeladen sowie Suppen und vieles mehr. Nach aktuellem Stand werden die Lebensmittelboxen zweimal in der Woche von Mitarbeitern des Simbacher Bauhofs ausgeleert. Um die Pfarrei platzmäßig nicht zu überlasten, werden die Spenden zunächst im Bauhof gelagert und je nach Bedarfsanfrage ins Pfarrbüro geliefert. „Natürlich halten wir uns einen gewissen Vorrat an gängigen Lebensmitteln im Pfarrbüro bereit“, erklärte Stadtpfarrer Joachim Steinfeld. Wer Bedarf hat, kann jeden Tag von 8 bis 12 Uhr im Pfarrbüro an der Kirchenstraße 8 unter Tel.: 08571/8650 anrufen und sich seine Lebensmittel reservieren lassen. Eine schriftliche Bestätigung ist nicht notwendig, da laut Steinfeld jeder Bedürftige in seiner Notsituation auch etwas bekommen soll. Selbstverständlich werden die Kontaktdaten vertraulich behandelt, ergänzte der Geistliche.

Erleichterter Zuverdienst bei Kurzarbeit – Gute Chancen im Handel und in der Landwirtschaft?

Viele Beschäftigte mussten aufgrund der Corona-Krise in Kurzarbeit gehen. Das geringe Kurzarbei-tergeld reicht gerade für Geringverdiener häufig nicht zum Leben und sie sind dringend auf einen Zuverdienst angewiesen. Durch die aktuelle eingeschränkte Reisefreiheit besteht derzeit im Handel, in der Landwirtschaft und in der Pflege ein enormer Arbeitskräftebedarf. Die Bundesregierung hat den Zuverdienst zum Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise neu geregelt, um hier einen Ausgleich zu schaf-fen. „Durch die Änderung beim Zuverdienst sollen Kurzarbeiter die Möglichkeit bekommen, vorüber-gehend eine Tätigkeit in lebenswichtigen Bereichen aufzunehmen und um damit ihre Existenz sichern zu können. Außerdem soll sichergestellt werden, dass genügend Arbeitskräfte in wichtigen Berufen und Branchen zur Verfügung stehen. Durch die Neuregelung bleibt das erzielte Arbeitsentgelt unter Beachtung bestimmter Höchstgrenzen anrechnungsfrei“, so Eva-Maria Kelch, Leiterin der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen.

Dieser erleichterte Zuverdienst beim Kurzarbeitergeld kommt in systemrelevanten Unternehmen zum Tragen. Das sind Branchen und Berufe, die in der Krise für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens, die Sicherheit und die Versorgung der Menschen unabdingbar sind. Unverzichtbar in der aktuellen Krise ist insbesondere auch, dass die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Artikeln des täglichen Bedarfs in Deutschland gesichert ist. Das betrifft vor allem die Arbeitgeber im Lebens-mitteleinzelhandel und in der Landwirtschaft.

Wird nach Eintritt von Kurzarbeit eine geringfügige Nebentätigkeit in einem systemrelevanten Bereich aufgenommen, wird das Entgelt daraus nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, die Nebentätig-keit ist versicherungsfrei. Bei mehr als geringfügigen Beschäftigungen in systemrelevanten Bereichen bleibt das daraus erzielte Arbeitsentgelt anrechnungsfrei, wenn die Summe aus Restlohn aus der Hauptbeschäftigung (Ist-Entgelt), Kurzarbeitergeld und Entgelt aus der Nebenbeschäftigung den bis-herigen Bruttolohn (Soll-Entgelt) nicht übersteigt. Das heißt: Wer aus seiner sozialversicherungspflich-tigen Beschäftigung zuvor 1.700 Euro netto bezogen hat, kann bei Bezug von Kurzarbeitergeld plus dem Entgelt aus der Nebentätigkeit ebenfalls bis zu 1.700 Euro netto erzielen, ohne dass die Neben-tätigkeit auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird.

„In der Landwirtschaft werden dringend Arbeitskräfte gesucht. Über Plattformen wie www.saisonar-beit-in-deutschland.de oder www.daslandhilft.de müssen wir jetzt die Menschen und die Betriebe zu-sammenbringen. Außerdem werden Fach- und Hilfskräfte aus dem Gesundheitswesen, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind und keiner Risikogruppe angehören, gesucht, die sich für die Dauer der Corona-Pandemie zu einem Einsatz im Gesundheitswesen bereit erklären. Interessierte können sich über die Online-Plattform www.pflegepool-bayern.de registrieren. Auch im Einzelhandel bestehen gute Chancen auf einen Hinzuverdienst, da der Personalbedarf im Lebensmittelbereich derzeit sehr hoch ist“, so Kelch.

Landrat: Die ärztliche Versorgung in der Krise sicherstellen – Dr. Simon Riedl zum Versorgungsarzt ernannt

Am Landratsamt mehrten sich in den letzten Tagen die Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern zur ärztlichen Versorgung. Insbesondere sei die Testung durch die KVB unzureichend und einige Hausärzte nähmen Patienten nicht an. Landrat Michael Fahmüller hat daher von der rechtlichen Möglichkeit Gebrauch gemacht, im Katastrophenfall einen offiziellen Versorgungsarzt einzusetzen. In diese Funktion wurde Dr. Simon Riedl berufen.

Der Versorgungsarzt hat unter anderem die Aufgabe, eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren. Er ist dem Landrat unterstellt. Michael Fahmüller sagt dazu: „Die ärztliche Versorgung in Zeiten einer Pandemie aufrechtzuerhalten hat alleroberste Priorität. Wenn dies offenbar in den letzten Wochen durch die KVB nicht mehr gewährleistet werden konnte, muss ich eingreifen. Ich habe Herrn Dr. Riedl mit dieser Aufgabe betraut und bin sicher, dass sich dadurch die Situation maßgeblich verbessern wird.“

Dr. Simon Riedl ist leitender Notarzt im Landkreis Rottal-Inn und zugleich Bezirksfeuerwehrarzt – mit kritischen und auch dramatischen Situationen ist er also bestens vertraut. Zu seinen Aufgaben wird es außerdem gehören, am Pfarrkirchner Krankenhaus eine Infektpraxis einzurichten – nähere Informationen hierzu werden in den nächsten Tagen seitens des Landratsamtes folgen. Schon jetzt ruft Riedl die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen im Landkreis nachdrücklich dazu auf, ihre Unterstützung bei der Besetzung dieser Infektpraxis zu leisten. Außerdem ruft auch er die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis noch einmal dazu auf, bei leichten Symptomen eines Atemwegsinfekts oder grippalen Infekten keinesfalls die Arztpraxen oder Notaufnahmen direkt aufzusuchen. Stattdessen sollten sie in diesem Fall zu Hause bleiben und eine telefonische Beratung in Anspruch nehmen. Auch die geplante Infektpraxis ist für die Fälle vorgesehen, bei denen ein Arztbesuch dringend notwendig ist, es werden hier keine Routineabstriche vorgenommen.

Sechs Todesfälle im Landkreis Rottal-Inn

Am 30. März 2020 teilt das Landratsamt um 18.15 Uhr mit, dass eine 88-jährige Simbacherin an den Folgen des Corona-Virus verstorben ist. Am selben Tag wurde bereits der Tod eines 83-jährigen Mannes aus Arnstorf und einer 74-jährigen aus Massing gemeldet, die im Krankenhaus Mühldorf der Infektion erlagen. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis Rottal-Inn hat sich somit auf sechs Personen erhöht.

Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 30.03.2020, 17:00 Uhr) 286 bestätigte Corona-Fälle vor. 30 Personen sind im Landkreis inzwischen genesen, insgesamt konnten heute 75 Personen aus der Quarantäne entlassen werden.

 

Das Landratsamt teilt mit, dass im Landkreis Rottal-Inn zwei weitere Corona-Patienten verstorben sind

Es handelt sich um einen 83-jährigen Mann aus Arnstorf und um eine 74-Jährige aus Massing. Die Frau erlag im Krankenhaus Mühldorf an der Corona-Infektion.

Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Rottal-Inn auf fünf.

Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 30.03.2020, 17:00 Uhr) 286 bestätigte Corona-Fälle vor. 30 Personen sind im Landkreis inzwischen genesen, insgesamt konnten heute 75 Personen aus der Quarantäne entlassen werden.

Infektionsketten werden kürzer

Erste positive Entwicklungen durch knapp 1600 Quarantäneanordnungen 

Je mehr Testergebnisse vorliegen, umso besser lässt sich die Corona-Pandemie bekämpfen. Der Landkreis Rottal-Inn hat mit einem großen Team zur Kontaktpersonenermittlung schon vor einiger Zeit darauf reagiert. Die Ermittlungen und die damit verbundenen Quarantäne-Anordnungen haben ein Ziel: Soziale Kontakte soweit es geht herunterfahren – eine der effizientesten Maßnahmen, um das Tempo der Verbreitung zu drosseln und die unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu unterbinden.

„Wer viel sucht, findet viel. Und je mehr infizierte Menschen wir identifizieren können, desto besser lässt sich das Virus eindämmen. Genau deshalb nutzen wir die Kapazitäten in der Kontaktpersonenermittlung, bleiben hier hartnäckig bei der Recherche und bauen die Kapazitäten unserer stationären Screening-Stelle aus. Damit wollen wir noch mehr Menschen frühzeitig erreichen, die potenziell erkrankt sind, und Infektionsketten schneller unterbinden“, erklärt Landrat Michael Fahmüller.

Fahmüller plädiert allerdings auch an die Eigenverantwortlichkeit der Bürger. Je weniger Sozialkontakt stattfindet, desto geringer ist das Ansteckungs- und Verbreitungsrisiko – egal ob zuhause oder an der frischen Luft. Das so genannte „social distancing“ ist eine der effektivsten Methoden, um die Ausbreitung des viralen Erregers per Tröpfcheninfektion zu verhindern.

Trotz der drei bedauerlichen Todesfälle ist aktuell die Lage stabil und die Infektionsketten sind mittlerweile kurz, meist handelt es sich um persönliche Angehörige oder direkte Kontaktpersonen. Dies resultiert aus der bundesweit verhängten Ausgangsbeschränkung sowie aus der hohen Anzahl an Quarantäne-Verordnungen. Durch die Kontaktpersonenermittlung im Landkreis Rottal-Inn wurden bisher ca. 1600 Personen unter Quarantäne gestellt.

„Nur so können wir auf lange Sicht ausreichend Kapazitäten zur Versorgung aller Betroffenen, vor allem der schwer Erkrankten, aufrechterhalten“, so der Landrat. „Für jedes Menschenleben, dass wir retten können, lohnen sich diese Anstrengungen.“

Landrat Michael Fahmüller per facebook

Auf seiner Facebook-Seite gibt Landrat Michael Fahmüller am Sonntag, 23. März 2020 um 10.30 Uhr bekannt:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger,

heute muss ich Ihnen die traurige Mitteilung machen, dass der Corona-Virus nun auch im Landkreis Rottal-Inn die ersten Menschenleben gefordert hat. Drei Menschen, zwei ältere Damen (78 und 82) und ein Herr (83) sind im Klinikum verstorben. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Meine Mitarbeiter und ich möchten Ihnen unser tief empfundenes Beileid aussprechen.

Liebe Rott- und Inntaler,

wir trauern um Menschenleben – und zugleich sind wir uns bewusst: So sehr wir alle gehofft haben, so gering war die Chance, dass wir hier im Landkreis Rottal-Inn die Coronakrise ohne Todesopfer überstehen. Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass weitere folgen werden.

Das ist unerträglich – und genauso wohl nicht zu verhindern. Lassen Sie uns in der gemeinsamen Trauer zusammenstehen, lassen Sie uns weiter alles dafür tun, die Ausbreitung einzudämmen und so um jedes Menschenleben kämpfen. Auch im Gedenken an unsere Verstorbene ist dies vielleicht das wichtigste Andenken, das wir an sie bewahren können.“

243 Corona-Infektionen

Das Landratsamt meldet am 29. März 2020, Stand 9 Uhr: 243 Corona-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn

184 Corona-Infektionen

Aktuell gibt es 184 Corona-Infektionen im Landkreis, zunehmend Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Am Landratsamt sind derzeit ca. 200 Menschen 7 Tage die Woche mit der Corona-Krise beschäftigt – darunter die mobilen Teams und die Besetzung des stationären Testcenters.

Corona-Teststation in Pfarrkirchen – nur für Kontaktpersonen mit Symptomen nach Absprache mit Termin!

Der Landkreis Rottal-Inn hat nun in Pfarrkirchen eine Drive-In-Station eingerichtet. Sie befindet sich auf dem Parkplatz der Berufsschule Pfarrkirchen. Achtung: Getestet werden vorläufig nur vom Gesundheitsamt verständigte Kontaktpersonen erster Kategorie mit Symptomen. Das Landratsamt übernimmt die komplette Terminkoordination. Ohne Termin ist eine Fahrt ins Testzentrum völlig sinnlos, Polizei und Sicherheitsdienst sorgen vor Ort für einen geregelten Ablauf.

Zu testende Personen bekommen vom Landratsamt einen Termin zugewiesen, den sie bitte pünktlich einhalten. Die Einfahrt zum Testzentrum erfolgt am European Campus. Die zu testenden Personen bekommen nach Angabe ihres Termins (Uhrzeit, Datum) und Vorlage ihres Personalausweises eine Nummer zugewiesen und können sich mit ihrem Fahrzeug in Richtung des Berufsschulparkplatzes einreihen. Am Testzentrum angekommen (überdacht zwischen Bürocontainern) nimmt das Personal die Abstriche, ohne dass die zu testenden Personen das Auto verlassen müssen. Es darf maximal eine Begleitperson im Auto sitzen, Ausnahme sind Kinder, die nicht alleine gelassen werden können. Wenn in der Familie mehrere Personen zu testen sind, können diese selbstverständlich zusammen mit dem Auto kommen.

NICHT ZU TESTENDE BÜRGERINNEN UND BÜRGER WERDEN NACHDRÜCKLICH GEBETEN, SICH VOM TESTZENTRUM FERNZUHALTEN! Zu testende Personen, die nicht mobil sind, werden wie bisher von den mobilen Teams getestet.

Team Kontaktermittlung – im Wettlauf gegen die Zeit

Derzeit 160 Fälle im Landkreis – 9 Personen auf Intensivstation

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es derzeit 160 Fälle von Corona-Infektionen. Insgesamt 9 Personen befinden sich auf der Intensivstation des Klinikums. Heute werden ca. 100 Personen nach Ablauf ihrer Quarantäne aus der Isolation entlassen

Das Team des Kontakttelefons arbeitet nach wie vor auf Hochtouren, um Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn je früher Kontaktpersonen von bestätigten Corona-Infizierten in Quarantäne geschickt werden, desto rascher kann die Infektionskette unterbrochen werden.

Durch die Ausbreitung des Virus wird es von Tag zu Tag schwieriger, alle Kontakte zeitnah zu ermitteln und zu informieren. Aber es gelingt dem im Schichtbetrieb arbeitenden Team noch immer. Das ist insbesondere dem System zu verdanken, das im Landkreis schon vor der ersten bestätigten Infektion in stundenlangen abendlichen Besprechungen ausgearbeitet und seitdem laufend optimiert wurde.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Kontakttelefon sind im großen Sitzungssaal untergebracht – da hier im Schichtbetrieb die Besetzung häufig wechselt und auch viele Mitarbeiter immer wieder neu hinzugezogen werden, sind die Arbeitsplätze so weit wie möglich voneinander entfernt. Landrat Michael Fahmüller hat entschieden, für die so dringend notwendige Besetzung des Kontakttelefons auf alle erdenklichen personellen Ressourcen zurückzugreifen. So sitzen hier nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen erdenklichen Abteilungen des Landratsamtes. Auch beispielsweise Schauspielerinnen und Schauspieler sowie weiter Mitarbeiter des Theaters an der Rott packen mit an. Intendant Dr. Uwe Lohr und seine Frau Elke Schwab-Lohr sitzen nehmen ebenfalls regelmäßig den Hörer in die Hand.

Warum ist die Arbeit des Kontaktteams so wichtig? Jeder neue Corona-Patient wird, sobald das positive Testergebnis bekannt ist, angerufen und nach seinen direkten Kontakten befragt. Dabei müssen die Mitarbeiter auch gewissenhaft abschätzen, ob die von den Betroffenen beschriebenen Kontakte für eine mögliche Infektion ausgereicht haben oder ob diese Gefahr auszuschließen ist. Dann beginnt erst die richtige Arbeit: Von den Personen, die als Kontaktpersonen erster Kategorie eingestuft werden, müssen die Telefonnummern ermittelt werden. Sie werden angerufen und darüber informiert, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten und deshalb vorübergehend in Quarantäne müssen, sowie darüber, dass das mobile Testteam des Gesundheitsamtes am Landratsamt Rottal-Inn bei ihnen zu Hause vorbei kommt, um einen Abstrich zu nehmen. Die ganz überwiegende Zahl der Angerufenen reagiert in der Regel sehr ruhig und vernünftig auf diese Nachricht. Der ein oder andere Unvernünftige ist natürlich auch dabei, was dem jeweiligen Mitarbeiter am Telefon – gerade wenn die Schicht schon etwas länger andauert – durchaus einen starken Geduldsfaden abfordert.

Das Team am Kontakttelefon arbeitet weiter. Jedem ist klar, worum es geht. Jedem ist klar, dass er maßgeblich daran mitarbeitet, die Infektionsketten zu unterbrechen und so einen sprunghaften Anstieg der Infektionen zu vermeiden – insbesondere um den Kliniken eine Chance zu geben, all denjenigen Menschen helfen zu können, bei denen die Krankheit einen schwereren Verlauf nimmt. Dieses Wissen entschädigt ein wenig für die manchmal erschöpfende Tätigkeit.

Der Intendant des Theaters an der Rott, Dr. Uwe Lohr, am Kontakttelefon

Aktuell 144 Infektionen im Landkreis

Stand Mittwoch, Stand 16 Uhr, gibt es im Landkreis Rottal-Inn 144 Fälle von Corona-Infektionen. 24 davon werden derzeit in der Klinik behandelt. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Weitere Menschen, bei denen eine bestätigte Corona-Infektion vorlag, konnten aus der Quarantäne entlassen werden – mittlerweile 6 Personen. Gleichzeitig teilt das Landratsamt mit, dass Testergebnisse oftmals aufgrund der Überlastung der Labors einige Zeit dauern können und bittet die Betroffenen um Geduld.

„Wir haben volles Verständnis dafür haben, dass betroffene möglichst schnell Gewissheit haben wollen, ob sie infiziert sind oder nicht. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kontaktteams informieren die Menschen, sobald uns die Ergebnisse vorliegen. Aber die Dauer bis zur Rückmeldung aus den Labors können wir nicht beeinflussen, wir bitten auch, von entsprechenden telefonischen Nachfragen abzusehen.“

Vorübergehende Aussetzung der Nachtfahrt Mühldorf a. Inn – Simbach a. Inn

Seit vielen Jahren gibt es in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Bus von Mühldorf a. Inn nach Simbach a. Inn. Er stellt den Anschluss an den vorletzten Zug aus Richtung München her, der um 23.28 Uhr dort abfährt und um 0.38 Uhr in Mühldorf ankommt.

Der Landkreis Rottal-Inn finanziert diesen Bus und hat entschieden, dass er in den nächsten Wochen nicht mehr unterwegs sein wird. Denn diese Fahrt dient nicht dem Berufs- sondern ausschließlich dem Freizeitverkehr – und dieser ist momentan aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen zum Erliegen gekommen.

Sobald sich die Situation wieder normalisiert hat, wird der Bus selbstverständlich wieder seine Fahrt aufnehmen.

110 Infektionen im Landkreis

Testergebnisse zeigen 19 neue positive Fälle. Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis ist über 100 gestiegen. Im Laufe des heutigen Dienstags sind 19 neue positive Testergebnisse beim Landratsamt angekommen. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 110 Betroffene.

Info der Agentur für Arbeit

Grundsicherung: Beantragung von Geldleistungen wird vorübergehend erleichtert

Der Gesetzgeber plant für alle Neuanträge vorübergehend einen erleichterten Zugang zur Grundsicherung. Derzeit läuft das gesetzgeberische Verfahren.

Sonderseite der Bundesagentur für Arbeit mit allen wichtigen Informationen 

Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit (BA) informieren wir Sie aktuell über die neuen Regelungen. Unter www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung finden Sie auch alle weiteren Informationen zur Grundsicherung und Sie können die erforderlichen Anträge abrufen. In den kommenden Tagen wird außerdem für alle Fragen eine Sonder-Hotline für Selbstständige, Freiberufler und andere Betroffene geschaltet. Die Nummer finden Sie dann ebenfalls auf unserer Internetseite.

Gesetzgeber plant vorübergehend einfacheres Verfahren 

Der Gesetzgeber plant, das Antragsverfahren befristet zu vereinfachen. Die neuen Regeln sollen voraussichtlich in den nächsten Wochen in Kraft treten. Nach aktuellem, vorläufigen Stand des Gesetzgebungsverfahrens, soll für einen Zeitraum von sechs Monaten unter anderem in der Regel darauf verzichtet werden, das vorhandene Vermögen zu prüfen. Auch die Prüfung, ob die Miete angemessen ist, soll ausgesetzt werden. Kundinnen und Kunden genießen für diesen Zeitraum den Schutz ihrer bisherigen Wohnung. Telefon: 0911/179 4108 E-Mail: Bayern.pressestelle@arbeitsagentur.de Regionaldirektion Bayern – Pressestelle Thomas-Mann-Straße 50, 90471 Nürnberg

Wer hat einen Anspruch auf Grundsicherung 

Leistungsanspruch haben alle Personen, die ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mi-teln nicht oder nicht vollständig sichern können. Der Leistungsanspruch setzt sich aus der Regelleistung und zusätzlich den Kosten für die Unterkunft und Heizung zusammen. Alleinstehende erhalten derzeit 432 Euro Regelsatz im Monat. Der Betrag, den Sie erhalten können variiert, je nachdem, ob und wie viele Menschen zusätzlich im Haushalt leben und wie deren Einkommenssituation ist.

Die Jobcenter sichern den persönlichen Lebensunterhalt. Anfallende Betriebskosten – etwa Mietkosten für Büros oder Gehälter von Beschäftigten – dürfen von den Jobcentern nicht übernommen werden. Dafür kann es aber Kredite oder Zuschüsse geben. Informationen hierzu finden Sie unter anderem auf den Seiten des Bundeswirtschafts-ministeriums und des Bundesfinanzministeriums. Auch der Freistaat Bayern hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, weitere Information erhalten Sie auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Insofern Selbstständige einen oder mehrere Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigen, kann für diese Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragt werden. Informationen dazu gibt es unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit.

91 Infektionen im Landkreis

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt heute, Stand 11 Uhr, bei 91 Fällen. Insgesamt wurden bisher 830 Menschen im Landkreis in Quarantäne geschickt, 70 davon wurden mittlerweile wieder aus der Isolation entlassen.

Am Bürgertelefon und auch in den sozialen Medien mehren sich die Nachfragen, wer und wann getestet wird. Daher möchte das Landratsamt klarstellen:

Das Gesundheitsamt am Landratsamt kann nur die von uns ermittelten Kontaktpersonen erster Kategorie mit Symptomen testen. Von den Ärzten und den mobilen Teams der KVB werden begründete Verdachtsfälle mit Symptomen getestet. Auch das Testsystem befindet sich in einem dynamischen Prozess und muss unter Umständen auf die aktuelle Situation angepasst werden. Die Grafik anbei dient der Verdeutlichung dieses Systems.

Der Krisenstab Corona am Landratsamt

Bereits seit 4. März trifft sich der Krisenstab Corona jeden Morgen um 9 Uhr, sieben Tage die Woche, im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes. Seit diesem Zeitpunkt wurden auch Teile der FüGK, also der Führungsgruppe Katastrophenschutz mit eingesetzt. Der Landkreis Rottal-Inn war damit einer der ersten, der auf Landkreisebene auf entsprechende Strukturen zurückgriff.

Im Krisenstab sitzen Vertreter aller für die Krisenabwehr am Landratsamt relevanten Bereiche – Landrat Michael Fahmüller, FüGK-Leiterin Eva Kremsreiter, Büroleiter Thomas Hofbauer, Pressesprecher Mathias Kempf und Gesundheitsamtsleiter Dr. Ludwig Müller sind praktisch immer dabei. Hinzu kommen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und der FüGK, des Bereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie der Personalstelle, die in der derzeitigen Krise ebenfalls auf Hochtouren arbeitet, insbesondere um die benötigten Schichtdienste mit Personal zu besetzen. Auch die jeweiligen Schichtleitungen von Bürgertelefon und Kontaktteams sind dabei, je nach Bedarf und anstehenden Themen werden weitere Kollegen dazu geholt.

Alle aktuellen Informationen aus den einzelnen Bereichen werden ausgetauscht. In der Regel startet das Gesundheitsamt mit den aktuellen Fallzahlen von Corona-Infektionen – in der Regel eine Momentaufnahme, denn die Labors werten laufend Tests aus. Danach geht es um die organisatorischen Fragen: Wie weit sind die Kontaktteams mit der Abfrage der Kontaktpersonen von neuen bestätigten Corona-Fällen? Wie können die Arbeitsabläufe hier optimiert werden, um trotz der stark anwachsenden Fallzahlen am Ball zu bleiben und so die Infektionsketten so gut wie möglich zu unterbrechen. Welche Fragen werden aktuell am Bürgertelefon gestellt, welche Informationen brauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier noch, um den Anrufern helfen zu können? Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den Schichten derzeit gebraucht und aus welchen Abteilungen können noch Leute abgezogen werden? Gibt es neue Informationen über die Bestellung oder Lieferung von Schutzausrüstung?

Die Themen ähneln sich häufig von Tag zu Tag, doch die Antworten unterscheiden sich. Jeder Tag bringt eine neue Situation, jeden Tag müssen die Struktur und die Arbeitsabläufe an den aktuellen Stand angepasst werden.

Nach einer bis zwei Stunden löst sich die Sitzung auf und jeder geht in seinen Bereich, um seine Mitarbeiter über die neuesten Entwicklungen zu informieren und seine Aufgaben zu erledigen. Bei akutem Bedarf kann der Krisenstab kurzfristig nochmals am selben Tag einberufen werden. Oft in verkleinerter Zusammensetzung, manchmal erst spät am Abend.

Das Landratsamt meldet aktuell 87 Corona-Fälle

Der aktuelle Stand der Corona-Infektionen liegt zu Beginn der neuen Woche, am 23. März, bei 87 Fällen (Stand 10 Uhr). Mittlerweile sind 17 Patienten wegen des Coronavirus stationär in der Klinik, zwei davon auf der Intensivstation.

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen sind die Zulassungsstellen im Landkreis ab heute grundsätzlich geschlossen. Zulassungen können nur noch im gewerblichen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Bereich und im äußersten Notfall erfolgen.

59 Infektionen im Landkreis

Telefonteams auch dieses Wochenende wieder im Einsatz

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt heute, Stand 11 Uhr, bei 59 Fällen. Bürger- und Kontakttelefonteams arbeiten auch jetzt am Wochenende im Schichtbetrieb auf Hochtouren, um Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren und die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten.

Naturgemäß mehren sich beim Bürgertelefon die Anfragen bezüglich der Ausgangsbeschränkungen. Diesbezüglich bittet das Landratsamt darum, die Allgemeinverfügung der Staatsregierung vorab gründlich zu lesen – unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Bürgertelefon liegen bezüglich der Beschränkungen keine zusätzlichen Informationen vor als diejenigen, die derzeit überall im Netz und in den Medien bereit sind. Die Allgemeinverfügung findet sich auch auf der Landkreis-Homepage unter www.rottal-inn.de/coronavirus.

Grundsätzlich gilt: Kontakte vermeiden, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind. Die triftigen Gründe zum Verlassen der Wohnung sind auf unserer Homepage und auf unserer Facebook-Seite noch einmal zusammengefasst.

Auch tauchen immer wieder Fragen nach Passierscheinen auf. Hierzu ist zu sagen: Es geben zwar derzeit manche Unternehmen Passierscheine an Mitarbeiter aus, um deren Fahrt zur Arbeit oder auch den Zutritt zum Unternehmen zu sichern, aber grundsätzlich gibt es in Bayern keine offiziellen Passierscheine.

Im großen Sitzungssaal des Landratsamtes wurde die Zentrale für das Team des Kontakt-Telefons eingerichtet.

In(n) Energie informiert Kunden

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind allerorten spürbar und gehen an uns allen nicht spurlos vorüber. Wir möchten Sie über den aktuellen Zustand der Versorgungslage in Simbach am Inn informieren. Für uns als Versorger stellt sich die Aufgabe, den Betrieb der Strom- und Datennetze und damit Ihre Versorgung unter allen Umständen aufrecht zu erhalten. Die organisatorischen Maßnahmen sind getroffen, um auch bei einer weiteren Verschärfung der behördlichen Anordnungen jederzeit einsatzfähig zu sein.
Das Kundenzentrum ist geschlossen, die Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice und sind weiterhin telefonisch und per e-mail erreichbar. Die Techniker sind im Störungsfall schnell einsatzbereit.
Wie wichtig unser Glasfasernetz in Simbach bereits ist sehen wir an der Auslastung. Viele unserer Kunden haben das Büro in die eigenen vier Wände verlagert, Schüler bearbeiten Aufgaben im Internet oder laden diese herunter, die Streamingdienste weisen hohe Zugriffszahlen auf. Täglich wird die benötigte Bandbreite mehr, aber die Reserven sind sehr hoch. Dennoch beobachten wir die Auslastung sehr genau und permanent, um notfalls noch mehr Bandbreite zur Verfügung zu stellen.
Im Bereich Strom beobachten wir die Lage genauso intensiv. Störungen im Stromnetz sind nie vorhersehbar aber auch äußerst selten. Trotzdem arbeiten wir daran, dass wir unserer Techniker im Störungsfall auch unter schwierigen Bedingungen zum Ort der Störung bekommen. In den bayerischen Ministerien werden derzeit die Ausnahmebedingungen für die Techniker in der bayerischen Versorgungswirtschaft ausgearbeitet. Über die Verbände versuchen wir, dass wir hier schnelle und sachgerechte Lösungen bekommen.
Wichtig für Sie: das Stromnetz ist sicher und die Versorgung nicht gefährdet.

Aktuelle Meldung aus dem Krisenstab des Landratsamtes

Mittlerweile 55 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis. Es gilt umso dringender, die Anordnungen aus der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung einzuhalten. Auch den Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamtes am Landratsamt Rottal-Inn ist unbedingt Folge zu leisten.

Landrat Michael Fahmüller:

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt derzeit bei 51 und wächst weiter – das macht ein Einhalten der Vorgaben der Staatsregierung umso notwendiger. Ich bin sehr froh und auch stolz, dass sich die ganz große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis äußerst ruhig und vernünftig verhält. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.

Es gibt aber auch, bayernweit, unvernünftige Menschen, die sich und vor allem ihre Mitmenschen, die Risikogruppen angehören, unnötig in Gefahr bringen – und dies ist nicht hinnehmbar. Es ist deshalb durchaus nicht auszuschließen, dass die Staatsregierung noch weitere, noch umfassendere Maßnahmen beschließt – und ich denke wir sollten dies durchaus begrüßen, sollte es notwendig werden.

Lieber Rott- und Inntaler, es sind keine einfachen Zeiten. Ich bitte sie eindringlich: Halten Sie sich an die Vorgaben der bayerischen Staatsregierung, an die jetzigen sowie an die, die eventuell noch kommen müssen. Lassen Sie uns, gerade hier im Landkreis Rottal-Inn, ein Vorbild sein für ganz Bayern – mit Ruhe, Vernunft und Gemeinschaftssinn.

Vielen Dank!

Pressemitteilung bzgl. öffentlicher Linienverkehr

Ab kommenden Montag, 23.03.2020, fahren nahezu alle öffentlichen Linienbusse im Landkreis Rottal-Inn nach Ferienfahrplan. Die Fa. Niederhuber Holzlandreisen bedient ab 23.03.2020 auf ihren Linien Geratskirchen-Eggenfelden und Geratskirchen-Altötting jeweils nur noch die erste Frühfahrt und die Rückfahrt um 16.32 Uhr.

Der öffentliche Linienverkehr wurde in den ersten Tagen der Schulschließungen noch nach Schulfahrplan durchgeführt, da man noch nicht abschätzen konnte, in welchem Umfang Kinder auf die Betreuung an den Schulen angewiesen sind. Diesen Kindern wollte man die gewohnten Fahrtmöglichkeiten bieten.

Nachdem jedoch keine Schulkinder die Busse genutzt haben und insgesamt die Fahrgäste im Nahverkehr deutlich zurückgegangen sind, fahren die Busse ab nächster Woche nach den reduzierten Fahrplänen. Aber auch mit diesen Fahrplänen werden noch viele Busverbindungen im Landkreis Rottal-Inn angeboten.

46 Infektionen und ein Lichtblick

Im Landkreis Rottal-Inn sind, Stand 19.3. 12 Uhr, 46 Infektionen mit Coronavirus gemeldet. Etwa 400 Menschen befinden sich zur Zeit in Quarantäne und werden regelmäßig vom Landratsamt kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand etc. befragt. 10 Menschen sind derzeit im Krankenhaus, 4 mit Verdacht, 6 mit bestätigter Corona-Infektion, davon ein Fall auf der Intensivstation.

Am Bürgertelefon mehren sich auch die Beschwerden, dass Menschen bei den Arztpraxen nicht angenommen werden. Hier gilt: Vorher anrufen, am besten unabhängig davon ob es sich um einen Corona-Verdacht oder etwas anderes handelt. Gerade in Notfällen sind Ärzte aber auch verpflichtet, Patienten zu behandeln.

Unsicherheit herrscht derzeit auch bezüglich der Frage, wer getestet wird. Derzeit verhält es sich so, dass das Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn die Kontaktpersonen 1. Kategorie testet, wenn sie Corona-typische Symptome zeigen. Abgesehen davon können sich Menschen weiterhin an die Hotline der KVB unter 116 117 wenden – die KVB testet Personen aus Risikogebieten, die Symptome zeigen.

Bei all den betrüblichen Geschehnissen der letzten Tage möchte das Landratsamt Rottal-Inn aber ausdrücklich auch eine gute Nachricht bekannt geben: Die Frau aus dem Gemeindebereich Gangkofen, der erste Fall einer Corona-Infektion im Landkreis, ist mittlerweile wieder gesund und konnte aus der Quarantäne entlassen werden. Landrat Michael Fahmüller und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern alles Gute und allen Infizierten einen möglichst glimpflichen Verlauf der Krankheit.

Bistum Passau: Live-Übertragung von Gottesdiensten

Ab Sonntag 22. März aus dem Bistum Passau: Live-Übertragung von Gottesdiensten auf NIEDERBAYERN TV und im Internet – Gläubige sind eingeladen, zuhause die Gottesdienste mit zu feiern.
Passau (pbp) Da im Zuge der Coronakrise alle öffentlichen Gottesdienstfeiern verboten sind, versucht das Bistum Passau zusammen mit dem Regionalsender Niederbayern TV eine Grundversorgung bis vorerst 19. April sicher zu stellen. Geplant ist – soweit es die staatlichen Vorgaben zulassen – Gottesdienste in dem genannten Zeitraum an den Sonntagen sowie den Kar- und Ostertagen live aus der Andreaskapelle am Stephansdom in Passau zu übertragen. Zelebrant aller Gottesdienste ist Bischof Dr. Stefan Oster. Sämtliche Gottesdienste werden entsprechend der staatlichen Vorgaben im privaten Rahmen ohne Gläubige stattfinden. Lediglich ein Diakon, zwei Konzelebranten, ein Organist sowie mögliche Vertreter der Kirchenmusik werden die Feier des Gottesdienstes gestalten. Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste zuhause mit zu feiern.
Die Übertragungen finden live bei NIEDERBAYERN TV statt und können über Kabel, Satellit und online https://passau.niederbayerntv.de/mediathek/video/niederbayern-tv-passau-livestream/) verfolgt werden. Der Livestream wird auch auf der Website www.bistum-passau.de geteilt. Alle Übertragungen können anschließend auch in der Mediathek des Senders angesehen werden. Diese Aufnahmen werden ebenfalls auf www.bistum-passau.de verlinkt, so dass alle Gläubigen im Bistum die Gottesdienste sehen können.

Hier die Programmhinweise zu den einzelnen Gottesdiensten:
Live-Übertragung auf NIEDERBAYERN TV sowie online am
Sonntag, 22. März 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Sonntag, 29. März 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV  und online übertragen.
Palmsonntag, 5. April 2020
Pontifikalamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Gründonnerstag, 9. April 2020
Missa Chrismatis wird um 9:30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Pontifikalamt wird um 19.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Karfreitag, 10. April 2020
Pontifikalamt wird um 15.00 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Karsamstag, 11. April 2020
Feier der Osternacht wird um 21.00 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Ostersonntag, 12. April 2020
Pontifikalamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Ostermontag, 13. April 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Sonntag, 19. April 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass in Zusammenarbeit mit den Behörden alles versucht wird, dieses Angebot zur Verfügung zu stellen. Sollte dies aufgrund sich verändernder Vorgaben nicht mehr möglich sein oder in anderer Form, wird umgehend auf www.bistum-passau.de sowie in den sozialen Medien informiert. Eine letztendliche Gewähr auf Übertragung kann demnach nicht gegeben werden.

Corona – Soforthilfe für Unternehmen

Das Landratsamt Rottal-Inn weist auf ein Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung für Betriebe, die von der Corona-Krise besonders geschädigt wurden, hin. Die Antragstellung ist ab sofort möglich. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben. Voraussetzung für die Auszahlung der Hilfsgelder ist, dass zum Zeitpunkt der Antragsstellung ein durch die Corona-Krise verursachter massiver Liquiditätsengpass vorliegen muss. Die Soforthilfe richtet sich also an Unternehmen, die nicht mehr über ausreichend Liquidität verfügen, um laufende Verpflichtungen zu erfüllen. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro, bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro, bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro und bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.
Alle Informationen zur Förderung sowie das Antragsformular finden Sie auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/. Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular ist an die zuständige Bezirksregierung zu übersenden. Für den Landkreis Rottal-Inn ist die Regierung von Niederbayern (E-Mail soforthilfe-corona@reg-nb.bayern.de) zuständig.
Auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/ außerdem Informationen zu weiteren finanziellen Unterstützungsangeboten, Kurzarbeit oder Steuerstundungen.

36 Fälle – dringender Aufruf zur Einhaltung der Anordnungen

Am 18.3. sind, Stand 12 Uhr, im Landkreis Rottal-Inn 36 Fälle von Corona-Infizierten zu verzeichnen. Das bedeutet eine Verdopplung der Fälle innerhalb von zwei Tagen.
Das Landratsamt ruft daher dringend dazu auf, die Anordnungen aus der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung einzuhalten. Auch den Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamts am Landratsamts Rottal-Inn sind unbedingt Folge zu leisten. Ganz besonders will das Landratsamt darauf aufmerksam machen, dass Privatpartys nach dem Motto „Jetzt erst recht“ oder so genannte „Corona-Partys“ äußerst gefährlich und daher verboten sind, sie werden von der Polizei entsprechend aufgelöst.
Außerdem wurde, insbesondere in sozialen Netzwerken, in den letzten Tagen vermehrt die private Betreuung von Kindern angeboten. Obgleich das Landratsamt diese spontane Hilfsbereitschaft sehr begrüßt und den Initiatoren ausdrücklich für ihr gut gemeintes Engagement dankt, sollte dabei bedacht werden, dass die Kinderbetreuung gerade deshalb eingestellt wurde, um Ansteckungswege zu unterbrechen und Infektionen zu verhindern.
Landrat Michael Fahmüller sagt dazu: „Es geht um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung, es gilt, eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus, die von unserem Gesundheitssystem nicht mehr zu stemmen wäre, unbedingt zu vermeiden. Es gilt auch insbesondere, Menschen aus Risikogruppen nach Möglichkeit vor einer Ansteckung zu schützen. Ich appelliere daher an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein aller Bürgerinnen und Bürger – es geht um unser aller Wohlergehen.“

Regional statt online: Lieferdienste im Landkreis Rottal-Inn

Auf Grund des sich immer weiterausbreitenden Corona-Virus hat die bayerische Staatsregierung die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, soweit es möglich ist den Kontakt zu anderen Menschen zu minimieren. Dies ist aber nicht immer möglich, denn Einkäufe müssen erledigt werden. Wenn dann noch kleine Kinder im Haus sind, die betreut werden müssen, weil Schulen und Kitas geschlossen sind, dann fällt der Weg in den Lebensmittelmarkt nicht immer leicht.
„Viele unserer Firmen im Landkreis Rottal-Inn bieten deshalb die Möglichkeit an, Waren, insbesondere auch Lebensmittel, nachhause zu liefern“, unterstreicht Landrat Michael Fahmüller. Dies sei eine gute Lösung in der derzeitigen Ausnahmesituation, die für Kunden und Anbieter gleichermaßen Nutzen bringe: „Die Menschen können den Rat der Experten, ihre Häuser und Wohnungen derzeit so wenig wie möglich zu verlassen, damit leichter befolgen, für Personen, die in Quarantäne zuhause bleiben sollen, gilt das noch viel mehr“, betont Michael Fahmüller. Die heimischen Unternehmen, Apotheken und Direktvermarkter, die Lieferungen vor die Haustür anbieten, könnten mit diesem Angebot zumindest einen Teil der Umsätze ausgleichen, die derzeit durch die Folgen des Corona-Virus zurückgehen. „Damit werden Betriebe und Arbeitsplätze in unserer Heimat gesichert“, auch darauf verweist Landrat Michael Fahmüller.
Der Landrat fordert daher die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich erst bei ihren regionalen Geschäften über eine Liefermöglichkeit zu informieren, bevor man auf die großen Firmen im Online-Handel zurückgreift: „Viele Unternehmer, sowohl im Einzelhandel als auch im Gastronomiebereich, haben bereits auf diese Ausnahmesituation reagiert und bieten einen Lieferdienst an.“

Infos von Arbeitsagentur und Jobcenter

Die Arbeitsagenturen, Jobcenter (gemeinsame Einrichtungen) und Familienkassen konzentrieren sich in der aktuellen Lage darauf, Geldleistungen wie Arbeitslosengeld I und II, Kurzarbeitergeld, Kindergeld und Kinderzuschlag sowie alle weiteren Leistungen auszuzahlen.
Um dies zu gewährleisten, um die Gesundheit aller zu schützen und um die Pandemie einzudämmen, gibt es ab sofort keinen offenen Kundenzugang in die Gebäude der Arbeitsagenturen, Jobcenter und Familienkassen mehr.
Um den Kontakt sicherzustellen, wurden jedoch regionale Telefonnummern eingerichtet!
Die Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen mit ihren Dienststellen ist nun telefonisch unter 0871/ 697 555 erreichbar.
Das Jobcenter der Stadt Landshut erreichen Kund*innen unter 0871/ 697 783 oder 0871/ 697 697. Das Jobcenter Landkreis Landshut ist unter 0871/ 40 47 22 98 und das Jobcenter Dingolfing-Landau ist unter 08731/37 47 83 erreichbar. Für Fragen und persönliche Anliegen zu Kindergeld und Kinderzuschlag können Kund*innen die kostenfreien Servicerufnummer 0800 4 5555 30 der Familienkasse nutzen.
Die Kund*innen werden außerdem gebeten, das Online Angebot unter www.arbeitsagentur.de zu nutzen.
Für Notfälle wurde vor Ort eine Kontaktmöglichkeit geschaffen.

Wichtige Info für alle Kundinnen und Kunden:
Sie müssen einen vereinbarten Termin NICHT absagen, weder telefonisch noch per Mail. Es gibt keine Nachteile. Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen.
Gesetzte Fristen werden vorerst ausgesetzt.
Die Kundinnen und Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern.
Die Auszahlung der Geldleistung ist sichergestellt.

Besuche beim Landratsamt nur nach Terminvereinbarung

Der Parteiverkehr am Landratsamt Rottal-Inn wird ab morgen, 18.3.2020, wegen des Coronavirus noch weiter eingeschränkt. Besuche am Landratsamt sind dann nur noch in dringenden Fällen und nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Diese Maßnahme dient sowohl dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger als auch dem Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Aufrechterhaltung der Verwaltungstätigkeit, die insbesondere in der derzeitigen Krisensituation von besonderer Bedeutung ist. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich unter www.rottal-inn.de über die Kontaktmöglichkeiten zu den jeweiligen Sachgebieten zu informieren. Das Landratsamt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

Rathaus Simbach trifft Vorsichtsmaßnahmen

Um den Dienstbetrieb der städtischen Einrichtungen angesichts der Coronavirus-Krise weitgehend aufrecht erhalten zu können und die Ansteckungsgefahr zu minimieren, werden ab sofort folgende Maßnahmen ergriffen:
Das Personal des städtischen Bauhofs, des Wasserwerks und der Kläranlage arbeitet nur mehr im Schichtbetrieb. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass ausreichend Mitarbeiter auch dann zur Verfügung stehen, wenn es zu Coronainfektionen in einem Bereich kommen sollte. Dementsprechend wird natürlich auch der Arbeitsumfang dieser Einrichtungen reduziert.
Das Rathaus ist ab sofort bis vorerst 19. April für den Parteiverkehr geschlossen. Bei dringenden Anliegen können die Rathausmitarbeiter über die Vermittlung im Rathaus unter Tel.Nr. 08571-606-0 oder per Durchwahl kontaktiert werden. Außerdem werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, das Bürgerservice-Portal zu nutzen oder sich zu erkundigen ob ihr Anliegen auch telefonisch geklärt werden kann.
Mit diesen Maßnahmen sollen die städtischen Einrichtungen während der Krise handlungsfähig bleiben und grundlegende Verwaltungsdienste sicherstellen.
Geschlossen sind allerdings ab sofort die Stadtbücherei und das Heimatmuseum. Veranstaltungen im Rahmen der Jugend- und Seniorenprogramme sind ausnahmslos abgesagt.

Wochenmarkt und Bauernmarkt Braunau bis auf Weiteres abgesagt

Aufgrund der aktuellen Situation und der rechtlichen Vorgaben zur Eindämmung von COVID-19 (Coronavirus) finden bis auf Weiteres kein Wochenmarkt und kein Bauernmarkt in Braunau am Inn statt.
Die Versorgung mit Lebensmitteln ist über die Supermärkte gewährleistet.
Die Stadt Braunau und die ARGE Bauernmarkt danken für Ihr Verständnis.

Krankenhaus Braunau

Medizinische Versorgung gesichert / Besuchsverbot / Zugang über Schleuse
Aufgrund der Zunahme der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Österreich, stellt sich auch das Krankenhaus Braunau auf einen verstärkten Zugang von Patientinnen und Patienten ein.
„Die Versorgung von Akut- und Notfällen ist in vollem Ausmaß gewährleistet und sichergestellt“, betont Erwin Windischbauer, MAS, Geschäftsführer des Krankenhauses Braunau.
Der Zugang zum Krankenhaus wird zum einen durch ein Besuchsverbot und zum anderen durch ein Schleusensystem geregelt.
Ausgenommen vom Besuchsverbot sind – oberösterreichweit – ausschließlich Personen, die Kleinkinder und Palliativpatienten betreuen. Pro Patientin/Patient ist jeweils nur eine Betreuungsperson erlaubt. Väter dürfen ihre neugeborenen Kinder besuchen.
Der Zugang zum Krankenhaus ist nur mehr über eine Schleuse möglich. Bei allen Personen wird bei dieser Schleuse die Dringlichkeit des Zugangs überprüft. Die Schleuse ist täglich von 7.00 bis ca. 15.00  Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeit erfolgt die Kontaktaufnahme vor Ort ausschließlich über die Pforte beim Nachteingang (bitte läuten).
Informationen über aktuelle Änderungen gibt es über die Homepage des Krankenhauses www.khbr.at.

Landratsamt Rottal-Inn

Es gibt nochmals sechs weitere Fälle des Coronavirus im Landkreis Rottal-Inn. Diese wurden am späten Montag Abend noch an das Landratsamt gemeldet. Näheres ist derzeit noch nicht bekannt. Die Anzahl der bestätigten Fälle erhöht sich damit im Landkreis auf 23.

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