Corona-Infos

Auf Grund der zahlreichen Meldungen, die uns laufend erreichen, möchten wir unsere Leser digital über die aktuelle Situation im öffentlichen Leben unseres Verbreitungsgebiets informieren. Wir veröffentlichen nur fundierte Pressemeldungen der zuständigen Behörden oder Betriebe.

Ab Montag nur noch eine Teststation

Corona-Tests künftig am Park & Ride in Pfarrkirchen

Ab Montag wird es nur noch eine Corona-Teststation im Landkreis geben: Der Betrieb der Pfarrkirchner Teststation am Berufsschulparkplatz/European Campus wird bis auf weiteres eingestellt. Die von einem externen Dienstleister im Auftrag des Landkreises in Simbach betriebene Teststation zieht nach Pfarrkirchen um und wird dort am Montag auf dem Park & Ride Parkplatz Festwiese Pfarrkirchen den Betrieb aufnehmen.

Die derzeit noch in Simbach betriebene Station hat eine Kapazität von 500 Testungen pro Tag, welche bei weitem nicht ausgelastet ist. Nach der Verlegung nach Pfarrkirchen werden auch die von Gesundheitsamt veranlassten Tests von Kontaktpersonen ersten Grades zu dieser Station verlegt (sie fanden bisher ausschließlich an der Station am Berufsschulparkplatz statt).

Durch diese Maßnahme können wichtige personelle Ressourcen anderweitig zum Einsatz kommen – dies gilt insbesondere für den Bereich Terminvergabe, angesiedelt bei der Kontaktermittlung des Landratsamtes, sowie für das Klinikpersonal, dass die Teststation bislang personell besetzte. Die Terminbuchung für die neue Station am Park & Ride (freiwillige Testungen) kann nach wie vor über die Homepage des Landratsamtes erfolgen (Weiterleitung auf die Seite des Anbieters). Wichtig zu wissen ist jedoch, dass es sich um keinen Drive-In handelt, wie bislang in Simbach geht man zu Fuß durch den Testungsbereich. Parkplätze stehen an der Festwiese ausreichend zur Verfügung.

Corona-Information (Stand 23.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (Interne Berechnung): 200,82
Indexfälle gesamt: 2443
Indexfälle neu: 25
Indexfälle entlassen: 32
Aktuell positive Fälle: 282
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 11
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand 22.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (Interne Berechnung): 184,36
Indexfälle gesamt: 2418
Indexfälle neu: 36
Indexfälle entlassen: 25
Aktuell positive Fälle: 289
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 16
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 21.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (Interne Berechnung): 174,48
Indexfälle gesamt: 2383
Indexfälle neu: 36
Indexfälle entlassen: 19
Aktuell positive Fälle: 279
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 14
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 20.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (Interne Berechnung): 170,37
Indexfälle gesamt: 2347
Indexfälle neu: 34
Indexfälle entlassen: 34
Aktuell positive Fälle: 262
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 15
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 19.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz: 164,4
Indexfälle gesamt: 2313
Indexfälle neu: 30
Indexfälle entlassen: 29
Aktuell positive Fälle: 262
Todefälle gesamt: 64
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 12
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 18.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 159,67
Indexfälle gesamt: 2283
Indexfälle neu (inkl. der Testergebnisse von Sonntag): 62
Indexfälle entlassen: 12
Aktuell positive Fälle: 262
Todefälle gesamt: 63
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 14
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 17.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 139,1
Indexfälle gesamt: 2221
Indexfälle neu: 20
Indexfälle entlassen: 25
Aktuell positive Fälle: 212
Todefälle gesamt: 63
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 18
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 16.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 141,6
Indexfälle gesamt: 2201
Indexfälle neu: 6
Indexfälle entlassen: 32
Aktuell positive Fälle: 219
Todefälle gesamt: 62
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 20
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 15.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 148,97
Indexfälle gesamt: 2195
Indexfälle neu: 24
Indexfälle entlassen: 47
Aktuell positive Fälle: 246
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 24
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 14.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 147,32
Indexfälle gesamt: 2171
Indexfälle neu: 31
Indexfälle entlassen: 35
Aktuell positive Fälle: 269
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 25
davon auf Intensivstation: 5

Landrat zur Corona-Situation: „Wir sind auf gutem Weg“

Nach dem bundesweiten Spitzenplatz beim Inzidenzwert, gehen die Corona-Zahlen im Landkreis Rottal-Inn nun seit Tagen konstant nach unten

Regionaler Lockdown, ein Inzidenzwert von über 300, zeitweise bayern- und bundesweiter Spitzenreiter beim Inzidenzwert, direkter Übergang in den bundesweiten Lockdown – der Landkreis Rottal-Inn hat in Sachen Corona eine schwere Zeit hinter sich. Seit Tagen ist nun aber ein wenig Licht am Ende des Tunnels zu sehen: Während viele Landkreise in der Nachbarschaft bei den Inzidenzwerten nun ihrerseits extrem nach oben schießen, geht der Wert in Rottal-Inn seit Tagen relativ konstant zurück, ist mittlerweile bei 172 und damit unter dem bayernweiten Durchschnitt (180,68, Zahlen Stand Freitag). Das benachbarte Altötting, das lange Zeit beneidenswert niedrige Inzidenzwerte verzeichnen konnte, war zwischenzeitlich bei 280 (mittlerweile 226) angelangt, Freyung-Grafenau hat 330 erreicht, Traunstein sogar die 400 überschritten (420,7). Noch extremer fällt der Vergleich aus, wenn man den Blick auf die oberösterreichischen Nachbarn richtet: Braunau am Inn, der direkte Nachbar von Simbach am Inn, liegt mittlerweile bei einem Inzidenzwert von 539, mehrere weitere, darunter Ried im Innkreis, Eferding und Schärding haben sogar die 1000er-Marke überschritten.

Wie also ist der Rückgang der Zahlen im Landkreis Rottal-Inn zu erklären?

„Der Hauptgrund, und davon bin ich zu hundert Prozent überzeugt, ist, dass unsere Kontaktermittlung nie aufgegeben hat“, ist sich Landrat Michael Fahmüller sicher. „Wir haben selbst zu Zeiten, als wir täglich weita über 60 Neuinfektionen hatten, tagesaktuell alle Kontaktpersonen ermittelt und unter Quarantäne gestellt, nur so war ein Unterbrechen der Kontaktketten und damit ein Ausbreiten der Pandemie selbst zu Zeiten des extremen Inzidenzwerts möglich. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hier beinahe übermenschliches geleistet, um der extremen Ausbreitung der Krankheit Einhalt zu gebieten, täglich bis tief in die Nacht hinein, bis der regionale Lockdown dann endlich Wirkung zeigte und es wieder ein wenig ruhiger wurde.“

Und damit wäre auch der zweite Grund genannt: „Der regionale Lockdown spielt sicherlich ebenfalls eine ganz entscheidende Rolle“, so der Landrat. „Wir haben lange Zeit alles dafür getan, diesen aus Rücksicht auf unsere Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auf unsere Wirtschaft, zu verhindern, bis es eben nicht mehr anders ging. Doch bei all den Problemen, die der Lockdown für unsere Unternehmen mit sich brachte und die wir nun hoffentlich durch die erreichte zusätzliche Förderung abmildern können – es zeigt sich schon, dass diese, wenn auch harte Maßnahme, Wirkung zeigt“. Der Landkreis, so Fahmüller, sei durch den regionalen Lockdown den anderen etwa eine Woche in der Entwicklung der Zahlen voraus, auch was die Auswirkungen der Maßnahmen auf den Inzidenzwert betrifft. Die Tatsache, dass Berchtesgaden, das ja noch früher in den Lockdown ging, bereits bei einem Inzidenzwert von unter 138 angelangt ist, spreche ebenfalls für diese These, auch wenn Berchtesgaden nicht ganz so hohe Werte hatte, wie Rottal-Inn zeitweise. Die Allgemeinverfügung des Landkreises, die zusätzlich zu den bundesweiten Maßnahmen Maskenpflicht und Alkoholverbot auf den bekannten öffentlichen Plätzen, sowie die Besuche in Krankenhäusern und Einrichtungen wie Pflegeheimen etc. regelt, wird nochmals um zwei Wochen verlängert.

Immer wieder wird insbesondere in den sozialen Medien die Behauptung laut, der Inzidenzwert sinke, weil weniger getestet werde – die „Begründungen“ dafür reichen von „die Leute haben Angst, sich testen zu lassen“ zu Verschwörungstheorien wie „es wird bewusst weniger getestet, um den Lockdown zu rechtfertigen“. Aus diesem Grund hat das Landratsamt nun eine Auswertung der Testzahlen an den Testzentren des Landkreises vorgenommen – die Anzahl der Testungen durch mobile Teams und Hausärzte ist dabei nicht erfasst, da diese Zahlen dem Landratsamt nicht vorliegen, dürfte aber ohnehin eine untergeordnete Rolle spielen. Das Ergebnis der Analyse: Das Testaufkommen ist mit Beginn des Lockdowns sogar noch deutlich gestiegen! In der Woche vor dem lokalen Lockdown (20.10 – 26.10) wurden im Testzentrum Pfarrkirchen 1.669 getestet, in der Woche des lokalen Lockdowns (27.10 – 02.11) waren es 2005 und in der ersten Woche des bundesweiten Lockdowns (03.11 – 09.11) waren es im Testzentrum Pfarrkirchen und ab 04.11 zusätzlich mit dem Testzentrum Simbach 1.711.

Ein Rückgang des Inzidenzwertes durch ein geringeres Testaufkommen ist somit also klar auszuschließen. Trotz des erfreulichen Trends warnt Landrat Michael Fahmüller aber vor Leichtsinn: „Über den Berg sind wir noch lange nicht“, befürchtet er. „Es kommt darauf an, dass wir uns jetzt alle zusammenreißen, damit die für viele Bürgerinnen und Bürger harten Maßnahmen sich auch längerfristig auszahlen und nicht umsonst waren“, so der Landrat.

BU: Sowohl beim Inzidenzwert als auch bei der Anzahl der aktuell Infizierten war am 31. Oktober der Höchststand erreicht – seitdem gehen die Zahlen zurück.

Corona-Information (Stand 13.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 152,3
Indexfälle gesamt: 2140
Indexfälle neu: 28
Indexfälle entlassen: 19
Aktuell positive Fälle: 273
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 23
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 12.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 172
Indexfälle gesamt: 2112
Indexfälle neu: 23
Indexfälle entlassen: 41
Aktuell positive Fälle: 264
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 25
davon auf Intensivstation: 6

Corona-Information (Stand 11.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 171,2
Indexfälle gesamt: 2089
Indexfälle neu: 37
Indexfälle entlassen Mittwoch: 34
Aktuell positive Fälle: 282
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 24
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 10.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 178,6
Indexfälle gesamt: 2052
Indexfälle neu: 23
Indexfälle entlassen heute: 44
Aktuell positive Fälle: 280
Todefälle gesamt: 60
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 21
davon auf Intensivstation: 5

Hilfe am Telefon · Kummer, Angst & Co.

Die Corona-Pandemie verlangt uns viel ab. Egal ob im Beruf oder zuhause bei der Familie. In diesen schweren Zeiten sind die Nerven oft noch mehr angespannt und viele Entlastungsmöglichkeiten sind zur Eindämmung der Pandemie nur sehr eingeschränkt möglich. Oft reicht jedoch schon ein offenes Ohr von einer außenstehenden Person, um wieder Licht ins Dunkle zu bekommen. Der Landkreis Rottal-Inn möchte deshalb auf ausgewählte Hilfe Hotlines hinweisen, bei denen die Bürgerinnen und Bürger Unterstützung und jemanden zum Reden finden.

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111
anonym und kostenlos vom Handy und Festnetz
Mo – Sa: 14 – 20 Uhr
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Mo – Fr: 09-17 Uhr
Di + Do: bis 19 Uhr

Hilfe bei häuslicher Gewalt gegen Frauen: 0800 116 016
24h erreichbar
Hilfe bei häuslicher Gewalt gegen Männer: 0800123 99 00
Mo – Do: 09 -13 Uhr + 16 -20 Uhr
Fr: 09 – 15 Uhr

BRK Rottal-Inn Sorgentelefon: 08561/23899-50
Mo – Do: 08:30 – 16 Uhr
Fr: 08:30 – 13 Uhr

Regionaler Lockdown: Landkreis bekommt zusätzliche Förderungen

Landrat Fahmüller: „Sehr froh, dass unser Anliegen Gehör fand“

Der Landkreis Rottal-Inn bekommt aufgrund seines regionalen Lockdowns Förderungen der Bayerischen Staatsregierung. Dies hatte Landrat Michael Fahmüller nachdrücklich gefordert, in der heutigen Kabinettsitzung wurde nun ein entsprechender Beschluss gefasst.

„Die Landkreise Berchtesgadener Land und Rottal-Inn waren die ersten, die aufgrund ihres hohen Inzidenzwertes in einen regionalen Lockdown mussten. Ein solcher regionaler Lockdown bedeutet – bei aller Notwendigkeit aus Sicht des Infektionsschutzes – massive Einschnitte für die Wirtschaft vor Ort. Gerade Regionen wie unsere, in denen der Tourismus eine wichtige Rolle spielt, trifft die Schließung von Gastronomie und Hotellerie sogar in noch deutlich verstärkter Weise“, sagt Landrat Michael Fahmüller. Deshalb hat er sich gemeinsam mit MdL Martin Wagle bei der Staatsregierung für eine diesbezügliche Förderungen des Landkreises stark gemacht. „Durch die coronabedingten Einschränkungen drohen wichtigen, traditionsreichen und für die jeweilige Region auch identitätsgebenden Betrieben massive wirtschaftliche Probleme. Ich bin sehr froh, dass unser Anliegen in München Gehör fand und den Betrieben nun geholfen wird.“

Laut dem Bericht aus der heutigen Kabinettssitzung greift der Freistaat den Betroffenen der lokalen Lockdowns im Oktober mit einem eigenen Hilfsprogramm unter die Arme: Abhängig von der Dauer der Maßnahmen werde demnach die Novemberhilfe aufgestockt. Grundlage ist die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes. Diese werde für den Landkreis Rottal-Inn um 16,13 % erhöht. Für die Antragstellung muss das betreffende Unternehmen bereits erfolgreich „Novemberhilfe“ beantragt haben. Die Anträge würden von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern abgewickelt. Somit könne auf eine erneute aufwändige Prüfung der Voraussetzungen verzichtet werden. Darüber hinaus werden die Kredit- und Eigenkapitalhilfen insbesondere der LfA Förderbank Bayern bis 30. Juni 2021 verlängert.

Corona-Information (Stand 9.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (RKI): 197,5
Indexfälle gesamt: 2029
Indexfälle neu: 15
Indexfälle entlassen heute: 41
Aktuell positive Fälle: 302
Todefälle gesamt: 59
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 23
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 8.11.2020) aktuell

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 205,8
Indexfälle gesamt: 2014
Indexfälle neu: 22
Indexfälle entlassen heute: 34
Aktuell positive Fälle: 328
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 22
davon auf Intensivstation: 5

Cornona-Information (Stand 8.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 237,86
Indexfälle gesamt: 1992
Indexfälle neu: 90
Indexfälle entlassen heute: 103
Aktuell positive Fälle: 340
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 20
davon auf Intensivstation: 4

Corona-Information (Stand 5.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 237,86
Indexfälle gesamt: 1902
Indexfälle neu: 29
Indexfälle entlassen heute: 69
Aktuell positive Fälle: 353
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 23
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Information (Stand 4.11.2020)

Die offiziellen Daten:
7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 259,3
Indexfälle gesamt: 1873
Indexfälle neu: 40
Indexfälle entlassen heute: 55
Aktuell positive Fälle: 393
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 17
davon auf Intensivstation: 5

Teststation Simbach eröffnet

Seit Mittwoch, 4.11., ist die Corona-Teststation in Simbach eröffnet. Sie ging um die Mittagszeit in Betrieb. Landrat Michael Fahmüller und Abteilungsleiterin Eva Kremsreiter überzeugten sich vorab mit Martin Biebel, Geschäftsführer des IMS Rettungsdiensts, welcher das Testzentrum betreibt, dass alles für den Start vorbereitet ist.

Die Station in der Gollinger Straße 4, gegenüber Wohnmobilstellplatz am Freizeitzentrum, ist Montag bis Freitag von 8-12 und 12.30-16.30 Uhr geöffnet haben. Das Testzentrum ist primär für Pendler aus Risikogebieten gedacht, die aufgrund ihrer selbständigen Tätigkeit oder aus sonstigen geschäftlichen Gründen regelmäßig mindestens einmal wöchentlich in den Landkreis Rottal-Inn einreisen. Um sich testen lassen zu können, ist von Grenzpendlern eine Arbeitgeberbescheinigung vorzulegen. Auch jeder Landkreisbürger kann sich, wie auch schon im Testzentrum Pfarrkirchen, unter Vorlage eines Ausweisdokumentes testen lassen. Landratsamt und Betreiber bitten außerdem darum, die bei der Online-Anmeldung angebotene Möglichkeit der Online-Registrierung beim Labordienstleister zu nutzen, um unnötige Wartezeiten zu verkürzen.

Termine können online gebucht werden unter: https://www.rottal-inn.de/buergerservice-formulare/gesundheitsamt/corona-testzentren/ (Weiterleitung auf: https://ims-rettungsdienst.de/simbach-am-inn). Wem eine Online-Buchung nicht möglich ist, der kann auch telefonisch unter 08553-9781739 einen Termin vereinbaren.

v.l.: Michael Fahmüller, Eva Kremsreiter, Martin Biebel

Stand jetzt: Schulen und Kitas ab Montag offen

Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht Regelunterricht vor

Im Landkreis häuften sich in den letzten Tagen verständlicherweise die Anfragen, wie es nach den Ferien mit Schulen und Kitas weitergeht. Dazu gibt das Landratsamt daher bekannt. Nach jetzigem Stand und vorbehaltlich möglicher Änderungen oder Vorgaben durch übergeordnete Stellen, gilt auch für den Landkreis Rottal-Inn die  Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Demnach findet ab Montag in ganz Bayern wieder an allen Schulen regulärer Unterricht statt, auch die Kitas haben wieder geöffnet. Es wird demnach wie in ganz Bayern auch im Landkreis Rottal-Inn zunächst – Stand heute – Präsenzunterricht mit Maskenpflicht, kein Distanz- oder Hybridunterricht stattfinden. Sollten sich die diesbezüglichen Vorgaben noch ändern, so wird das Landratsamt die unverzüglich mitteilen.

Corona-Information (Stand 3.11.2020)

Die offiziellen Daten:
Indexfälle gesamt: 1834
Indexfälle neu: 43
Aktuell positive Fälle: 408
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 20
davon auf Intensivstation: 5

Corona-Informationen (Stand 2.11.2020)

Die offiziellen Daten:
Indexfälle gesamt: 1792
Indexfälle neu: 25
Aktuell positive Fälle: 399
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 20
davon auf Intensivstation: 5

 

 

Ab Mittwoch Teststation in Simbach

Buchungen Online möglich

Am Mittwoch startet die neue Teststation in Simbach am Inn. Sie wird ab morgen in der Gollinger Straße 4, gegenüber Wohnmobilstellplatz am Freizeitzentrum aufgebaut und Montag bis Freitag von 8-12 und 12.30-16.30 Uhr geöffnet haben. Das Testzentrum wird von einem vom Landratsamt beauftragten externen Unternehmen betrieben und ist primär für Pendler aus Risikogebieten gedacht, die aufgrund ihrer selbständigen Tätigkeit oder aus sonstigen geschäftlichen Gründen regelmäßig mindestens einmal wöchentlich in den Landkreis Rottal-Inn einreisen. Um sich testen lassen zu können, ist von Grenzpendlern eine Arbeitgeberbescheinigung vorzulegen. Auch jeder Landkreisbürger kann sich, wie auch schon im Testzentrum Pfarrkirchen, unter Vorlage eines Ausweisdokumentes testen lassen.

Termine können online gebucht werden unter: https://ims-rettungsdienst.de/simbach-am-inn/ (auf der Homepage des Landkreises wird eine entsprechende Verlinkung zur Online-Buchung eingerichtet). Wem eine Online-Buchung nicht möglich ist, der kann auch telefonisch unter 08553-9781739 einen Termin vereinbaren.

Ab Montag neue Regelungen

Rottal-Inn gleicht sich weitgehend an bayerische Vorgaben an

Ab Montag werden im Landkreis Rottal-Inn neue Regelungen gelten. Das Landratsamt kann nach Rücksprache mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium die strengen Regelungen des faktischen Lockdowns zum Ende des Wochenendes aufheben und sich weitgehend den dann geltenden bayernweiten Regelungen angleichen.

Die strengeren Teile der bayernweiten Regelungen – bspw. die Schließung von Kosmetikstudios – würden ab Montag ohnehin auch für den Landkreis Rottal-Inn gelten. Die durch den faktischen Lockdown in Rottal-Inn strengeren Regelungen, insbesondere im Bereich der Kontaktbeschränkungen, hingegen enden damit am Sonntag, 24 Uhr, indem die diesbezügliche Allgemeinverfügung aufgehoben wird. Ab Montag, 0 Uhr gelten dann im Landkreis Rottal-Inn weitestgehend die Regelungen, wie sie von der bayerischen Staatsregierung vorgegeben werden. Lediglich in drei Punkten werden diese noch für eine Woche, also bis einschließlich Sonntag, 8.11., ergänzt:

  • Die Kitas bleiben während der Schulferien noch geschlossen
  • Die Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern, Pflegeheimen etc. werden auf eine Person pro Bewohner/Patient täglich begrenzt
  • Die Maskenpflicht und das Alkoholverbot auf den bekannten öffentlichen Plätzen bleiben bestehen.

Weitere Informationen:

Aufgrund der immer wieder aufkommenden Diskussion um die Patientenzahlen in den Krankenhäusern teilt das Landratsamt mit, dass die von uns vermeldeten Zahlen sich lediglich auf die Rottal-Inn-Kliniken beziehen. Wie viele Patienten aus dem Landkreis in Kliniken in den Nachbarlandkreisen behandelt werden, kann von uns derzeit nicht eruiert werden.

Außerdem weisen wir darauf hin, dass aufgrund einer Demonstration am kommenden Montag der Pfarrkirchner P&R Parkplatz teilweise gesperrt ist.

Corona-Information (Stand 01.11.2020)

Die offiziellen Daten:
Indexfälle gesamt: 1767
Indexfälle neu: 62
Aktuell positive Fälle: 419
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 0
Indexfälle im Krankenhaus: 18
davon auf Intensivstation: 3

Corona-Information (Stand 31.10.2020 20.00 Uhr)

Die offiziellen Daten:
Indexfälle gesamt: 1705
Indexfälle neu: 57
Aktuell positive Fälle: 433
Todefälle gesamt: 58
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 21
davon auf Intensivstation: 2

Corona-Information (30.12.2020 22.00 Uhr)

Die offiziellen Daten, Stand 22.00 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1648
Indexfälle neu: 33
Aktuell positive Fälle: 428
Todefälle gesamt: 57
Todesfälle neu: 1
Indexfälle im Krankenhaus: 27
davon auf Intensivstation: 3

Aktuelle Corona-Informationen (Stand 30.10.2020)

Die offiziellen Daten, Stand 8.00 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1615
Indexfälle neu: 56
Aktuell positive Fälle: 449
Todefälle gesamt: 56
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 24
(davon auf Intensivstation: 3)
Es wurden mit dem heutigen Tag 47 Indexpersonen aus der Quarantäne entlassen

Bürgerversammlung in Simbach abgesagt

Die geplanten Bürgerversammlungen der Stadt Simbach am Inn am 11. und 12. November 2020müssen aufgrund der aktuellen Coronakrise abgesagt werden.

Die Unterlagen zur Bürgerversammlung stehen ab Montag, den 2. November 2020 auf der Homepage der Stadt unter www.simbach.de als Präsentation oder PDF-Dokument bereit, bzw. können im Rathaus in gedruckter Form angefordert werden.

Fragen zur Bürgerversammlung können über das Kontaktformular im Ideen- und Innovationsportal der Stadt Simbach am Inn eingereicht werden.

Aktuelle Corona-Informationen (Stand 29.10.2010)

Die offiziellen Daten, Stand 11.38 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1559
Indexfälle neu: 56
Aktuell positive Fälle: 439
Todefälle gesamt: 56
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 16
(davon auf Intensivstation: 3)
Es wurden mit dem heutigen Tag 21 Indexpersonen aus der Quarantäne entlassen.

In einer Eggenfeldener Senioreneinrichtung wurden nach einem positiven Fall nun ca. 150 Menschen im Zuge einer Reihentestung abgestrichen. Dabei ergab sich, dass insgesamt 15 Bewohner und 5 Mitarbeiter positiv sind.

Ausweitung der Testkapazitäten

Erweiterte Öffnungszeiten in Pfarrkirchen –
Testzentrum in Simbach geht voraussichtlich nächsten Mittwoch in Betrieb

Der Landkreis Rottal-Inn erweitert seine Testkapazitäten. Das für Simbach am Inn geplante Testzentrum, das vor allem die vorgeschriebene wöchentliche Testung von Grenzpendlern ermöglichen soll, wird voraussichtlich nächsten Mittwoch in Betrieb gehen.

Bis dahin werden die Öffnungszeiten des Pfarrkirchner Testzentrums noch einmal erweitert, und zwar auf eine Öffnungszeit von 8-19 Uhr täglich, auch am Wochenende. So soll sichergestellt werden, dass auch weiterhin alle vom Landratsamt ermittelten Kontaktpersonen ersten Grades zeitnah getestet werden und auch noch Termine für freiwillige Testungen möglich sind – diese sind weiterhin über die Homepage des Landratsamtes buchbar. Für die Erweiterung der Testkapazität werden vorübergehend weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts aus ihren Bereichen abgezogen und an der Teststation eingesetzt.

Das RKI hat mittlerweile den Inzidenzwert auf seiner Homepage aktualisiert, damit liegt der offizielle Wert nun bei 274,9.

Für Grenzpendler aus Risikogebieten und damit auch aus Österreich wurde durch den Freistaat Bayern eine Testpflicht eingeführt. Wer nach den diesbezüglichen Regelungen verpflichtet ist, wöchentlich ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen, kann seine Testergebnisse zukünftig per E-Mail schicken an: grenzpendler@rottal-inn.de. Zusätzlich zum Testergebnis ist auch der Name des Arbeitgebers anzugeben.

Aktuelle Corona-Informationen (Stand 28.10.2020)

Alleine am gestrigen Tag wurden durch die Teststation in Pfarrkirchen, die mobilen Teams des BRK und die mobile Teststation der Regierung insgesamt knapp 800 Testungen durchgeführt. Unserer eigenen Berechnung nach, liegt der 7-Tage-Inzidenzwert Stand gestern bei 274,89, am Vortag lag er bei 272,42.  Warum die Zahlen von RKI und LGL derzeit abweichen, können wir nicht erklären, seitens des Landratsamtes wurden die Zahlen fristgerecht übermittelt.

Gestern wurden 46 Neuinfektionen gemeldet und 25 Indexfälle entlassen, das ergibt einen Stand von 404 aktuell infizierten Personen und 1503 Infektionen seit März (Stand gestern, 21 Uhr). Leider gab es gestern auch einen weiteren Todesfall, damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 56. Im Krankenhaus befinden sich 21 Menschen im Zusammenhang mit Corona, 3 davon auf der Intensivstation.

Aktuelle Corona-Informationen (Stand 26.10.2020)

Die offiziellen Daten, Stand 22.00 Uhr:
Indexfälle gesamt: 1457
Indexfälle neu: 61
Aktuell positive Fälle: 389
Todefälle gesamt: 55
Todesfälle neu: 2
Indexfälle im Krankenhaus: 17
(davon auf Intensivstation: 3)
Es wurden mit dem heutigen Tag 28 Indexpersonen aus der Quarantäne entlassen

Lockdown im Landkreis – Teststation in Simbach

Simbach (mm). Was viele befürchtet hatten, ist am Montag, 26. Oktober Wirklichkeit geworden. Das Landratsamt ordnete ab Dienstag 0.00 Uhr einen zweiten Lockdown im Landkreis an. Grund dafür ist der hohe Inzidenzwert von über 200 Infizierten pro 100.000 Einwohnern.

Bei einer Pressekonferenz mit der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml, erklärten Landrat und Ministerin das weitere Vorgehen. So ist das Verlassen der eigenen Wohnung ab Dienstag 0.00 Uhr nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen beispielsweise die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, nötige Einkäufe, Arztbesuche, der Besuch bei Lebenspartnern, Sport und Bewegung an der frischen Luft allerdings nur alleine oder mit maximal einer zweiten Person. Die Verantwortlichen riefen eindringlich dazu auf, die Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. „Vorsicht und Rücksicht ist das Gebot der Stunde. Je mehr wir uns jetzt an die Beschränkungen halten, umso schneller erhalten wir die Freiheit zurück“, rief Regierungspräsident Rainer Haselbeck die Bevölkerung auf.

Schulen, Kitas und Gastronomie geschlossen

Schulen und Kindertagesstätten werden geschlossen. Für Kinder, deren Eltern absolut keine Möglichkeit zur Beaufsichtigung haben (systemrelevante Eltern, Alleinerziehende), wird eine Notbetreuung eingerichtet.

Restaurants werden geschlossen – ein Abholservice ist weiterhin möglich. Hotels müssen ebenfalls schließen, außer für Übernachtungen für Geschäftsreisende.

Von Gottesdiensten wird abgeraten

Veranstaltungen jeglicher Art werden untersagt. Ausnahme sind Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, das Landratsamt rät jedoch dringend davon ab, Ansammlungen mit mehreren Menschen stattfinden zu lassen. Das betrifft auch das Allerheiligenfest am kommenden Sonntag. In den meisten Gemeinden war schon geplant eine Segnung durch die Priester vorzunehmen, den Besuch aber individuell einzuplanen. Das Landratsamt rät, den Gräberbesuch auf andere Tage zu planen. Das Bistum Passau wird von dieser dringenden Empfehlung unterrichtet.

Freizeiteinrichtungen geschlossen

Sämtliche Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen werden geschlossen, hierzu zählen insbesondere Badeanstalten, Thermen, Kinos, Museen, Theater, Sporthallen, Sport- und Spielplätze, Fitnessstudios, Vergnügungsstätten, Tanzschulen, Musikschulen, Märkte (ausgenommen Wochenmärkte) etc.

Untersagt ist der Betrieb von Hotels und Beherbergungsbetrieben und die Zurverfügungstellung jeglicher Unterkünfte zu privaten touristischen Zwecken. Hiervon ausgenommen sind Hotels, Beherbergungsbetriebe und Unterkünfte jeglicher Art, die ausschließlich Geschäftsreisende und Gäste für nicht private touristische Zwecke aufnehmen.

Besuchsverbot im Krankenhaus

Besuchsverbote gelten in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen (ausgenommen sind Geburts- und Kinderstationen für engste Angehörige sowie Palliativstationen und Hospize), vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Altenheime und Seniorenresidenten, ambulant betreute Wohngemeinschaften und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.

Die Maskenpflicht auf den bereits bestimmten Plätzen gilt fort. In Simbach ist dies der Bahnhof, der Busbahnhof, der Kirchenplatz (hier gilt auch Alkoholverbot).

Lockdown vorerst bis 5. November

Diese Maßnahmen gelten zunächst für zehn Tage ab 27. Oktober bis einschließlich Donnerstag, 5. November. Anfang nächster Woche wird entschieden, ob der Lockdown verlängert wird.

Teststation in Simbach

Wie konnte es zu den explodierenden Zahlen kommen? Diese Frage beschäftigt die Landkreisbürger. Laut Landrat Michael Fahmüller waren die ersten Hotspots das Asylheim in Simbach sowie die Betreuungseinrichtung der Congregatio Jesu. Die Ausbreitung dürfte nach Einschätzung von Dr. Müller vom Landratsamt hauptsächlich durch Kinder der Asylunterkunft über die Schulen verbreitet worden sein und auch die Grenzlage zu Österreich wurde mehrmals als Verursacher vermutet. Wenn auch die Nachverfolgungen auf Hochtouren laufen, gibt es keine weiteren speziellen Hotspots. Mittlerweile sind im ganzen Landkreis alle 31 Gemeinden mit hohen Werten betroffen. „Österreich hat die Situation nicht so streng gesehen“, bestätigt Landrat Michael Fahmüller und sieht hier eine der Hauptursachen.

Nachdem ab sofort vor allem berufliche Österreich-Pendler wöchentlich einen negativen Coronatest vorlegen müssen, wird in Simbach eine Teststation errichtet, die eine Kapazität von 500 Testungen pro Tag hat. Laut Gesundheitsministerin Melanie Huml werden die Kosten von der Regierung übernommen. Eine Grenzschließung wie im ersten Lockdown will sie verhindern.

Unterschiedlicher Inzidenzwert

Die Ursache für unterschiedlich kommunizierte Inzidenzwert sieht Landrat Fahmüller in den unterschiedlichen Meldezeiten. Zu Einschränkungen von beruflicher Tätigkeit gibt es keinen Anlass, betont der Landrat. In die Arbeit gehen: ja – danach Feiern: nein.

Die Kapazitäten in den Krankenhäusern sind noch vorhanden und durch Aufstockung des Personals im Landratsamt werden die Infektionsketten bestmöglich nachverfolgt.

„Wir sind uns alle bewusst, dass diese Entscheidung eine Belastung für die Wirtschaft, die Menschen sowohl finanziell als auch physisch ist“, betont Landrat Michael Fahmüller, doch es heißt entschieden zu handeln um noch Schlimmeres zu verhindern.

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