Landrat Fahmüller: „Sehr froh, dass unser Anliegen Gehör fand“

Der Landkreis Rottal-Inn bekommt aufgrund seines regionalen Lockdowns Förderungen der Bayerischen Staatsregierung. Dies hatte Landrat Michael Fahmüller nachdrücklich gefordert, in der heutigen Kabinettsitzung wurde nun ein entsprechender Beschluss gefasst.

„Die Landkreise Berchtesgadener Land und Rottal-Inn waren die ersten, die aufgrund ihres hohen Inzidenzwertes in einen regionalen Lockdown mussten. Ein solcher regionaler Lockdown bedeutet – bei aller Notwendigkeit aus Sicht des Infektionsschutzes – massive Einschnitte für die Wirtschaft vor Ort. Gerade Regionen wie unsere, in denen der Tourismus eine wichtige Rolle spielt, trifft die Schließung von Gastronomie und Hotellerie sogar in noch deutlich verstärkter Weise“, sagt Landrat Michael Fahmüller. Deshalb hat er sich gemeinsam mit MdL Martin Wagle bei der Staatsregierung für eine diesbezügliche Förderungen des Landkreises stark gemacht. „Durch die coronabedingten Einschränkungen drohen wichtigen, traditionsreichen und für die jeweilige Region auch identitätsgebenden Betrieben massive wirtschaftliche Probleme. Ich bin sehr froh, dass unser Anliegen in München Gehör fand und den Betrieben nun geholfen wird.“

Laut dem Bericht aus der heutigen Kabinettssitzung greift der Freistaat den Betroffenen der lokalen Lockdowns im Oktober mit einem eigenen Hilfsprogramm unter die Arme: Abhängig von der Dauer der Maßnahmen werde demnach die Novemberhilfe aufgestockt. Grundlage ist die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes. Diese werde für den Landkreis Rottal-Inn um 16,13 % erhöht. Für die Antragstellung muss das betreffende Unternehmen bereits erfolgreich „Novemberhilfe“ beantragt haben. Die Anträge würden von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern abgewickelt. Somit könne auf eine erneute aufwändige Prüfung der Voraussetzungen verzichtet werden. Darüber hinaus werden die Kredit- und Eigenkapitalhilfen insbesondere der LfA Förderbank Bayern bis 30. Juni 2021 verlängert.