Corona-Patienten, die beatmet werden, müssen bei Verlegungstransporten innerhalb der Standorte der Rottal-Inn Kliniken sowie gegebenenfalls von und zu anderen Kliniken unter Anwendung einer besonderen Ausstattung transportiert werden. Das BRK Rottal-Inn hat nun in Eigeninitiative und ergänzend aus eigenen Mitteln ein in Eggenfelden stationiertes Rettungsfahrzeug für diesen Zweck aufgerüstet. Landrat Michael Fahmüller begutachtete das Fahrzeug im Beisein von Herbert Wiedemann (Kreisgeschäftsführer), Johann Haider (Leiter Rettungsdienst) und Tobias Palmer (Wachleiter Eggenfelden) und dankte dem BRK für dieses Engagement.

Die Umrüstung beinhaltet unter anderem eine so genannte Universalschiene, 4 Perfusoren (Spritzenpumpe zur Verabreichung von Medikamenten), 1 höherwertigeres EKG mit der Möglichkeit zur invasiven Druckmessung sowie ein Beatmungsgerät mit dem differenzierte Beatmungsmuster abgebildet werden können. Natürlich müssen auch bei diesem Fahrzeug, wie aber auch bei allen anderen Rettungs- und Krankentransportwagen, besondere Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften eingehalten werden. Dieser Verlegungs-Rettungswagen (V-RTW) steht natürlich auch für reguläre Notfalleinsätze und für dringende arztbegleitete Verlegungsfahrten anderer Krankheitsbilder zur Verfügung.

Mit der Aufrüstung dieses Rettungswagens steht nun ein weiterer wichtiger Baustein im Gesundheitssystem Rottal-Inn den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

Landrat Michael Fahmüller (vorne, r.) begutachtete das Fahrzeug im Beisein von Herbert Wiedemann (vorne, l.), Johann Haider (hinten, l.) und Tobias Palmer.