Corona-Infos

Auf Grund der zahlreichen Meldungen, die uns laufend erreichen, möchten wir unsere Leser digital über die aktuelle Situation im öffentlichen Leben unseres Verbreitungsgebiets informieren. Wir veröffentlichen nur fundierte Pressemeldungen der zuständigen Behörden oder Betriebe.

Infektpraxis entsteht am Pfarrkirchner Krankenhaus

Im Pfarrkirchner Krankenhaus soll nächste Woche die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn entstehen. Das gaben Landrat Michael Fahmüller und Versorgungsarzt Dr. Simon Riedl bekannt.

Der Start der Praxis ist derzeit für kommenden Montag, 6.4., geplant. Sie wird in einem streng abgetrennten Bereich des Pfarrkirchner Krankenhauses errichtet und über den derzeit nicht genutzten Seiteneingang zur Abteilung Physiotherapie zugänglich sein. Als Sprechzeiten sind täglich, auch am Wochenende 09:00-12:00 und 13:00-16:00 Uhr vorgesehen.

Die Praxis kümmert sich nur um Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik, die ärztlich untersucht werden müssen. Patienten mit milder Symptomatik werden weiterhin vom Hausarzt telefonisch betreut. Hausärzte können Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik direkt in die Infektpraxis schicken, es werden keine Termine vergeben. Patienten können auch direkt kommen, aber nur wenn sie tatsächlich entsprechende schwere Symptome haben. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Wichtig: Es wird kein Wartezimmer geben, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Die Patienten fahren mit dem Auto auf einen abgesperrten und beschilderten Parkplatz vor und bleiben im Auto sitzen, bis sie an der Reihe sind. Es betritt immer nur ein Patient die Praxis. Beim Aussteigen erhalten die Besucher einen Mundschutz. Abstriche zum Test auf das Corona-Virus werden ausschließlich nach den aktuellen Kriterien vorgenommen.

Ein weiteres Todesopfer, 355 Fälle von Infektionen

Corona – Stand 01.04 – ein weiteres Todesopfer, 355 Fälle von Infektionen

Die Zahl der Corona-Infektionen beträgt am Abend des 01. April, Stand 17.30 Uhr, bei 355 Fällen von Infektionen, 42 neue sind dazu gekommen. Auch die Zahl der Todesfälle hat sich leider um einen auf insgesamt 8 erhöht. 

Heute wurden 36 Personen als gesund aus der Quarantäne entlassen, insgesamt sind 71 Infizierte nun als gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Helfen leicht gemacht

Die Simbacher Pfarrei hat eine Spendenaktion für Bedürftige in und um Simbach organisiert. Dabei kann man ab sofort in den beiden Supermärkten EDEKA und REWE im Eingangsbereich in einer Sammelbox Lebensmittelspenden für hilfebedürftige Mitbürger hinterlegen. Gewünscht sind Lebensmittel, die lange haltbar sind., wie Konserven jeglicher Art, Mehl, H-Milch, Zucker, Reis, Nudeln, Fertiggerichte, Marmeladen sowie Suppen und vieles mehr. Nach aktuellem Stand werden die Lebensmittelboxen zweimal in der Woche von Mitarbeitern des Simbacher Bauhofs ausgeleert. Um die Pfarrei platzmäßig nicht zu überlasten, werden die Spenden zunächst im Bauhof gelagert und je nach Bedarfsanfrage ins Pfarrbüro geliefert. „Natürlich halten wir uns einen gewissen Vorrat an gängigen Lebensmitteln im Pfarrbüro bereit“, erklärte Stadtpfarrer Joachim Steinfeld. Wer Bedarf hat, kann jeden Tag von 8 bis 12 Uhr im Pfarrbüro an der Kirchenstraße 8 unter Tel.: 08571/8650 anrufen und sich seine Lebensmittel reservieren lassen. Eine schriftliche Bestätigung ist nicht notwendig, da laut Steinfeld jeder Bedürftige in seiner Notsituation auch etwas bekommen soll. Selbstverständlich werden die Kontaktdaten vertraulich behandelt, ergänzte der Geistliche.

Erleichterter Zuverdienst bei Kurzarbeit – Gute Chancen im Handel und in der Landwirtschaft?

Viele Beschäftigte mussten aufgrund der Corona-Krise in Kurzarbeit gehen. Das geringe Kurzarbei-tergeld reicht gerade für Geringverdiener häufig nicht zum Leben und sie sind dringend auf einen Zuverdienst angewiesen. Durch die aktuelle eingeschränkte Reisefreiheit besteht derzeit im Handel, in der Landwirtschaft und in der Pflege ein enormer Arbeitskräftebedarf. Die Bundesregierung hat den Zuverdienst zum Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise neu geregelt, um hier einen Ausgleich zu schaf-fen. „Durch die Änderung beim Zuverdienst sollen Kurzarbeiter die Möglichkeit bekommen, vorüber-gehend eine Tätigkeit in lebenswichtigen Bereichen aufzunehmen und um damit ihre Existenz sichern zu können. Außerdem soll sichergestellt werden, dass genügend Arbeitskräfte in wichtigen Berufen und Branchen zur Verfügung stehen. Durch die Neuregelung bleibt das erzielte Arbeitsentgelt unter Beachtung bestimmter Höchstgrenzen anrechnungsfrei“, so Eva-Maria Kelch, Leiterin der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen.

Dieser erleichterte Zuverdienst beim Kurzarbeitergeld kommt in systemrelevanten Unternehmen zum Tragen. Das sind Branchen und Berufe, die in der Krise für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens, die Sicherheit und die Versorgung der Menschen unabdingbar sind. Unverzichtbar in der aktuellen Krise ist insbesondere auch, dass die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Artikeln des täglichen Bedarfs in Deutschland gesichert ist. Das betrifft vor allem die Arbeitgeber im Lebens-mitteleinzelhandel und in der Landwirtschaft.

Wird nach Eintritt von Kurzarbeit eine geringfügige Nebentätigkeit in einem systemrelevanten Bereich aufgenommen, wird das Entgelt daraus nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, die Nebentätig-keit ist versicherungsfrei. Bei mehr als geringfügigen Beschäftigungen in systemrelevanten Bereichen bleibt das daraus erzielte Arbeitsentgelt anrechnungsfrei, wenn die Summe aus Restlohn aus der Hauptbeschäftigung (Ist-Entgelt), Kurzarbeitergeld und Entgelt aus der Nebenbeschäftigung den bis-herigen Bruttolohn (Soll-Entgelt) nicht übersteigt. Das heißt: Wer aus seiner sozialversicherungspflich-tigen Beschäftigung zuvor 1.700 Euro netto bezogen hat, kann bei Bezug von Kurzarbeitergeld plus dem Entgelt aus der Nebentätigkeit ebenfalls bis zu 1.700 Euro netto erzielen, ohne dass die Neben-tätigkeit auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird.

„In der Landwirtschaft werden dringend Arbeitskräfte gesucht. Über Plattformen wie www.saisonar-beit-in-deutschland.de oder www.daslandhilft.de müssen wir jetzt die Menschen und die Betriebe zu-sammenbringen. Außerdem werden Fach- und Hilfskräfte aus dem Gesundheitswesen, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind und keiner Risikogruppe angehören, gesucht, die sich für die Dauer der Corona-Pandemie zu einem Einsatz im Gesundheitswesen bereit erklären. Interessierte können sich über die Online-Plattform www.pflegepool-bayern.de registrieren. Auch im Einzelhandel bestehen gute Chancen auf einen Hinzuverdienst, da der Personalbedarf im Lebensmittelbereich derzeit sehr hoch ist“, so Kelch.

Landrat: Die ärztliche Versorgung in der Krise sicherstellen – Dr. Simon Riedl zum Versorgungsarzt ernannt

Am Landratsamt mehrten sich in den letzten Tagen die Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern zur ärztlichen Versorgung. Insbesondere sei die Testung durch die KVB unzureichend und einige Hausärzte nähmen Patienten nicht an. Landrat Michael Fahmüller hat daher von der rechtlichen Möglichkeit Gebrauch gemacht, im Katastrophenfall einen offiziellen Versorgungsarzt einzusetzen. In diese Funktion wurde Dr. Simon Riedl berufen.

Der Versorgungsarzt hat unter anderem die Aufgabe, eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren. Er ist dem Landrat unterstellt. Michael Fahmüller sagt dazu: „Die ärztliche Versorgung in Zeiten einer Pandemie aufrechtzuerhalten hat alleroberste Priorität. Wenn dies offenbar in den letzten Wochen durch die KVB nicht mehr gewährleistet werden konnte, muss ich eingreifen. Ich habe Herrn Dr. Riedl mit dieser Aufgabe betraut und bin sicher, dass sich dadurch die Situation maßgeblich verbessern wird.“

Dr. Simon Riedl ist leitender Notarzt im Landkreis Rottal-Inn und zugleich Bezirksfeuerwehrarzt – mit kritischen und auch dramatischen Situationen ist er also bestens vertraut. Zu seinen Aufgaben wird es außerdem gehören, am Pfarrkirchner Krankenhaus eine Infektpraxis einzurichten – nähere Informationen hierzu werden in den nächsten Tagen seitens des Landratsamtes folgen. Schon jetzt ruft Riedl die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen im Landkreis nachdrücklich dazu auf, ihre Unterstützung bei der Besetzung dieser Infektpraxis zu leisten. Außerdem ruft auch er die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis noch einmal dazu auf, bei leichten Symptomen eines Atemwegsinfekts oder grippalen Infekten keinesfalls die Arztpraxen oder Notaufnahmen direkt aufzusuchen. Stattdessen sollten sie in diesem Fall zu Hause bleiben und eine telefonische Beratung in Anspruch nehmen. Auch die geplante Infektpraxis ist für die Fälle vorgesehen, bei denen ein Arztbesuch dringend notwendig ist, es werden hier keine Routineabstriche vorgenommen.

Sechs Todesfälle im Landkreis Rottal-Inn

Am 30. März 2020 teilt das Landratsamt um 18.15 Uhr mit, dass eine 88-jährige Simbacherin an den Folgen des Corona-Virus verstorben ist. Am selben Tag wurde bereits der Tod eines 83-jährigen Mannes aus Arnstorf und einer 74-jährigen aus Massing gemeldet, die im Krankenhaus Mühldorf der Infektion erlagen. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis Rottal-Inn hat sich somit auf sechs Personen erhöht.

Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 30.03.2020, 17:00 Uhr) 286 bestätigte Corona-Fälle vor. 30 Personen sind im Landkreis inzwischen genesen, insgesamt konnten heute 75 Personen aus der Quarantäne entlassen werden.

 

Das Landratsamt teilt mit, dass im Landkreis Rottal-Inn zwei weitere Corona-Patienten verstorben sind

Es handelt sich um einen 83-jährigen Mann aus Arnstorf und um eine 74-Jährige aus Massing. Die Frau erlag im Krankenhaus Mühldorf an der Corona-Infektion.

Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Rottal-Inn auf fünf.

Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 30.03.2020, 17:00 Uhr) 286 bestätigte Corona-Fälle vor. 30 Personen sind im Landkreis inzwischen genesen, insgesamt konnten heute 75 Personen aus der Quarantäne entlassen werden.

Infektionsketten werden kürzer

Erste positive Entwicklungen durch knapp 1600 Quarantäneanordnungen 

Je mehr Testergebnisse vorliegen, umso besser lässt sich die Corona-Pandemie bekämpfen. Der Landkreis Rottal-Inn hat mit einem großen Team zur Kontaktpersonenermittlung schon vor einiger Zeit darauf reagiert. Die Ermittlungen und die damit verbundenen Quarantäne-Anordnungen haben ein Ziel: Soziale Kontakte soweit es geht herunterfahren – eine der effizientesten Maßnahmen, um das Tempo der Verbreitung zu drosseln und die unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu unterbinden.

„Wer viel sucht, findet viel. Und je mehr infizierte Menschen wir identifizieren können, desto besser lässt sich das Virus eindämmen. Genau deshalb nutzen wir die Kapazitäten in der Kontaktpersonenermittlung, bleiben hier hartnäckig bei der Recherche und bauen die Kapazitäten unserer stationären Screening-Stelle aus. Damit wollen wir noch mehr Menschen frühzeitig erreichen, die potenziell erkrankt sind, und Infektionsketten schneller unterbinden“, erklärt Landrat Michael Fahmüller.

Fahmüller plädiert allerdings auch an die Eigenverantwortlichkeit der Bürger. Je weniger Sozialkontakt stattfindet, desto geringer ist das Ansteckungs- und Verbreitungsrisiko – egal ob zuhause oder an der frischen Luft. Das so genannte „social distancing“ ist eine der effektivsten Methoden, um die Ausbreitung des viralen Erregers per Tröpfcheninfektion zu verhindern.

Trotz der drei bedauerlichen Todesfälle ist aktuell die Lage stabil und die Infektionsketten sind mittlerweile kurz, meist handelt es sich um persönliche Angehörige oder direkte Kontaktpersonen. Dies resultiert aus der bundesweit verhängten Ausgangsbeschränkung sowie aus der hohen Anzahl an Quarantäne-Verordnungen. Durch die Kontaktpersonenermittlung im Landkreis Rottal-Inn wurden bisher ca. 1600 Personen unter Quarantäne gestellt.

„Nur so können wir auf lange Sicht ausreichend Kapazitäten zur Versorgung aller Betroffenen, vor allem der schwer Erkrankten, aufrechterhalten“, so der Landrat. „Für jedes Menschenleben, dass wir retten können, lohnen sich diese Anstrengungen.“

Landrat Michael Fahmüller per facebook

Auf seiner Facebook-Seite gibt Landrat Michael Fahmüller am Sonntag, 23. März 2020 um 10.30 Uhr bekannt:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger,

heute muss ich Ihnen die traurige Mitteilung machen, dass der Corona-Virus nun auch im Landkreis Rottal-Inn die ersten Menschenleben gefordert hat. Drei Menschen, zwei ältere Damen (78 und 82) und ein Herr (83) sind im Klinikum verstorben. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Meine Mitarbeiter und ich möchten Ihnen unser tief empfundenes Beileid aussprechen.

Liebe Rott- und Inntaler,

wir trauern um Menschenleben – und zugleich sind wir uns bewusst: So sehr wir alle gehofft haben, so gering war die Chance, dass wir hier im Landkreis Rottal-Inn die Coronakrise ohne Todesopfer überstehen. Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass weitere folgen werden.

Das ist unerträglich – und genauso wohl nicht zu verhindern. Lassen Sie uns in der gemeinsamen Trauer zusammenstehen, lassen Sie uns weiter alles dafür tun, die Ausbreitung einzudämmen und so um jedes Menschenleben kämpfen. Auch im Gedenken an unsere Verstorbene ist dies vielleicht das wichtigste Andenken, das wir an sie bewahren können.“

243 Corona-Infektionen

Das Landratsamt meldet am 29. März 2020, Stand 9 Uhr: 243 Corona-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn

184 Corona-Infektionen

Aktuell gibt es 184 Corona-Infektionen im Landkreis, zunehmend Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Am Landratsamt sind derzeit ca. 200 Menschen 7 Tage die Woche mit der Corona-Krise beschäftigt – darunter die mobilen Teams und die Besetzung des stationären Testcenters.

Corona-Teststation in Pfarrkirchen – nur für Kontaktpersonen mit Symptomen nach Absprache mit Termin!

Der Landkreis Rottal-Inn hat nun in Pfarrkirchen eine Drive-In-Station eingerichtet. Sie befindet sich auf dem Parkplatz der Berufsschule Pfarrkirchen. Achtung: Getestet werden vorläufig nur vom Gesundheitsamt verständigte Kontaktpersonen erster Kategorie mit Symptomen. Das Landratsamt übernimmt die komplette Terminkoordination. Ohne Termin ist eine Fahrt ins Testzentrum völlig sinnlos, Polizei und Sicherheitsdienst sorgen vor Ort für einen geregelten Ablauf.

Zu testende Personen bekommen vom Landratsamt einen Termin zugewiesen, den sie bitte pünktlich einhalten. Die Einfahrt zum Testzentrum erfolgt am European Campus. Die zu testenden Personen bekommen nach Angabe ihres Termins (Uhrzeit, Datum) und Vorlage ihres Personalausweises eine Nummer zugewiesen und können sich mit ihrem Fahrzeug in Richtung des Berufsschulparkplatzes einreihen. Am Testzentrum angekommen (überdacht zwischen Bürocontainern) nimmt das Personal die Abstriche, ohne dass die zu testenden Personen das Auto verlassen müssen. Es darf maximal eine Begleitperson im Auto sitzen, Ausnahme sind Kinder, die nicht alleine gelassen werden können. Wenn in der Familie mehrere Personen zu testen sind, können diese selbstverständlich zusammen mit dem Auto kommen.

NICHT ZU TESTENDE BÜRGERINNEN UND BÜRGER WERDEN NACHDRÜCKLICH GEBETEN, SICH VOM TESTZENTRUM FERNZUHALTEN! Zu testende Personen, die nicht mobil sind, werden wie bisher von den mobilen Teams getestet.

Team Kontaktermittlung – im Wettlauf gegen die Zeit

Derzeit 160 Fälle im Landkreis – 9 Personen auf Intensivstation

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es derzeit 160 Fälle von Corona-Infektionen. Insgesamt 9 Personen befinden sich auf der Intensivstation des Klinikums. Heute werden ca. 100 Personen nach Ablauf ihrer Quarantäne aus der Isolation entlassen

Das Team des Kontakttelefons arbeitet nach wie vor auf Hochtouren, um Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn je früher Kontaktpersonen von bestätigten Corona-Infizierten in Quarantäne geschickt werden, desto rascher kann die Infektionskette unterbrochen werden.

Durch die Ausbreitung des Virus wird es von Tag zu Tag schwieriger, alle Kontakte zeitnah zu ermitteln und zu informieren. Aber es gelingt dem im Schichtbetrieb arbeitenden Team noch immer. Das ist insbesondere dem System zu verdanken, das im Landkreis schon vor der ersten bestätigten Infektion in stundenlangen abendlichen Besprechungen ausgearbeitet und seitdem laufend optimiert wurde.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Kontakttelefon sind im großen Sitzungssaal untergebracht – da hier im Schichtbetrieb die Besetzung häufig wechselt und auch viele Mitarbeiter immer wieder neu hinzugezogen werden, sind die Arbeitsplätze so weit wie möglich voneinander entfernt. Landrat Michael Fahmüller hat entschieden, für die so dringend notwendige Besetzung des Kontakttelefons auf alle erdenklichen personellen Ressourcen zurückzugreifen. So sitzen hier nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen erdenklichen Abteilungen des Landratsamtes. Auch beispielsweise Schauspielerinnen und Schauspieler sowie weiter Mitarbeiter des Theaters an der Rott packen mit an. Intendant Dr. Uwe Lohr und seine Frau Elke Schwab-Lohr sitzen nehmen ebenfalls regelmäßig den Hörer in die Hand.

Warum ist die Arbeit des Kontaktteams so wichtig? Jeder neue Corona-Patient wird, sobald das positive Testergebnis bekannt ist, angerufen und nach seinen direkten Kontakten befragt. Dabei müssen die Mitarbeiter auch gewissenhaft abschätzen, ob die von den Betroffenen beschriebenen Kontakte für eine mögliche Infektion ausgereicht haben oder ob diese Gefahr auszuschließen ist. Dann beginnt erst die richtige Arbeit: Von den Personen, die als Kontaktpersonen erster Kategorie eingestuft werden, müssen die Telefonnummern ermittelt werden. Sie werden angerufen und darüber informiert, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten und deshalb vorübergehend in Quarantäne müssen, sowie darüber, dass das mobile Testteam des Gesundheitsamtes am Landratsamt Rottal-Inn bei ihnen zu Hause vorbei kommt, um einen Abstrich zu nehmen. Die ganz überwiegende Zahl der Angerufenen reagiert in der Regel sehr ruhig und vernünftig auf diese Nachricht. Der ein oder andere Unvernünftige ist natürlich auch dabei, was dem jeweiligen Mitarbeiter am Telefon – gerade wenn die Schicht schon etwas länger andauert – durchaus einen starken Geduldsfaden abfordert.

Das Team am Kontakttelefon arbeitet weiter. Jedem ist klar, worum es geht. Jedem ist klar, dass er maßgeblich daran mitarbeitet, die Infektionsketten zu unterbrechen und so einen sprunghaften Anstieg der Infektionen zu vermeiden – insbesondere um den Kliniken eine Chance zu geben, all denjenigen Menschen helfen zu können, bei denen die Krankheit einen schwereren Verlauf nimmt. Dieses Wissen entschädigt ein wenig für die manchmal erschöpfende Tätigkeit.

Der Intendant des Theaters an der Rott, Dr. Uwe Lohr, am Kontakttelefon

Aktuell 144 Infektionen im Landkreis

Stand Mittwoch, Stand 16 Uhr, gibt es im Landkreis Rottal-Inn 144 Fälle von Corona-Infektionen. 24 davon werden derzeit in der Klinik behandelt. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Weitere Menschen, bei denen eine bestätigte Corona-Infektion vorlag, konnten aus der Quarantäne entlassen werden – mittlerweile 6 Personen. Gleichzeitig teilt das Landratsamt mit, dass Testergebnisse oftmals aufgrund der Überlastung der Labors einige Zeit dauern können und bittet die Betroffenen um Geduld.

„Wir haben volles Verständnis dafür haben, dass betroffene möglichst schnell Gewissheit haben wollen, ob sie infiziert sind oder nicht. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kontaktteams informieren die Menschen, sobald uns die Ergebnisse vorliegen. Aber die Dauer bis zur Rückmeldung aus den Labors können wir nicht beeinflussen, wir bitten auch, von entsprechenden telefonischen Nachfragen abzusehen.“

Vorübergehende Aussetzung der Nachtfahrt Mühldorf a. Inn – Simbach a. Inn

Seit vielen Jahren gibt es in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Bus von Mühldorf a. Inn nach Simbach a. Inn. Er stellt den Anschluss an den vorletzten Zug aus Richtung München her, der um 23.28 Uhr dort abfährt und um 0.38 Uhr in Mühldorf ankommt.

Der Landkreis Rottal-Inn finanziert diesen Bus und hat entschieden, dass er in den nächsten Wochen nicht mehr unterwegs sein wird. Denn diese Fahrt dient nicht dem Berufs- sondern ausschließlich dem Freizeitverkehr – und dieser ist momentan aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen zum Erliegen gekommen.

Sobald sich die Situation wieder normalisiert hat, wird der Bus selbstverständlich wieder seine Fahrt aufnehmen.

110 Infektionen im Landkreis

Testergebnisse zeigen 19 neue positive Fälle. Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis ist über 100 gestiegen. Im Laufe des heutigen Dienstags sind 19 neue positive Testergebnisse beim Landratsamt angekommen. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 110 Betroffene.

Info der Agentur für Arbeit

Grundsicherung: Beantragung von Geldleistungen wird vorübergehend erleichtert

Der Gesetzgeber plant für alle Neuanträge vorübergehend einen erleichterten Zugang zur Grundsicherung. Derzeit läuft das gesetzgeberische Verfahren.

Sonderseite der Bundesagentur für Arbeit mit allen wichtigen Informationen 

Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit (BA) informieren wir Sie aktuell über die neuen Regelungen. Unter www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung finden Sie auch alle weiteren Informationen zur Grundsicherung und Sie können die erforderlichen Anträge abrufen. In den kommenden Tagen wird außerdem für alle Fragen eine Sonder-Hotline für Selbstständige, Freiberufler und andere Betroffene geschaltet. Die Nummer finden Sie dann ebenfalls auf unserer Internetseite.

Gesetzgeber plant vorübergehend einfacheres Verfahren 

Der Gesetzgeber plant, das Antragsverfahren befristet zu vereinfachen. Die neuen Regeln sollen voraussichtlich in den nächsten Wochen in Kraft treten. Nach aktuellem, vorläufigen Stand des Gesetzgebungsverfahrens, soll für einen Zeitraum von sechs Monaten unter anderem in der Regel darauf verzichtet werden, das vorhandene Vermögen zu prüfen. Auch die Prüfung, ob die Miete angemessen ist, soll ausgesetzt werden. Kundinnen und Kunden genießen für diesen Zeitraum den Schutz ihrer bisherigen Wohnung. Telefon: 0911/179 4108 E-Mail: Bayern.pressestelle@arbeitsagentur.de Regionaldirektion Bayern – Pressestelle Thomas-Mann-Straße 50, 90471 Nürnberg

Wer hat einen Anspruch auf Grundsicherung 

Leistungsanspruch haben alle Personen, die ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mi-teln nicht oder nicht vollständig sichern können. Der Leistungsanspruch setzt sich aus der Regelleistung und zusätzlich den Kosten für die Unterkunft und Heizung zusammen. Alleinstehende erhalten derzeit 432 Euro Regelsatz im Monat. Der Betrag, den Sie erhalten können variiert, je nachdem, ob und wie viele Menschen zusätzlich im Haushalt leben und wie deren Einkommenssituation ist.

Die Jobcenter sichern den persönlichen Lebensunterhalt. Anfallende Betriebskosten – etwa Mietkosten für Büros oder Gehälter von Beschäftigten – dürfen von den Jobcentern nicht übernommen werden. Dafür kann es aber Kredite oder Zuschüsse geben. Informationen hierzu finden Sie unter anderem auf den Seiten des Bundeswirtschafts-ministeriums und des Bundesfinanzministeriums. Auch der Freistaat Bayern hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, weitere Information erhalten Sie auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Insofern Selbstständige einen oder mehrere Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigen, kann für diese Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragt werden. Informationen dazu gibt es unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit.

Erreichbarkeit lokaler Geschäfte

Die Geschäfte aus Simbach, Braunau und Umgebung sind während der Corona-Krise wie folgt erreichbar:

Alphashop – Raucherbedarf, E-Zigaretten, CBD
Telefonisch erreichbar unter  08571/926969 (teilweise Anrufbeantworter)
e-mail: info@alphasmoke.de
www.alphasmoke.de
Lieferservice innerhalb von Simbach und Umgebung.
Abholung von Onlinebestellungen nach Vereinbarung.
Derzeit keine UPS Paketannahme und Abgabe möglich.

Auto Josef Dormeier GmbH
24h Abschleppdienst
Werkstatt nach Terminvereinbarung
0049(0)8571-6116

Autohaus Meindl
Während der Geschäftszeiten telefonisch erreichbar unter 08571/8615

Bäckerei Braumiller
Cafe am Bach geschlossen
Bäckerei Dienstag bis Freitag 7.00-15.00 Uhr
Samstag 7.00 bis 12.00 Uhr

Betten Ammerer
Kostenloser Lieferservice.  Bestellungen im Onlineshop www.ammerer.com
Persönliche Zustellung oder per DPD. Telefonisch und per Mail erreichbar. (Journaldienst in der Zentrale in Ried im Innkreis) 07752/82401 und ammerer@ammerer.com.
Gilt alles auch für Deutschland, solange die Grenzen es zulassen

Cafetheresia
Back- und Konditorei-Abteilung:
Mo – Fr 6.00 – 15.00 Uhr, Sa 6.00 – 14.00 Uhr
Speisen auch zum Mitnehmen

Decodomus Lessing
Tel: 08571-8673, mail: hermann.lessing@t-online.de / online-shop suedbund.de
Tägliche Lieferung von Farben Tapeten, Gardinen , Bodenbelägen, Geschenkartikeln

Druckerei Vierlinger, Simbacher Anzeiger und Grenzland Anzeiger:
Tel. +49 8571 92522-0
vierlinger@vierlinger.de oder marianne.madl@simbacher-anzeiger.de

Edeka
Montag bis Samstag 8.00-20.00 Uhr

Gärtnerei Ober
Ab sofort Self Service Store vor der Gärtnerei.
Geschäft ist zum Schutz aller vorerst geschlossen.
Bestell- Abhol-  und Lieferservice unter 07722/62425 oder 0650/5280999

Getränke Schenk
Neue Öffnungszeiten ab 26. März 2020: Montag bis Freitag 8.00 – 18.00 Uhr, Samstag 7.30 – 18.00 Uhr
Bargeldlose Zahlung möglich
Liefermöglichkeit über www.expressdrinks.de

Goldschmiede Heue
post@goldschmiede-heue.de
Anfertigung von Schmuckstücken kontaktlos. Skizzen, Vorschläge per mail, Zusendung per Post.

Heyne Schuh und Sport
Montag-Samstag 9.00-12.00 Uhr telefonisch +49 8571 91060
Online: www.heyne.shop

Hotel Post Prienbach
Lieferservice, vorab per Paypal oder bar bezahlen
Lieferung Mo-Fr. von 16-21 Uhr / Sa und So 11-14 und 17-21 Uhr
Alle Haushalte max. 15 km um Stubenberg, Mindestbestellung 20,- Euro

In(n) Energie:
Glasfaser und Mobilfunk:
08571/9112-43
shop@inn-energie.de
Strom und Erdgas:
08571/9112-49
kundenzentrum@inn-energie.de

Küchenstudio Birkl
Das Küchenstudio ist geschlossen.
Die Küchenberater sind telefonisch unter 08571/91140 oder per Mail info@birkl-inntalkuechen.de zu erreichen.
Die Küchenmonteure, Service-Techniker und Elektro-Kundendiensttechniker sind ebenfalls weiterhin im Einsatz

Landfuxx Oberlechner
Geöffnet. Lieferservice möglich unter Tel. 08571/8647

Metzgerei Feyrer
Laden geöffnet: Mo, Di, Do, Fr: 7.00 – 13.00 und 14.00 – 18.00 Uhr, Mi 7.00 – 12.30 Uhr, Sa 7.00 – 12.00 Uhr
erhöhte Hygienemaßnahmen
Vorbestellungen am Vortag bis 17.00 Uhr möglich (bitte immer mit Rückrufnummer) telefonisch (08571/2561), per Mail (kontakt@metzgerei-feyrer.de) oder per Fax (08571/920100)
Bezahlung wahlweise bar oder bargeldlos mit ec-Karte.

Mode Beer
Bis auf Weiteres geschlossen.

Pension-Gasthof Göttler:
Das Lokal ist aktuell geschlossen.
Pension: Geschäftsreisende werden gerne aufgenommen, Frühstück auf dem Hotelzimmer möglich.
Telefonisch (08571 91180) und per E-Mail (info@goettler-simbach.de>) jederzeit erreichbar.

Power-Immobilien
Tel. +43 664 3131066 und +43664 888 69 810 und office@power-immobilien.at

Satzstudio Click Click:
Tagsüber erreichbar unter Tel. +49 (0) 85 71 / 920 470
office@clickclick.de

Autohaus Schick
Reparaturen und Instandhaltung werden durchgeführt
Pannendienst ist sichergestellt
Einhaltung der Hygienevorschriften.
Erreichbarkeit zu den regulären Geschäftszeiten
Telefon: 08571 / 9151-0, Notfall – Handy: 0171 / 7151123
E-Mail: info@auto-schick.de
Homepage: www.auto-schick.de

Schlattl
Ladengeschäft geschlossen
Tel. erreichbar: Montag 9.00 bis 13.00 unter 08571-6850 bzw. mail info@schlattl.de
Onlineshops geöffnet:
www.schlattlbuch.de (Bücher)

Schmuck und Taschen Hahn:
Tel. 0170-2401842, info@schmuck-hahn.de
Teile des Sortiments auf der online-Plattform atalanda.com verfügbar

Bürotechnik Six
Telefonisch erreichbar unter Tel. 08571/1441 oder Onlineshop www.six-buerotechnik.de
Die Lieferung wird über Lieferservice/Paketdienst gewährleistet.
Service-Reparaturdienst ist auf Notfälle beschränkt.
Abholung der Ware nur ohne persönlichen Kontakt möglich. Rechnung oder Lieferschein wird der Ware beigelegt.

Sparkasse Rottal-Inn
Die Geschäftsstellen der Sparkasse Rottal-Inn haben regulär geöffnet.
Alle Geldautomaten und weitere SB-Geräte stehen an allen Standorten rund um die Uhr zur Verfügung.
Für Serviceaufträge ist das Telefonteam an Werktagen von 8:00 – 17:00 Uhr erreichbar.
Die Rufnummer lautet 08721 1200-0
Ebenso per E-Mail erreichbar: info@spk-ri.de
Stets aktuelle Informationen im Internet unter www.spk-ri.de

 

 

 

91 Infektionen im Landkreis

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt heute, Stand 11 Uhr, bei 91 Fällen. Insgesamt wurden bisher 830 Menschen im Landkreis in Quarantäne geschickt, 70 davon wurden mittlerweile wieder aus der Isolation entlassen.

Am Bürgertelefon und auch in den sozialen Medien mehren sich die Nachfragen, wer und wann getestet wird. Daher möchte das Landratsamt klarstellen:

Das Gesundheitsamt am Landratsamt kann nur die von uns ermittelten Kontaktpersonen erster Kategorie mit Symptomen testen. Von den Ärzten und den mobilen Teams der KVB werden begründete Verdachtsfälle mit Symptomen getestet. Auch das Testsystem befindet sich in einem dynamischen Prozess und muss unter Umständen auf die aktuelle Situation angepasst werden. Die Grafik anbei dient der Verdeutlichung dieses Systems.

Info weissblau-breitband

Betrieb ist auf Homeoffice umgestellt und per mail zu erreichen.

office@weissblau-breitband.de

Durch die ansteigende Anzahl von Heimarbeitsplätzen sind die Übertragungsleistungen oft am Limit. Sollte eine erhöhte Bandbreite benötigt werden, kann auf den erhöhten Bedarf nach Rückmeldung reagiert werden.

Besuche vor Ort sind momentan nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt. Eine Selbstinstallation ist natürlich jederzeit möglich, Unterstützung gibt es per Fernwartung bzw. telefonisch.

Tel: +49 8677 7664660 (08.00 Uhr bis 12.00 Uhr, eingeschränkter Telefondienst, bitte um Verständnis, wenn die Verbindung nicht sofort funktioniert)

Der Krisenstab Corona am Landratsamt

Bereits seit 4. März trifft sich der Krisenstab Corona jeden Morgen um 9 Uhr, sieben Tage die Woche, im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes. Seit diesem Zeitpunkt wurden auch Teile der FüGK, also der Führungsgruppe Katastrophenschutz mit eingesetzt. Der Landkreis Rottal-Inn war damit einer der ersten, der auf Landkreisebene auf entsprechende Strukturen zurückgriff.

Im Krisenstab sitzen Vertreter aller für die Krisenabwehr am Landratsamt relevanten Bereiche – Landrat Michael Fahmüller, FüGK-Leiterin Eva Kremsreiter, Büroleiter Thomas Hofbauer, Pressesprecher Mathias Kempf und Gesundheitsamtsleiter Dr. Ludwig Müller sind praktisch immer dabei. Hinzu kommen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und der FüGK, des Bereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie der Personalstelle, die in der derzeitigen Krise ebenfalls auf Hochtouren arbeitet, insbesondere um die benötigten Schichtdienste mit Personal zu besetzen. Auch die jeweiligen Schichtleitungen von Bürgertelefon und Kontaktteams sind dabei, je nach Bedarf und anstehenden Themen werden weitere Kollegen dazu geholt.

Alle aktuellen Informationen aus den einzelnen Bereichen werden ausgetauscht. In der Regel startet das Gesundheitsamt mit den aktuellen Fallzahlen von Corona-Infektionen – in der Regel eine Momentaufnahme, denn die Labors werten laufend Tests aus. Danach geht es um die organisatorischen Fragen: Wie weit sind die Kontaktteams mit der Abfrage der Kontaktpersonen von neuen bestätigten Corona-Fällen? Wie können die Arbeitsabläufe hier optimiert werden, um trotz der stark anwachsenden Fallzahlen am Ball zu bleiben und so die Infektionsketten so gut wie möglich zu unterbrechen. Welche Fragen werden aktuell am Bürgertelefon gestellt, welche Informationen brauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier noch, um den Anrufern helfen zu können? Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den Schichten derzeit gebraucht und aus welchen Abteilungen können noch Leute abgezogen werden? Gibt es neue Informationen über die Bestellung oder Lieferung von Schutzausrüstung?

Die Themen ähneln sich häufig von Tag zu Tag, doch die Antworten unterscheiden sich. Jeder Tag bringt eine neue Situation, jeden Tag müssen die Struktur und die Arbeitsabläufe an den aktuellen Stand angepasst werden.

Nach einer bis zwei Stunden löst sich die Sitzung auf und jeder geht in seinen Bereich, um seine Mitarbeiter über die neuesten Entwicklungen zu informieren und seine Aufgaben zu erledigen. Bei akutem Bedarf kann der Krisenstab kurzfristig nochmals am selben Tag einberufen werden. Oft in verkleinerter Zusammensetzung, manchmal erst spät am Abend.

Das Landratsamt meldet aktuell 87 Corona-Fälle

Der aktuelle Stand der Corona-Infektionen liegt zu Beginn der neuen Woche, am 23. März, bei 87 Fällen (Stand 10 Uhr). Mittlerweile sind 17 Patienten wegen des Coronavirus stationär in der Klinik, zwei davon auf der Intensivstation.

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen sind die Zulassungsstellen im Landkreis ab heute grundsätzlich geschlossen. Zulassungen können nur noch im gewerblichen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Bereich und im äußersten Notfall erfolgen.

59 Infektionen im Landkreis

Telefonteams auch dieses Wochenende wieder im Einsatz

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt heute, Stand 11 Uhr, bei 59 Fällen. Bürger- und Kontakttelefonteams arbeiten auch jetzt am Wochenende im Schichtbetrieb auf Hochtouren, um Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren und die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten.

Naturgemäß mehren sich beim Bürgertelefon die Anfragen bezüglich der Ausgangsbeschränkungen. Diesbezüglich bittet das Landratsamt darum, die Allgemeinverfügung der Staatsregierung vorab gründlich zu lesen – unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Bürgertelefon liegen bezüglich der Beschränkungen keine zusätzlichen Informationen vor als diejenigen, die derzeit überall im Netz und in den Medien bereit sind. Die Allgemeinverfügung findet sich auch auf der Landkreis-Homepage unter www.rottal-inn.de/coronavirus.

Grundsätzlich gilt: Kontakte vermeiden, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind. Die triftigen Gründe zum Verlassen der Wohnung sind auf unserer Homepage und auf unserer Facebook-Seite noch einmal zusammengefasst.

Auch tauchen immer wieder Fragen nach Passierscheinen auf. Hierzu ist zu sagen: Es geben zwar derzeit manche Unternehmen Passierscheine an Mitarbeiter aus, um deren Fahrt zur Arbeit oder auch den Zutritt zum Unternehmen zu sichern, aber grundsätzlich gibt es in Bayern keine offiziellen Passierscheine.

Im großen Sitzungssaal des Landratsamtes wurde die Zentrale für das Team des Kontakt-Telefons eingerichtet.

In(n) Energie informiert Kunden

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind allerorten spürbar und gehen an uns allen nicht spurlos vorüber. Wir möchten Sie über den aktuellen Zustand der Versorgungslage in Simbach am Inn informieren. Für uns als Versorger stellt sich die Aufgabe, den Betrieb der Strom- und Datennetze und damit Ihre Versorgung unter allen Umständen aufrecht zu erhalten. Die organisatorischen Maßnahmen sind getroffen, um auch bei einer weiteren Verschärfung der behördlichen Anordnungen jederzeit einsatzfähig zu sein.
Das Kundenzentrum ist geschlossen, die Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice und sind weiterhin telefonisch und per e-mail erreichbar. Die Techniker sind im Störungsfall schnell einsatzbereit.
Wie wichtig unser Glasfasernetz in Simbach bereits ist sehen wir an der Auslastung. Viele unserer Kunden haben das Büro in die eigenen vier Wände verlagert, Schüler bearbeiten Aufgaben im Internet oder laden diese herunter, die Streamingdienste weisen hohe Zugriffszahlen auf. Täglich wird die benötigte Bandbreite mehr, aber die Reserven sind sehr hoch. Dennoch beobachten wir die Auslastung sehr genau und permanent, um notfalls noch mehr Bandbreite zur Verfügung zu stellen.
Im Bereich Strom beobachten wir die Lage genauso intensiv. Störungen im Stromnetz sind nie vorhersehbar aber auch äußerst selten. Trotzdem arbeiten wir daran, dass wir unserer Techniker im Störungsfall auch unter schwierigen Bedingungen zum Ort der Störung bekommen. In den bayerischen Ministerien werden derzeit die Ausnahmebedingungen für die Techniker in der bayerischen Versorgungswirtschaft ausgearbeitet. Über die Verbände versuchen wir, dass wir hier schnelle und sachgerechte Lösungen bekommen.
Wichtig für Sie: das Stromnetz ist sicher und die Versorgung nicht gefährdet.

Aktuelle Meldung aus dem Krisenstab des Landratsamtes

Mittlerweile 55 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis. Es gilt umso dringender, die Anordnungen aus der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung einzuhalten. Auch den Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamtes am Landratsamt Rottal-Inn ist unbedingt Folge zu leisten.

Landrat Michael Fahmüller:

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt derzeit bei 51 und wächst weiter – das macht ein Einhalten der Vorgaben der Staatsregierung umso notwendiger. Ich bin sehr froh und auch stolz, dass sich die ganz große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis äußerst ruhig und vernünftig verhält. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.

Es gibt aber auch, bayernweit, unvernünftige Menschen, die sich und vor allem ihre Mitmenschen, die Risikogruppen angehören, unnötig in Gefahr bringen – und dies ist nicht hinnehmbar. Es ist deshalb durchaus nicht auszuschließen, dass die Staatsregierung noch weitere, noch umfassendere Maßnahmen beschließt – und ich denke wir sollten dies durchaus begrüßen, sollte es notwendig werden.

Lieber Rott- und Inntaler, es sind keine einfachen Zeiten. Ich bitte sie eindringlich: Halten Sie sich an die Vorgaben der bayerischen Staatsregierung, an die jetzigen sowie an die, die eventuell noch kommen müssen. Lassen Sie uns, gerade hier im Landkreis Rottal-Inn, ein Vorbild sein für ganz Bayern – mit Ruhe, Vernunft und Gemeinschaftssinn.

Vielen Dank!

Pressemitteilung bzgl. öffentlicher Linienverkehr

Ab kommenden Montag, 23.03.2020, fahren nahezu alle öffentlichen Linienbusse im Landkreis Rottal-Inn nach Ferienfahrplan. Die Fa. Niederhuber Holzlandreisen bedient ab 23.03.2020 auf ihren Linien Geratskirchen-Eggenfelden und Geratskirchen-Altötting jeweils nur noch die erste Frühfahrt und die Rückfahrt um 16.32 Uhr.

Der öffentliche Linienverkehr wurde in den ersten Tagen der Schulschließungen noch nach Schulfahrplan durchgeführt, da man noch nicht abschätzen konnte, in welchem Umfang Kinder auf die Betreuung an den Schulen angewiesen sind. Diesen Kindern wollte man die gewohnten Fahrtmöglichkeiten bieten.

Nachdem jedoch keine Schulkinder die Busse genutzt haben und insgesamt die Fahrgäste im Nahverkehr deutlich zurückgegangen sind, fahren die Busse ab nächster Woche nach den reduzierten Fahrplänen. Aber auch mit diesen Fahrplänen werden noch viele Busverbindungen im Landkreis Rottal-Inn angeboten.

46 Infektionen und ein Lichtblick

Im Landkreis Rottal-Inn sind, Stand 19.3. 12 Uhr, 46 Infektionen mit Coronavirus gemeldet. Etwa 400 Menschen befinden sich zur Zeit in Quarantäne und werden regelmäßig vom Landratsamt kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand etc. befragt. 10 Menschen sind derzeit im Krankenhaus, 4 mit Verdacht, 6 mit bestätigter Corona-Infektion, davon ein Fall auf der Intensivstation.

Am Bürgertelefon mehren sich auch die Beschwerden, dass Menschen bei den Arztpraxen nicht angenommen werden. Hier gilt: Vorher anrufen, am besten unabhängig davon ob es sich um einen Corona-Verdacht oder etwas anderes handelt. Gerade in Notfällen sind Ärzte aber auch verpflichtet, Patienten zu behandeln.

Unsicherheit herrscht derzeit auch bezüglich der Frage, wer getestet wird. Derzeit verhält es sich so, dass das Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn die Kontaktpersonen 1. Kategorie testet, wenn sie Corona-typische Symptome zeigen. Abgesehen davon können sich Menschen weiterhin an die Hotline der KVB unter 116 117 wenden – die KVB testet Personen aus Risikogebieten, die Symptome zeigen.

Bei all den betrüblichen Geschehnissen der letzten Tage möchte das Landratsamt Rottal-Inn aber ausdrücklich auch eine gute Nachricht bekannt geben: Die Frau aus dem Gemeindebereich Gangkofen, der erste Fall einer Corona-Infektion im Landkreis, ist mittlerweile wieder gesund und konnte aus der Quarantäne entlassen werden. Landrat Michael Fahmüller und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern alles Gute und allen Infizierten einen möglichst glimpflichen Verlauf der Krankheit.

Bistum Passau: Live-Übertragung von Gottesdiensten

Ab Sonntag 22. März aus dem Bistum Passau: Live-Übertragung von Gottesdiensten auf NIEDERBAYERN TV und im Internet – Gläubige sind eingeladen, zuhause die Gottesdienste mit zu feiern.
Passau (pbp) Da im Zuge der Coronakrise alle öffentlichen Gottesdienstfeiern verboten sind, versucht das Bistum Passau zusammen mit dem Regionalsender Niederbayern TV eine Grundversorgung bis vorerst 19. April sicher zu stellen. Geplant ist – soweit es die staatlichen Vorgaben zulassen – Gottesdienste in dem genannten Zeitraum an den Sonntagen sowie den Kar- und Ostertagen live aus der Andreaskapelle am Stephansdom in Passau zu übertragen. Zelebrant aller Gottesdienste ist Bischof Dr. Stefan Oster. Sämtliche Gottesdienste werden entsprechend der staatlichen Vorgaben im privaten Rahmen ohne Gläubige stattfinden. Lediglich ein Diakon, zwei Konzelebranten, ein Organist sowie mögliche Vertreter der Kirchenmusik werden die Feier des Gottesdienstes gestalten. Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste zuhause mit zu feiern.
Die Übertragungen finden live bei NIEDERBAYERN TV statt und können über Kabel, Satellit und online https://passau.niederbayerntv.de/mediathek/video/niederbayern-tv-passau-livestream/) verfolgt werden. Der Livestream wird auch auf der Website www.bistum-passau.de geteilt. Alle Übertragungen können anschließend auch in der Mediathek des Senders angesehen werden. Diese Aufnahmen werden ebenfalls auf www.bistum-passau.de verlinkt, so dass alle Gläubigen im Bistum die Gottesdienste sehen können.

Hier die Programmhinweise zu den einzelnen Gottesdiensten:
Live-Übertragung auf NIEDERBAYERN TV sowie online am
Sonntag, 22. März 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Sonntag, 29. März 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV  und online übertragen.
Palmsonntag, 5. April 2020
Pontifikalamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Gründonnerstag, 9. April 2020
Missa Chrismatis wird um 9:30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Pontifikalamt wird um 19.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Karfreitag, 10. April 2020
Pontifikalamt wird um 15.00 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Karsamstag, 11. April 2020
Feier der Osternacht wird um 21.00 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Ostersonntag, 12. April 2020
Pontifikalamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Ostermontag, 13. April 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Sonntag, 19. April 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass in Zusammenarbeit mit den Behörden alles versucht wird, dieses Angebot zur Verfügung zu stellen. Sollte dies aufgrund sich verändernder Vorgaben nicht mehr möglich sein oder in anderer Form, wird umgehend auf www.bistum-passau.de sowie in den sozialen Medien informiert. Eine letztendliche Gewähr auf Übertragung kann demnach nicht gegeben werden.

Corona – Soforthilfe für Unternehmen

Das Landratsamt Rottal-Inn weist auf ein Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung für Betriebe, die von der Corona-Krise besonders geschädigt wurden, hin. Die Antragstellung ist ab sofort möglich. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben. Voraussetzung für die Auszahlung der Hilfsgelder ist, dass zum Zeitpunkt der Antragsstellung ein durch die Corona-Krise verursachter massiver Liquiditätsengpass vorliegen muss. Die Soforthilfe richtet sich also an Unternehmen, die nicht mehr über ausreichend Liquidität verfügen, um laufende Verpflichtungen zu erfüllen. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro, bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro, bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro und bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.
Alle Informationen zur Förderung sowie das Antragsformular finden Sie auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/. Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular ist an die zuständige Bezirksregierung zu übersenden. Für den Landkreis Rottal-Inn ist die Regierung von Niederbayern (E-Mail soforthilfe-corona@reg-nb.bayern.de) zuständig.
Auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/ außerdem Informationen zu weiteren finanziellen Unterstützungsangeboten, Kurzarbeit oder Steuerstundungen.

36 Fälle – dringender Aufruf zur Einhaltung der Anordnungen

Am 18.3. sind, Stand 12 Uhr, im Landkreis Rottal-Inn 36 Fälle von Corona-Infizierten zu verzeichnen. Das bedeutet eine Verdopplung der Fälle innerhalb von zwei Tagen.
Das Landratsamt ruft daher dringend dazu auf, die Anordnungen aus der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung einzuhalten. Auch den Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamts am Landratsamts Rottal-Inn sind unbedingt Folge zu leisten. Ganz besonders will das Landratsamt darauf aufmerksam machen, dass Privatpartys nach dem Motto „Jetzt erst recht“ oder so genannte „Corona-Partys“ äußerst gefährlich und daher verboten sind, sie werden von der Polizei entsprechend aufgelöst.
Außerdem wurde, insbesondere in sozialen Netzwerken, in den letzten Tagen vermehrt die private Betreuung von Kindern angeboten. Obgleich das Landratsamt diese spontane Hilfsbereitschaft sehr begrüßt und den Initiatoren ausdrücklich für ihr gut gemeintes Engagement dankt, sollte dabei bedacht werden, dass die Kinderbetreuung gerade deshalb eingestellt wurde, um Ansteckungswege zu unterbrechen und Infektionen zu verhindern.
Landrat Michael Fahmüller sagt dazu: „Es geht um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung, es gilt, eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus, die von unserem Gesundheitssystem nicht mehr zu stemmen wäre, unbedingt zu vermeiden. Es gilt auch insbesondere, Menschen aus Risikogruppen nach Möglichkeit vor einer Ansteckung zu schützen. Ich appelliere daher an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein aller Bürgerinnen und Bürger – es geht um unser aller Wohlergehen.“

Regional statt online: Lieferdienste im Landkreis Rottal-Inn

Auf Grund des sich immer weiterausbreitenden Corona-Virus hat die bayerische Staatsregierung die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, soweit es möglich ist den Kontakt zu anderen Menschen zu minimieren. Dies ist aber nicht immer möglich, denn Einkäufe müssen erledigt werden. Wenn dann noch kleine Kinder im Haus sind, die betreut werden müssen, weil Schulen und Kitas geschlossen sind, dann fällt der Weg in den Lebensmittelmarkt nicht immer leicht.
„Viele unserer Firmen im Landkreis Rottal-Inn bieten deshalb die Möglichkeit an, Waren, insbesondere auch Lebensmittel, nachhause zu liefern“, unterstreicht Landrat Michael Fahmüller. Dies sei eine gute Lösung in der derzeitigen Ausnahmesituation, die für Kunden und Anbieter gleichermaßen Nutzen bringe: „Die Menschen können den Rat der Experten, ihre Häuser und Wohnungen derzeit so wenig wie möglich zu verlassen, damit leichter befolgen, für Personen, die in Quarantäne zuhause bleiben sollen, gilt das noch viel mehr“, betont Michael Fahmüller. Die heimischen Unternehmen, Apotheken und Direktvermarkter, die Lieferungen vor die Haustür anbieten, könnten mit diesem Angebot zumindest einen Teil der Umsätze ausgleichen, die derzeit durch die Folgen des Corona-Virus zurückgehen. „Damit werden Betriebe und Arbeitsplätze in unserer Heimat gesichert“, auch darauf verweist Landrat Michael Fahmüller.
Der Landrat fordert daher die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich erst bei ihren regionalen Geschäften über eine Liefermöglichkeit zu informieren, bevor man auf die großen Firmen im Online-Handel zurückgreift: „Viele Unternehmer, sowohl im Einzelhandel als auch im Gastronomiebereich, haben bereits auf diese Ausnahmesituation reagiert und bieten einen Lieferdienst an.“

Infos von Arbeitsagentur und Jobcenter

Die Arbeitsagenturen, Jobcenter (gemeinsame Einrichtungen) und Familienkassen konzentrieren sich in der aktuellen Lage darauf, Geldleistungen wie Arbeitslosengeld I und II, Kurzarbeitergeld, Kindergeld und Kinderzuschlag sowie alle weiteren Leistungen auszuzahlen.
Um dies zu gewährleisten, um die Gesundheit aller zu schützen und um die Pandemie einzudämmen, gibt es ab sofort keinen offenen Kundenzugang in die Gebäude der Arbeitsagenturen, Jobcenter und Familienkassen mehr.
Um den Kontakt sicherzustellen, wurden jedoch regionale Telefonnummern eingerichtet!
Die Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen mit ihren Dienststellen ist nun telefonisch unter 0871/ 697 555 erreichbar.
Das Jobcenter der Stadt Landshut erreichen Kund*innen unter 0871/ 697 783 oder 0871/ 697 697. Das Jobcenter Landkreis Landshut ist unter 0871/ 40 47 22 98 und das Jobcenter Dingolfing-Landau ist unter 08731/37 47 83 erreichbar. Für Fragen und persönliche Anliegen zu Kindergeld und Kinderzuschlag können Kund*innen die kostenfreien Servicerufnummer 0800 4 5555 30 der Familienkasse nutzen.
Die Kund*innen werden außerdem gebeten, das Online Angebot unter www.arbeitsagentur.de zu nutzen.
Für Notfälle wurde vor Ort eine Kontaktmöglichkeit geschaffen.

Wichtige Info für alle Kundinnen und Kunden:
Sie müssen einen vereinbarten Termin NICHT absagen, weder telefonisch noch per Mail. Es gibt keine Nachteile. Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen.
Gesetzte Fristen werden vorerst ausgesetzt.
Die Kundinnen und Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern.
Die Auszahlung der Geldleistung ist sichergestellt.

Besuche beim Landratsamt nur nach Terminvereinbarung

Der Parteiverkehr am Landratsamt Rottal-Inn wird ab morgen, 18.3.2020, wegen des Coronavirus noch weiter eingeschränkt. Besuche am Landratsamt sind dann nur noch in dringenden Fällen und nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Diese Maßnahme dient sowohl dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger als auch dem Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Aufrechterhaltung der Verwaltungstätigkeit, die insbesondere in der derzeitigen Krisensituation von besonderer Bedeutung ist. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich unter www.rottal-inn.de über die Kontaktmöglichkeiten zu den jeweiligen Sachgebieten zu informieren. Das Landratsamt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

Rathaus Simbach trifft Vorsichtsmaßnahmen

Um den Dienstbetrieb der städtischen Einrichtungen angesichts der Coronavirus-Krise weitgehend aufrecht erhalten zu können und die Ansteckungsgefahr zu minimieren, werden ab sofort folgende Maßnahmen ergriffen:
Das Personal des städtischen Bauhofs, des Wasserwerks und der Kläranlage arbeitet nur mehr im Schichtbetrieb. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass ausreichend Mitarbeiter auch dann zur Verfügung stehen, wenn es zu Coronainfektionen in einem Bereich kommen sollte. Dementsprechend wird natürlich auch der Arbeitsumfang dieser Einrichtungen reduziert.
Das Rathaus ist ab sofort bis vorerst 19. April für den Parteiverkehr geschlossen. Bei dringenden Anliegen können die Rathausmitarbeiter über die Vermittlung im Rathaus unter Tel.Nr. 08571-606-0 oder per Durchwahl kontaktiert werden. Außerdem werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, das Bürgerservice-Portal zu nutzen oder sich zu erkundigen ob ihr Anliegen auch telefonisch geklärt werden kann.
Mit diesen Maßnahmen sollen die städtischen Einrichtungen während der Krise handlungsfähig bleiben und grundlegende Verwaltungsdienste sicherstellen.
Geschlossen sind allerdings ab sofort die Stadtbücherei und das Heimatmuseum. Veranstaltungen im Rahmen der Jugend- und Seniorenprogramme sind ausnahmslos abgesagt.

Wochenmarkt und Bauernmarkt Braunau bis auf Weiteres abgesagt

Aufgrund der aktuellen Situation und der rechtlichen Vorgaben zur Eindämmung von COVID-19 (Coronavirus) finden bis auf Weiteres kein Wochenmarkt und kein Bauernmarkt in Braunau am Inn statt.
Die Versorgung mit Lebensmitteln ist über die Supermärkte gewährleistet.
Die Stadt Braunau und die ARGE Bauernmarkt danken für Ihr Verständnis.

Infektpraxis entsteht am Pfarrkirchner Krankenhaus

Im Pfarrkirchner Krankenhaus soll nächste Woche die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn entstehen. Das gaben Landrat Michael Fahmüller und Versorgungsarzt Dr. Simon Riedl bekannt.

Der Start der Praxis ist derzeit für kommenden Montag, 6.4., geplant. Sie wird in einem streng abgetrennten Bereich des Pfarrkirchner Krankenhauses errichtet und über den derzeit nicht genutzten Seiteneingang zur Abteilung Physiotherapie zugänglich sein. Als Sprechzeiten sind täglich, auch am Wochenende 09:00-12:00 und 13:00-16:00 Uhr vorgesehen.

Die Praxis kümmert sich nur um Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik, die ärztlich untersucht werden müssen. Patienten mit milder Symptomatik werden weiterhin vom Hausarzt telefonisch betreut. Hausärzte können Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik direkt in die Infektpraxis schicken, es werden keine Termine vergeben. Patienten können auch direkt kommen, aber nur wenn sie tatsächlich entsprechende schwere Symptome haben. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Wichtig: Es wird kein Wartezimmer geben, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Die Patienten fahren mit dem Auto auf einen abgesperrten und beschilderten Parkplatz vor und bleiben im Auto sitzen, bis sie an der Reihe sind. Es betritt immer nur ein Patient die Praxis. Beim Aussteigen erhalten die Besucher einen Mundschutz. Abstriche zum Test auf das Corona-Virus werden ausschließlich nach den aktuellen Kriterien vorgenommen.

Ein weiteres Todesopfer, 355 Fälle von Infektionen

Corona – Stand 01.04 – ein weiteres Todesopfer, 355 Fälle von Infektionen

Die Zahl der Corona-Infektionen beträgt am Abend des 01. April, Stand 17.30 Uhr, bei 355 Fällen von Infektionen, 42 neue sind dazu gekommen. Auch die Zahl der Todesfälle hat sich leider um einen auf insgesamt 8 erhöht. 

Heute wurden 36 Personen als gesund aus der Quarantäne entlassen, insgesamt sind 71 Infizierte nun als gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Helfen leicht gemacht

Die Simbacher Pfarrei hat eine Spendenaktion für Bedürftige in und um Simbach organisiert. Dabei kann man ab sofort in den beiden Supermärkten EDEKA und REWE im Eingangsbereich in einer Sammelbox Lebensmittelspenden für hilfebedürftige Mitbürger hinterlegen. Gewünscht sind Lebensmittel, die lange haltbar sind., wie Konserven jeglicher Art, Mehl, H-Milch, Zucker, Reis, Nudeln, Fertiggerichte, Marmeladen sowie Suppen und vieles mehr. Nach aktuellem Stand werden die Lebensmittelboxen zweimal in der Woche von Mitarbeitern des Simbacher Bauhofs ausgeleert. Um die Pfarrei platzmäßig nicht zu überlasten, werden die Spenden zunächst im Bauhof gelagert und je nach Bedarfsanfrage ins Pfarrbüro geliefert. „Natürlich halten wir uns einen gewissen Vorrat an gängigen Lebensmitteln im Pfarrbüro bereit“, erklärte Stadtpfarrer Joachim Steinfeld. Wer Bedarf hat, kann jeden Tag von 8 bis 12 Uhr im Pfarrbüro an der Kirchenstraße 8 unter Tel.: 08571/8650 anrufen und sich seine Lebensmittel reservieren lassen. Eine schriftliche Bestätigung ist nicht notwendig, da laut Steinfeld jeder Bedürftige in seiner Notsituation auch etwas bekommen soll. Selbstverständlich werden die Kontaktdaten vertraulich behandelt, ergänzte der Geistliche.

Erleichterter Zuverdienst bei Kurzarbeit – Gute Chancen im Handel und in der Landwirtschaft?

Viele Beschäftigte mussten aufgrund der Corona-Krise in Kurzarbeit gehen. Das geringe Kurzarbei-tergeld reicht gerade für Geringverdiener häufig nicht zum Leben und sie sind dringend auf einen Zuverdienst angewiesen. Durch die aktuelle eingeschränkte Reisefreiheit besteht derzeit im Handel, in der Landwirtschaft und in der Pflege ein enormer Arbeitskräftebedarf. Die Bundesregierung hat den Zuverdienst zum Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise neu geregelt, um hier einen Ausgleich zu schaf-fen. „Durch die Änderung beim Zuverdienst sollen Kurzarbeiter die Möglichkeit bekommen, vorüber-gehend eine Tätigkeit in lebenswichtigen Bereichen aufzunehmen und um damit ihre Existenz sichern zu können. Außerdem soll sichergestellt werden, dass genügend Arbeitskräfte in wichtigen Berufen und Branchen zur Verfügung stehen. Durch die Neuregelung bleibt das erzielte Arbeitsentgelt unter Beachtung bestimmter Höchstgrenzen anrechnungsfrei“, so Eva-Maria Kelch, Leiterin der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen.

Dieser erleichterte Zuverdienst beim Kurzarbeitergeld kommt in systemrelevanten Unternehmen zum Tragen. Das sind Branchen und Berufe, die in der Krise für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens, die Sicherheit und die Versorgung der Menschen unabdingbar sind. Unverzichtbar in der aktuellen Krise ist insbesondere auch, dass die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Artikeln des täglichen Bedarfs in Deutschland gesichert ist. Das betrifft vor allem die Arbeitgeber im Lebens-mitteleinzelhandel und in der Landwirtschaft.

Wird nach Eintritt von Kurzarbeit eine geringfügige Nebentätigkeit in einem systemrelevanten Bereich aufgenommen, wird das Entgelt daraus nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, die Nebentätig-keit ist versicherungsfrei. Bei mehr als geringfügigen Beschäftigungen in systemrelevanten Bereichen bleibt das daraus erzielte Arbeitsentgelt anrechnungsfrei, wenn die Summe aus Restlohn aus der Hauptbeschäftigung (Ist-Entgelt), Kurzarbeitergeld und Entgelt aus der Nebenbeschäftigung den bis-herigen Bruttolohn (Soll-Entgelt) nicht übersteigt. Das heißt: Wer aus seiner sozialversicherungspflich-tigen Beschäftigung zuvor 1.700 Euro netto bezogen hat, kann bei Bezug von Kurzarbeitergeld plus dem Entgelt aus der Nebentätigkeit ebenfalls bis zu 1.700 Euro netto erzielen, ohne dass die Neben-tätigkeit auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird.

„In der Landwirtschaft werden dringend Arbeitskräfte gesucht. Über Plattformen wie www.saisonar-beit-in-deutschland.de oder www.daslandhilft.de müssen wir jetzt die Menschen und die Betriebe zu-sammenbringen. Außerdem werden Fach- und Hilfskräfte aus dem Gesundheitswesen, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind und keiner Risikogruppe angehören, gesucht, die sich für die Dauer der Corona-Pandemie zu einem Einsatz im Gesundheitswesen bereit erklären. Interessierte können sich über die Online-Plattform www.pflegepool-bayern.de registrieren. Auch im Einzelhandel bestehen gute Chancen auf einen Hinzuverdienst, da der Personalbedarf im Lebensmittelbereich derzeit sehr hoch ist“, so Kelch.

Landrat: Die ärztliche Versorgung in der Krise sicherstellen – Dr. Simon Riedl zum Versorgungsarzt ernannt

Am Landratsamt mehrten sich in den letzten Tagen die Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern zur ärztlichen Versorgung. Insbesondere sei die Testung durch die KVB unzureichend und einige Hausärzte nähmen Patienten nicht an. Landrat Michael Fahmüller hat daher von der rechtlichen Möglichkeit Gebrauch gemacht, im Katastrophenfall einen offiziellen Versorgungsarzt einzusetzen. In diese Funktion wurde Dr. Simon Riedl berufen.

Der Versorgungsarzt hat unter anderem die Aufgabe, eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren. Er ist dem Landrat unterstellt. Michael Fahmüller sagt dazu: „Die ärztliche Versorgung in Zeiten einer Pandemie aufrechtzuerhalten hat alleroberste Priorität. Wenn dies offenbar in den letzten Wochen durch die KVB nicht mehr gewährleistet werden konnte, muss ich eingreifen. Ich habe Herrn Dr. Riedl mit dieser Aufgabe betraut und bin sicher, dass sich dadurch die Situation maßgeblich verbessern wird.“

Dr. Simon Riedl ist leitender Notarzt im Landkreis Rottal-Inn und zugleich Bezirksfeuerwehrarzt – mit kritischen und auch dramatischen Situationen ist er also bestens vertraut. Zu seinen Aufgaben wird es außerdem gehören, am Pfarrkirchner Krankenhaus eine Infektpraxis einzurichten – nähere Informationen hierzu werden in den nächsten Tagen seitens des Landratsamtes folgen. Schon jetzt ruft Riedl die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen im Landkreis nachdrücklich dazu auf, ihre Unterstützung bei der Besetzung dieser Infektpraxis zu leisten. Außerdem ruft auch er die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis noch einmal dazu auf, bei leichten Symptomen eines Atemwegsinfekts oder grippalen Infekten keinesfalls die Arztpraxen oder Notaufnahmen direkt aufzusuchen. Stattdessen sollten sie in diesem Fall zu Hause bleiben und eine telefonische Beratung in Anspruch nehmen. Auch die geplante Infektpraxis ist für die Fälle vorgesehen, bei denen ein Arztbesuch dringend notwendig ist, es werden hier keine Routineabstriche vorgenommen.

Sechs Todesfälle im Landkreis Rottal-Inn

Am 30. März 2020 teilt das Landratsamt um 18.15 Uhr mit, dass eine 88-jährige Simbacherin an den Folgen des Corona-Virus verstorben ist. Am selben Tag wurde bereits der Tod eines 83-jährigen Mannes aus Arnstorf und einer 74-jährigen aus Massing gemeldet, die im Krankenhaus Mühldorf der Infektion erlagen. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis Rottal-Inn hat sich somit auf sechs Personen erhöht.

Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 30.03.2020, 17:00 Uhr) 286 bestätigte Corona-Fälle vor. 30 Personen sind im Landkreis inzwischen genesen, insgesamt konnten heute 75 Personen aus der Quarantäne entlassen werden.

 

Das Landratsamt teilt mit, dass im Landkreis Rottal-Inn zwei weitere Corona-Patienten verstorben sind

Es handelt sich um einen 83-jährigen Mann aus Arnstorf und um eine 74-Jährige aus Massing. Die Frau erlag im Krankenhaus Mühldorf an der Corona-Infektion.

Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Rottal-Inn auf fünf.

Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 30.03.2020, 17:00 Uhr) 286 bestätigte Corona-Fälle vor. 30 Personen sind im Landkreis inzwischen genesen, insgesamt konnten heute 75 Personen aus der Quarantäne entlassen werden.

Infektionsketten werden kürzer

Erste positive Entwicklungen durch knapp 1600 Quarantäneanordnungen 

Je mehr Testergebnisse vorliegen, umso besser lässt sich die Corona-Pandemie bekämpfen. Der Landkreis Rottal-Inn hat mit einem großen Team zur Kontaktpersonenermittlung schon vor einiger Zeit darauf reagiert. Die Ermittlungen und die damit verbundenen Quarantäne-Anordnungen haben ein Ziel: Soziale Kontakte soweit es geht herunterfahren – eine der effizientesten Maßnahmen, um das Tempo der Verbreitung zu drosseln und die unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu unterbinden.

„Wer viel sucht, findet viel. Und je mehr infizierte Menschen wir identifizieren können, desto besser lässt sich das Virus eindämmen. Genau deshalb nutzen wir die Kapazitäten in der Kontaktpersonenermittlung, bleiben hier hartnäckig bei der Recherche und bauen die Kapazitäten unserer stationären Screening-Stelle aus. Damit wollen wir noch mehr Menschen frühzeitig erreichen, die potenziell erkrankt sind, und Infektionsketten schneller unterbinden“, erklärt Landrat Michael Fahmüller.

Fahmüller plädiert allerdings auch an die Eigenverantwortlichkeit der Bürger. Je weniger Sozialkontakt stattfindet, desto geringer ist das Ansteckungs- und Verbreitungsrisiko – egal ob zuhause oder an der frischen Luft. Das so genannte „social distancing“ ist eine der effektivsten Methoden, um die Ausbreitung des viralen Erregers per Tröpfcheninfektion zu verhindern.

Trotz der drei bedauerlichen Todesfälle ist aktuell die Lage stabil und die Infektionsketten sind mittlerweile kurz, meist handelt es sich um persönliche Angehörige oder direkte Kontaktpersonen. Dies resultiert aus der bundesweit verhängten Ausgangsbeschränkung sowie aus der hohen Anzahl an Quarantäne-Verordnungen. Durch die Kontaktpersonenermittlung im Landkreis Rottal-Inn wurden bisher ca. 1600 Personen unter Quarantäne gestellt.

„Nur so können wir auf lange Sicht ausreichend Kapazitäten zur Versorgung aller Betroffenen, vor allem der schwer Erkrankten, aufrechterhalten“, so der Landrat. „Für jedes Menschenleben, dass wir retten können, lohnen sich diese Anstrengungen.“

Landrat Michael Fahmüller per facebook

Auf seiner Facebook-Seite gibt Landrat Michael Fahmüller am Sonntag, 23. März 2020 um 10.30 Uhr bekannt:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger,

heute muss ich Ihnen die traurige Mitteilung machen, dass der Corona-Virus nun auch im Landkreis Rottal-Inn die ersten Menschenleben gefordert hat. Drei Menschen, zwei ältere Damen (78 und 82) und ein Herr (83) sind im Klinikum verstorben. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Meine Mitarbeiter und ich möchten Ihnen unser tief empfundenes Beileid aussprechen.

Liebe Rott- und Inntaler,

wir trauern um Menschenleben – und zugleich sind wir uns bewusst: So sehr wir alle gehofft haben, so gering war die Chance, dass wir hier im Landkreis Rottal-Inn die Coronakrise ohne Todesopfer überstehen. Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass weitere folgen werden.

Das ist unerträglich – und genauso wohl nicht zu verhindern. Lassen Sie uns in der gemeinsamen Trauer zusammenstehen, lassen Sie uns weiter alles dafür tun, die Ausbreitung einzudämmen und so um jedes Menschenleben kämpfen. Auch im Gedenken an unsere Verstorbene ist dies vielleicht das wichtigste Andenken, das wir an sie bewahren können.“

243 Corona-Infektionen

Das Landratsamt meldet am 29. März 2020, Stand 9 Uhr: 243 Corona-Infektionen im Landkreis Rottal-Inn

184 Corona-Infektionen

Aktuell gibt es 184 Corona-Infektionen im Landkreis, zunehmend Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Am Landratsamt sind derzeit ca. 200 Menschen 7 Tage die Woche mit der Corona-Krise beschäftigt – darunter die mobilen Teams und die Besetzung des stationären Testcenters.

Corona-Teststation in Pfarrkirchen – nur für Kontaktpersonen mit Symptomen nach Absprache mit Termin!

Der Landkreis Rottal-Inn hat nun in Pfarrkirchen eine Drive-In-Station eingerichtet. Sie befindet sich auf dem Parkplatz der Berufsschule Pfarrkirchen. Achtung: Getestet werden vorläufig nur vom Gesundheitsamt verständigte Kontaktpersonen erster Kategorie mit Symptomen. Das Landratsamt übernimmt die komplette Terminkoordination. Ohne Termin ist eine Fahrt ins Testzentrum völlig sinnlos, Polizei und Sicherheitsdienst sorgen vor Ort für einen geregelten Ablauf.

Zu testende Personen bekommen vom Landratsamt einen Termin zugewiesen, den sie bitte pünktlich einhalten. Die Einfahrt zum Testzentrum erfolgt am European Campus. Die zu testenden Personen bekommen nach Angabe ihres Termins (Uhrzeit, Datum) und Vorlage ihres Personalausweises eine Nummer zugewiesen und können sich mit ihrem Fahrzeug in Richtung des Berufsschulparkplatzes einreihen. Am Testzentrum angekommen (überdacht zwischen Bürocontainern) nimmt das Personal die Abstriche, ohne dass die zu testenden Personen das Auto verlassen müssen. Es darf maximal eine Begleitperson im Auto sitzen, Ausnahme sind Kinder, die nicht alleine gelassen werden können. Wenn in der Familie mehrere Personen zu testen sind, können diese selbstverständlich zusammen mit dem Auto kommen.

NICHT ZU TESTENDE BÜRGERINNEN UND BÜRGER WERDEN NACHDRÜCKLICH GEBETEN, SICH VOM TESTZENTRUM FERNZUHALTEN! Zu testende Personen, die nicht mobil sind, werden wie bisher von den mobilen Teams getestet.

Team Kontaktermittlung – im Wettlauf gegen die Zeit

Derzeit 160 Fälle im Landkreis – 9 Personen auf Intensivstation

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es derzeit 160 Fälle von Corona-Infektionen. Insgesamt 9 Personen befinden sich auf der Intensivstation des Klinikums. Heute werden ca. 100 Personen nach Ablauf ihrer Quarantäne aus der Isolation entlassen

Das Team des Kontakttelefons arbeitet nach wie vor auf Hochtouren, um Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn je früher Kontaktpersonen von bestätigten Corona-Infizierten in Quarantäne geschickt werden, desto rascher kann die Infektionskette unterbrochen werden.

Durch die Ausbreitung des Virus wird es von Tag zu Tag schwieriger, alle Kontakte zeitnah zu ermitteln und zu informieren. Aber es gelingt dem im Schichtbetrieb arbeitenden Team noch immer. Das ist insbesondere dem System zu verdanken, das im Landkreis schon vor der ersten bestätigten Infektion in stundenlangen abendlichen Besprechungen ausgearbeitet und seitdem laufend optimiert wurde.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Kontakttelefon sind im großen Sitzungssaal untergebracht – da hier im Schichtbetrieb die Besetzung häufig wechselt und auch viele Mitarbeiter immer wieder neu hinzugezogen werden, sind die Arbeitsplätze so weit wie möglich voneinander entfernt. Landrat Michael Fahmüller hat entschieden, für die so dringend notwendige Besetzung des Kontakttelefons auf alle erdenklichen personellen Ressourcen zurückzugreifen. So sitzen hier nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen erdenklichen Abteilungen des Landratsamtes. Auch beispielsweise Schauspielerinnen und Schauspieler sowie weiter Mitarbeiter des Theaters an der Rott packen mit an. Intendant Dr. Uwe Lohr und seine Frau Elke Schwab-Lohr sitzen nehmen ebenfalls regelmäßig den Hörer in die Hand.

Warum ist die Arbeit des Kontaktteams so wichtig? Jeder neue Corona-Patient wird, sobald das positive Testergebnis bekannt ist, angerufen und nach seinen direkten Kontakten befragt. Dabei müssen die Mitarbeiter auch gewissenhaft abschätzen, ob die von den Betroffenen beschriebenen Kontakte für eine mögliche Infektion ausgereicht haben oder ob diese Gefahr auszuschließen ist. Dann beginnt erst die richtige Arbeit: Von den Personen, die als Kontaktpersonen erster Kategorie eingestuft werden, müssen die Telefonnummern ermittelt werden. Sie werden angerufen und darüber informiert, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten und deshalb vorübergehend in Quarantäne müssen, sowie darüber, dass das mobile Testteam des Gesundheitsamtes am Landratsamt Rottal-Inn bei ihnen zu Hause vorbei kommt, um einen Abstrich zu nehmen. Die ganz überwiegende Zahl der Angerufenen reagiert in der Regel sehr ruhig und vernünftig auf diese Nachricht. Der ein oder andere Unvernünftige ist natürlich auch dabei, was dem jeweiligen Mitarbeiter am Telefon – gerade wenn die Schicht schon etwas länger andauert – durchaus einen starken Geduldsfaden abfordert.

Das Team am Kontakttelefon arbeitet weiter. Jedem ist klar, worum es geht. Jedem ist klar, dass er maßgeblich daran mitarbeitet, die Infektionsketten zu unterbrechen und so einen sprunghaften Anstieg der Infektionen zu vermeiden – insbesondere um den Kliniken eine Chance zu geben, all denjenigen Menschen helfen zu können, bei denen die Krankheit einen schwereren Verlauf nimmt. Dieses Wissen entschädigt ein wenig für die manchmal erschöpfende Tätigkeit.

Der Intendant des Theaters an der Rott, Dr. Uwe Lohr, am Kontakttelefon

Aktuell 144 Infektionen im Landkreis

Stand Mittwoch, Stand 16 Uhr, gibt es im Landkreis Rottal-Inn 144 Fälle von Corona-Infektionen. 24 davon werden derzeit in der Klinik behandelt. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Weitere Menschen, bei denen eine bestätigte Corona-Infektion vorlag, konnten aus der Quarantäne entlassen werden – mittlerweile 6 Personen. Gleichzeitig teilt das Landratsamt mit, dass Testergebnisse oftmals aufgrund der Überlastung der Labors einige Zeit dauern können und bittet die Betroffenen um Geduld.

„Wir haben volles Verständnis dafür haben, dass betroffene möglichst schnell Gewissheit haben wollen, ob sie infiziert sind oder nicht. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kontaktteams informieren die Menschen, sobald uns die Ergebnisse vorliegen. Aber die Dauer bis zur Rückmeldung aus den Labors können wir nicht beeinflussen, wir bitten auch, von entsprechenden telefonischen Nachfragen abzusehen.“

Vorübergehende Aussetzung der Nachtfahrt Mühldorf a. Inn – Simbach a. Inn

Seit vielen Jahren gibt es in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Bus von Mühldorf a. Inn nach Simbach a. Inn. Er stellt den Anschluss an den vorletzten Zug aus Richtung München her, der um 23.28 Uhr dort abfährt und um 0.38 Uhr in Mühldorf ankommt.

Der Landkreis Rottal-Inn finanziert diesen Bus und hat entschieden, dass er in den nächsten Wochen nicht mehr unterwegs sein wird. Denn diese Fahrt dient nicht dem Berufs- sondern ausschließlich dem Freizeitverkehr – und dieser ist momentan aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen zum Erliegen gekommen.

Sobald sich die Situation wieder normalisiert hat, wird der Bus selbstverständlich wieder seine Fahrt aufnehmen.

110 Infektionen im Landkreis

Testergebnisse zeigen 19 neue positive Fälle. Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis ist über 100 gestiegen. Im Laufe des heutigen Dienstags sind 19 neue positive Testergebnisse beim Landratsamt angekommen. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 110 Betroffene.

Info der Agentur für Arbeit

Grundsicherung: Beantragung von Geldleistungen wird vorübergehend erleichtert

Der Gesetzgeber plant für alle Neuanträge vorübergehend einen erleichterten Zugang zur Grundsicherung. Derzeit läuft das gesetzgeberische Verfahren.

Sonderseite der Bundesagentur für Arbeit mit allen wichtigen Informationen 

Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit (BA) informieren wir Sie aktuell über die neuen Regelungen. Unter www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung finden Sie auch alle weiteren Informationen zur Grundsicherung und Sie können die erforderlichen Anträge abrufen. In den kommenden Tagen wird außerdem für alle Fragen eine Sonder-Hotline für Selbstständige, Freiberufler und andere Betroffene geschaltet. Die Nummer finden Sie dann ebenfalls auf unserer Internetseite.

Gesetzgeber plant vorübergehend einfacheres Verfahren 

Der Gesetzgeber plant, das Antragsverfahren befristet zu vereinfachen. Die neuen Regeln sollen voraussichtlich in den nächsten Wochen in Kraft treten. Nach aktuellem, vorläufigen Stand des Gesetzgebungsverfahrens, soll für einen Zeitraum von sechs Monaten unter anderem in der Regel darauf verzichtet werden, das vorhandene Vermögen zu prüfen. Auch die Prüfung, ob die Miete angemessen ist, soll ausgesetzt werden. Kundinnen und Kunden genießen für diesen Zeitraum den Schutz ihrer bisherigen Wohnung. Telefon: 0911/179 4108 E-Mail: Bayern.pressestelle@arbeitsagentur.de Regionaldirektion Bayern – Pressestelle Thomas-Mann-Straße 50, 90471 Nürnberg

Wer hat einen Anspruch auf Grundsicherung 

Leistungsanspruch haben alle Personen, die ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mi-teln nicht oder nicht vollständig sichern können. Der Leistungsanspruch setzt sich aus der Regelleistung und zusätzlich den Kosten für die Unterkunft und Heizung zusammen. Alleinstehende erhalten derzeit 432 Euro Regelsatz im Monat. Der Betrag, den Sie erhalten können variiert, je nachdem, ob und wie viele Menschen zusätzlich im Haushalt leben und wie deren Einkommenssituation ist.

Die Jobcenter sichern den persönlichen Lebensunterhalt. Anfallende Betriebskosten – etwa Mietkosten für Büros oder Gehälter von Beschäftigten – dürfen von den Jobcentern nicht übernommen werden. Dafür kann es aber Kredite oder Zuschüsse geben. Informationen hierzu finden Sie unter anderem auf den Seiten des Bundeswirtschafts-ministeriums und des Bundesfinanzministeriums. Auch der Freistaat Bayern hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, weitere Information erhalten Sie auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Insofern Selbstständige einen oder mehrere Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigen, kann für diese Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragt werden. Informationen dazu gibt es unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit.

91 Infektionen im Landkreis

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt heute, Stand 11 Uhr, bei 91 Fällen. Insgesamt wurden bisher 830 Menschen im Landkreis in Quarantäne geschickt, 70 davon wurden mittlerweile wieder aus der Isolation entlassen.

Am Bürgertelefon und auch in den sozialen Medien mehren sich die Nachfragen, wer und wann getestet wird. Daher möchte das Landratsamt klarstellen:

Das Gesundheitsamt am Landratsamt kann nur die von uns ermittelten Kontaktpersonen erster Kategorie mit Symptomen testen. Von den Ärzten und den mobilen Teams der KVB werden begründete Verdachtsfälle mit Symptomen getestet. Auch das Testsystem befindet sich in einem dynamischen Prozess und muss unter Umständen auf die aktuelle Situation angepasst werden. Die Grafik anbei dient der Verdeutlichung dieses Systems.

Der Krisenstab Corona am Landratsamt

Bereits seit 4. März trifft sich der Krisenstab Corona jeden Morgen um 9 Uhr, sieben Tage die Woche, im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes. Seit diesem Zeitpunkt wurden auch Teile der FüGK, also der Führungsgruppe Katastrophenschutz mit eingesetzt. Der Landkreis Rottal-Inn war damit einer der ersten, der auf Landkreisebene auf entsprechende Strukturen zurückgriff.

Im Krisenstab sitzen Vertreter aller für die Krisenabwehr am Landratsamt relevanten Bereiche – Landrat Michael Fahmüller, FüGK-Leiterin Eva Kremsreiter, Büroleiter Thomas Hofbauer, Pressesprecher Mathias Kempf und Gesundheitsamtsleiter Dr. Ludwig Müller sind praktisch immer dabei. Hinzu kommen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und der FüGK, des Bereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie der Personalstelle, die in der derzeitigen Krise ebenfalls auf Hochtouren arbeitet, insbesondere um die benötigten Schichtdienste mit Personal zu besetzen. Auch die jeweiligen Schichtleitungen von Bürgertelefon und Kontaktteams sind dabei, je nach Bedarf und anstehenden Themen werden weitere Kollegen dazu geholt.

Alle aktuellen Informationen aus den einzelnen Bereichen werden ausgetauscht. In der Regel startet das Gesundheitsamt mit den aktuellen Fallzahlen von Corona-Infektionen – in der Regel eine Momentaufnahme, denn die Labors werten laufend Tests aus. Danach geht es um die organisatorischen Fragen: Wie weit sind die Kontaktteams mit der Abfrage der Kontaktpersonen von neuen bestätigten Corona-Fällen? Wie können die Arbeitsabläufe hier optimiert werden, um trotz der stark anwachsenden Fallzahlen am Ball zu bleiben und so die Infektionsketten so gut wie möglich zu unterbrechen. Welche Fragen werden aktuell am Bürgertelefon gestellt, welche Informationen brauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier noch, um den Anrufern helfen zu können? Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den Schichten derzeit gebraucht und aus welchen Abteilungen können noch Leute abgezogen werden? Gibt es neue Informationen über die Bestellung oder Lieferung von Schutzausrüstung?

Die Themen ähneln sich häufig von Tag zu Tag, doch die Antworten unterscheiden sich. Jeder Tag bringt eine neue Situation, jeden Tag müssen die Struktur und die Arbeitsabläufe an den aktuellen Stand angepasst werden.

Nach einer bis zwei Stunden löst sich die Sitzung auf und jeder geht in seinen Bereich, um seine Mitarbeiter über die neuesten Entwicklungen zu informieren und seine Aufgaben zu erledigen. Bei akutem Bedarf kann der Krisenstab kurzfristig nochmals am selben Tag einberufen werden. Oft in verkleinerter Zusammensetzung, manchmal erst spät am Abend.

Das Landratsamt meldet aktuell 87 Corona-Fälle

Der aktuelle Stand der Corona-Infektionen liegt zu Beginn der neuen Woche, am 23. März, bei 87 Fällen (Stand 10 Uhr). Mittlerweile sind 17 Patienten wegen des Coronavirus stationär in der Klinik, zwei davon auf der Intensivstation.

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen sind die Zulassungsstellen im Landkreis ab heute grundsätzlich geschlossen. Zulassungen können nur noch im gewerblichen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Bereich und im äußersten Notfall erfolgen.

59 Infektionen im Landkreis

Telefonteams auch dieses Wochenende wieder im Einsatz

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt heute, Stand 11 Uhr, bei 59 Fällen. Bürger- und Kontakttelefonteams arbeiten auch jetzt am Wochenende im Schichtbetrieb auf Hochtouren, um Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren und die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten.

Naturgemäß mehren sich beim Bürgertelefon die Anfragen bezüglich der Ausgangsbeschränkungen. Diesbezüglich bittet das Landratsamt darum, die Allgemeinverfügung der Staatsregierung vorab gründlich zu lesen – unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Bürgertelefon liegen bezüglich der Beschränkungen keine zusätzlichen Informationen vor als diejenigen, die derzeit überall im Netz und in den Medien bereit sind. Die Allgemeinverfügung findet sich auch auf der Landkreis-Homepage unter www.rottal-inn.de/coronavirus.

Grundsätzlich gilt: Kontakte vermeiden, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind. Die triftigen Gründe zum Verlassen der Wohnung sind auf unserer Homepage und auf unserer Facebook-Seite noch einmal zusammengefasst.

Auch tauchen immer wieder Fragen nach Passierscheinen auf. Hierzu ist zu sagen: Es geben zwar derzeit manche Unternehmen Passierscheine an Mitarbeiter aus, um deren Fahrt zur Arbeit oder auch den Zutritt zum Unternehmen zu sichern, aber grundsätzlich gibt es in Bayern keine offiziellen Passierscheine.

Im großen Sitzungssaal des Landratsamtes wurde die Zentrale für das Team des Kontakt-Telefons eingerichtet.

In(n) Energie informiert Kunden

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind allerorten spürbar und gehen an uns allen nicht spurlos vorüber. Wir möchten Sie über den aktuellen Zustand der Versorgungslage in Simbach am Inn informieren. Für uns als Versorger stellt sich die Aufgabe, den Betrieb der Strom- und Datennetze und damit Ihre Versorgung unter allen Umständen aufrecht zu erhalten. Die organisatorischen Maßnahmen sind getroffen, um auch bei einer weiteren Verschärfung der behördlichen Anordnungen jederzeit einsatzfähig zu sein.
Das Kundenzentrum ist geschlossen, die Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice und sind weiterhin telefonisch und per e-mail erreichbar. Die Techniker sind im Störungsfall schnell einsatzbereit.
Wie wichtig unser Glasfasernetz in Simbach bereits ist sehen wir an der Auslastung. Viele unserer Kunden haben das Büro in die eigenen vier Wände verlagert, Schüler bearbeiten Aufgaben im Internet oder laden diese herunter, die Streamingdienste weisen hohe Zugriffszahlen auf. Täglich wird die benötigte Bandbreite mehr, aber die Reserven sind sehr hoch. Dennoch beobachten wir die Auslastung sehr genau und permanent, um notfalls noch mehr Bandbreite zur Verfügung zu stellen.
Im Bereich Strom beobachten wir die Lage genauso intensiv. Störungen im Stromnetz sind nie vorhersehbar aber auch äußerst selten. Trotzdem arbeiten wir daran, dass wir unserer Techniker im Störungsfall auch unter schwierigen Bedingungen zum Ort der Störung bekommen. In den bayerischen Ministerien werden derzeit die Ausnahmebedingungen für die Techniker in der bayerischen Versorgungswirtschaft ausgearbeitet. Über die Verbände versuchen wir, dass wir hier schnelle und sachgerechte Lösungen bekommen.
Wichtig für Sie: das Stromnetz ist sicher und die Versorgung nicht gefährdet.

Aktuelle Meldung aus dem Krisenstab des Landratsamtes

Mittlerweile 55 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis. Es gilt umso dringender, die Anordnungen aus der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung einzuhalten. Auch den Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamtes am Landratsamt Rottal-Inn ist unbedingt Folge zu leisten.

Landrat Michael Fahmüller:

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt derzeit bei 51 und wächst weiter – das macht ein Einhalten der Vorgaben der Staatsregierung umso notwendiger. Ich bin sehr froh und auch stolz, dass sich die ganz große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis äußerst ruhig und vernünftig verhält. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.

Es gibt aber auch, bayernweit, unvernünftige Menschen, die sich und vor allem ihre Mitmenschen, die Risikogruppen angehören, unnötig in Gefahr bringen – und dies ist nicht hinnehmbar. Es ist deshalb durchaus nicht auszuschließen, dass die Staatsregierung noch weitere, noch umfassendere Maßnahmen beschließt – und ich denke wir sollten dies durchaus begrüßen, sollte es notwendig werden.

Lieber Rott- und Inntaler, es sind keine einfachen Zeiten. Ich bitte sie eindringlich: Halten Sie sich an die Vorgaben der bayerischen Staatsregierung, an die jetzigen sowie an die, die eventuell noch kommen müssen. Lassen Sie uns, gerade hier im Landkreis Rottal-Inn, ein Vorbild sein für ganz Bayern – mit Ruhe, Vernunft und Gemeinschaftssinn.

Vielen Dank!

Pressemitteilung bzgl. öffentlicher Linienverkehr

Ab kommenden Montag, 23.03.2020, fahren nahezu alle öffentlichen Linienbusse im Landkreis Rottal-Inn nach Ferienfahrplan. Die Fa. Niederhuber Holzlandreisen bedient ab 23.03.2020 auf ihren Linien Geratskirchen-Eggenfelden und Geratskirchen-Altötting jeweils nur noch die erste Frühfahrt und die Rückfahrt um 16.32 Uhr.

Der öffentliche Linienverkehr wurde in den ersten Tagen der Schulschließungen noch nach Schulfahrplan durchgeführt, da man noch nicht abschätzen konnte, in welchem Umfang Kinder auf die Betreuung an den Schulen angewiesen sind. Diesen Kindern wollte man die gewohnten Fahrtmöglichkeiten bieten.

Nachdem jedoch keine Schulkinder die Busse genutzt haben und insgesamt die Fahrgäste im Nahverkehr deutlich zurückgegangen sind, fahren die Busse ab nächster Woche nach den reduzierten Fahrplänen. Aber auch mit diesen Fahrplänen werden noch viele Busverbindungen im Landkreis Rottal-Inn angeboten.

46 Infektionen und ein Lichtblick

Im Landkreis Rottal-Inn sind, Stand 19.3. 12 Uhr, 46 Infektionen mit Coronavirus gemeldet. Etwa 400 Menschen befinden sich zur Zeit in Quarantäne und werden regelmäßig vom Landratsamt kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand etc. befragt. 10 Menschen sind derzeit im Krankenhaus, 4 mit Verdacht, 6 mit bestätigter Corona-Infektion, davon ein Fall auf der Intensivstation.

Am Bürgertelefon mehren sich auch die Beschwerden, dass Menschen bei den Arztpraxen nicht angenommen werden. Hier gilt: Vorher anrufen, am besten unabhängig davon ob es sich um einen Corona-Verdacht oder etwas anderes handelt. Gerade in Notfällen sind Ärzte aber auch verpflichtet, Patienten zu behandeln.

Unsicherheit herrscht derzeit auch bezüglich der Frage, wer getestet wird. Derzeit verhält es sich so, dass das Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn die Kontaktpersonen 1. Kategorie testet, wenn sie Corona-typische Symptome zeigen. Abgesehen davon können sich Menschen weiterhin an die Hotline der KVB unter 116 117 wenden – die KVB testet Personen aus Risikogebieten, die Symptome zeigen.

Bei all den betrüblichen Geschehnissen der letzten Tage möchte das Landratsamt Rottal-Inn aber ausdrücklich auch eine gute Nachricht bekannt geben: Die Frau aus dem Gemeindebereich Gangkofen, der erste Fall einer Corona-Infektion im Landkreis, ist mittlerweile wieder gesund und konnte aus der Quarantäne entlassen werden. Landrat Michael Fahmüller und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern alles Gute und allen Infizierten einen möglichst glimpflichen Verlauf der Krankheit.

Bistum Passau: Live-Übertragung von Gottesdiensten

Ab Sonntag 22. März aus dem Bistum Passau: Live-Übertragung von Gottesdiensten auf NIEDERBAYERN TV und im Internet – Gläubige sind eingeladen, zuhause die Gottesdienste mit zu feiern.
Passau (pbp) Da im Zuge der Coronakrise alle öffentlichen Gottesdienstfeiern verboten sind, versucht das Bistum Passau zusammen mit dem Regionalsender Niederbayern TV eine Grundversorgung bis vorerst 19. April sicher zu stellen. Geplant ist – soweit es die staatlichen Vorgaben zulassen – Gottesdienste in dem genannten Zeitraum an den Sonntagen sowie den Kar- und Ostertagen live aus der Andreaskapelle am Stephansdom in Passau zu übertragen. Zelebrant aller Gottesdienste ist Bischof Dr. Stefan Oster. Sämtliche Gottesdienste werden entsprechend der staatlichen Vorgaben im privaten Rahmen ohne Gläubige stattfinden. Lediglich ein Diakon, zwei Konzelebranten, ein Organist sowie mögliche Vertreter der Kirchenmusik werden die Feier des Gottesdienstes gestalten. Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste zuhause mit zu feiern.
Die Übertragungen finden live bei NIEDERBAYERN TV statt und können über Kabel, Satellit und online https://passau.niederbayerntv.de/mediathek/video/niederbayern-tv-passau-livestream/) verfolgt werden. Der Livestream wird auch auf der Website www.bistum-passau.de geteilt. Alle Übertragungen können anschließend auch in der Mediathek des Senders angesehen werden. Diese Aufnahmen werden ebenfalls auf www.bistum-passau.de verlinkt, so dass alle Gläubigen im Bistum die Gottesdienste sehen können.

Hier die Programmhinweise zu den einzelnen Gottesdiensten:
Live-Übertragung auf NIEDERBAYERN TV sowie online am
Sonntag, 22. März 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Sonntag, 29. März 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV  und online übertragen.
Palmsonntag, 5. April 2020
Pontifikalamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Gründonnerstag, 9. April 2020
Missa Chrismatis wird um 9:30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Pontifikalamt wird um 19.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Karfreitag, 10. April 2020
Pontifikalamt wird um 15.00 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Karsamstag, 11. April 2020
Feier der Osternacht wird um 21.00 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Ostersonntag, 12. April 2020
Pontifikalamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Ostermontag, 13. April 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.
Sonntag, 19. April 2020
Hochamt wird um 9.30 Uhr live bei NIEDERBAYERN TV und online übertragen.

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass in Zusammenarbeit mit den Behörden alles versucht wird, dieses Angebot zur Verfügung zu stellen. Sollte dies aufgrund sich verändernder Vorgaben nicht mehr möglich sein oder in anderer Form, wird umgehend auf www.bistum-passau.de sowie in den sozialen Medien informiert. Eine letztendliche Gewähr auf Übertragung kann demnach nicht gegeben werden.

Corona – Soforthilfe für Unternehmen

Das Landratsamt Rottal-Inn weist auf ein Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung für Betriebe, die von der Corona-Krise besonders geschädigt wurden, hin. Die Antragstellung ist ab sofort möglich. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben. Voraussetzung für die Auszahlung der Hilfsgelder ist, dass zum Zeitpunkt der Antragsstellung ein durch die Corona-Krise verursachter massiver Liquiditätsengpass vorliegen muss. Die Soforthilfe richtet sich also an Unternehmen, die nicht mehr über ausreichend Liquidität verfügen, um laufende Verpflichtungen zu erfüllen. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro, bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro, bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro und bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.
Alle Informationen zur Förderung sowie das Antragsformular finden Sie auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/. Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular ist an die zuständige Bezirksregierung zu übersenden. Für den Landkreis Rottal-Inn ist die Regierung von Niederbayern (E-Mail soforthilfe-corona@reg-nb.bayern.de) zuständig.
Auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/ außerdem Informationen zu weiteren finanziellen Unterstützungsangeboten, Kurzarbeit oder Steuerstundungen.

36 Fälle – dringender Aufruf zur Einhaltung der Anordnungen

Am 18.3. sind, Stand 12 Uhr, im Landkreis Rottal-Inn 36 Fälle von Corona-Infizierten zu verzeichnen. Das bedeutet eine Verdopplung der Fälle innerhalb von zwei Tagen.
Das Landratsamt ruft daher dringend dazu auf, die Anordnungen aus der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung einzuhalten. Auch den Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamts am Landratsamts Rottal-Inn sind unbedingt Folge zu leisten. Ganz besonders will das Landratsamt darauf aufmerksam machen, dass Privatpartys nach dem Motto „Jetzt erst recht“ oder so genannte „Corona-Partys“ äußerst gefährlich und daher verboten sind, sie werden von der Polizei entsprechend aufgelöst.
Außerdem wurde, insbesondere in sozialen Netzwerken, in den letzten Tagen vermehrt die private Betreuung von Kindern angeboten. Obgleich das Landratsamt diese spontane Hilfsbereitschaft sehr begrüßt und den Initiatoren ausdrücklich für ihr gut gemeintes Engagement dankt, sollte dabei bedacht werden, dass die Kinderbetreuung gerade deshalb eingestellt wurde, um Ansteckungswege zu unterbrechen und Infektionen zu verhindern.
Landrat Michael Fahmüller sagt dazu: „Es geht um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung, es gilt, eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus, die von unserem Gesundheitssystem nicht mehr zu stemmen wäre, unbedingt zu vermeiden. Es gilt auch insbesondere, Menschen aus Risikogruppen nach Möglichkeit vor einer Ansteckung zu schützen. Ich appelliere daher an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein aller Bürgerinnen und Bürger – es geht um unser aller Wohlergehen.“

Regional statt online: Lieferdienste im Landkreis Rottal-Inn

Auf Grund des sich immer weiterausbreitenden Corona-Virus hat die bayerische Staatsregierung die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, soweit es möglich ist den Kontakt zu anderen Menschen zu minimieren. Dies ist aber nicht immer möglich, denn Einkäufe müssen erledigt werden. Wenn dann noch kleine Kinder im Haus sind, die betreut werden müssen, weil Schulen und Kitas geschlossen sind, dann fällt der Weg in den Lebensmittelmarkt nicht immer leicht.
„Viele unserer Firmen im Landkreis Rottal-Inn bieten deshalb die Möglichkeit an, Waren, insbesondere auch Lebensmittel, nachhause zu liefern“, unterstreicht Landrat Michael Fahmüller. Dies sei eine gute Lösung in der derzeitigen Ausnahmesituation, die für Kunden und Anbieter gleichermaßen Nutzen bringe: „Die Menschen können den Rat der Experten, ihre Häuser und Wohnungen derzeit so wenig wie möglich zu verlassen, damit leichter befolgen, für Personen, die in Quarantäne zuhause bleiben sollen, gilt das noch viel mehr“, betont Michael Fahmüller. Die heimischen Unternehmen, Apotheken und Direktvermarkter, die Lieferungen vor die Haustür anbieten, könnten mit diesem Angebot zumindest einen Teil der Umsätze ausgleichen, die derzeit durch die Folgen des Corona-Virus zurückgehen. „Damit werden Betriebe und Arbeitsplätze in unserer Heimat gesichert“, auch darauf verweist Landrat Michael Fahmüller.
Der Landrat fordert daher die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich erst bei ihren regionalen Geschäften über eine Liefermöglichkeit zu informieren, bevor man auf die großen Firmen im Online-Handel zurückgreift: „Viele Unternehmer, sowohl im Einzelhandel als auch im Gastronomiebereich, haben bereits auf diese Ausnahmesituation reagiert und bieten einen Lieferdienst an.“

Infos von Arbeitsagentur und Jobcenter

Die Arbeitsagenturen, Jobcenter (gemeinsame Einrichtungen) und Familienkassen konzentrieren sich in der aktuellen Lage darauf, Geldleistungen wie Arbeitslosengeld I und II, Kurzarbeitergeld, Kindergeld und Kinderzuschlag sowie alle weiteren Leistungen auszuzahlen.
Um dies zu gewährleisten, um die Gesundheit aller zu schützen und um die Pandemie einzudämmen, gibt es ab sofort keinen offenen Kundenzugang in die Gebäude der Arbeitsagenturen, Jobcenter und Familienkassen mehr.
Um den Kontakt sicherzustellen, wurden jedoch regionale Telefonnummern eingerichtet!
Die Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen mit ihren Dienststellen ist nun telefonisch unter 0871/ 697 555 erreichbar.
Das Jobcenter der Stadt Landshut erreichen Kund*innen unter 0871/ 697 783 oder 0871/ 697 697. Das Jobcenter Landkreis Landshut ist unter 0871/ 40 47 22 98 und das Jobcenter Dingolfing-Landau ist unter 08731/37 47 83 erreichbar. Für Fragen und persönliche Anliegen zu Kindergeld und Kinderzuschlag können Kund*innen die kostenfreien Servicerufnummer 0800 4 5555 30 der Familienkasse nutzen.
Die Kund*innen werden außerdem gebeten, das Online Angebot unter www.arbeitsagentur.de zu nutzen.
Für Notfälle wurde vor Ort eine Kontaktmöglichkeit geschaffen.

Wichtige Info für alle Kundinnen und Kunden:
Sie müssen einen vereinbarten Termin NICHT absagen, weder telefonisch noch per Mail. Es gibt keine Nachteile. Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen.
Gesetzte Fristen werden vorerst ausgesetzt.
Die Kundinnen und Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern.
Die Auszahlung der Geldleistung ist sichergestellt.

Besuche beim Landratsamt nur nach Terminvereinbarung

Der Parteiverkehr am Landratsamt Rottal-Inn wird ab morgen, 18.3.2020, wegen des Coronavirus noch weiter eingeschränkt. Besuche am Landratsamt sind dann nur noch in dringenden Fällen und nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Diese Maßnahme dient sowohl dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger als auch dem Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Aufrechterhaltung der Verwaltungstätigkeit, die insbesondere in der derzeitigen Krisensituation von besonderer Bedeutung ist. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich unter www.rottal-inn.de über die Kontaktmöglichkeiten zu den jeweiligen Sachgebieten zu informieren. Das Landratsamt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

Rathaus Simbach trifft Vorsichtsmaßnahmen

Um den Dienstbetrieb der städtischen Einrichtungen angesichts der Coronavirus-Krise weitgehend aufrecht erhalten zu können und die Ansteckungsgefahr zu minimieren, werden ab sofort folgende Maßnahmen ergriffen:
Das Personal des städtischen Bauhofs, des Wasserwerks und der Kläranlage arbeitet nur mehr im Schichtbetrieb. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass ausreichend Mitarbeiter auch dann zur Verfügung stehen, wenn es zu Coronainfektionen in einem Bereich kommen sollte. Dementsprechend wird natürlich auch der Arbeitsumfang dieser Einrichtungen reduziert.
Das Rathaus ist ab sofort bis vorerst 19. April für den Parteiverkehr geschlossen. Bei dringenden Anliegen können die Rathausmitarbeiter über die Vermittlung im Rathaus unter Tel.Nr. 08571-606-0 oder per Durchwahl kontaktiert werden. Außerdem werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, das Bürgerservice-Portal zu nutzen oder sich zu erkundigen ob ihr Anliegen auch telefonisch geklärt werden kann.
Mit diesen Maßnahmen sollen die städtischen Einrichtungen während der Krise handlungsfähig bleiben und grundlegende Verwaltungsdienste sicherstellen.
Geschlossen sind allerdings ab sofort die Stadtbücherei und das Heimatmuseum. Veranstaltungen im Rahmen der Jugend- und Seniorenprogramme sind ausnahmslos abgesagt.

Wochenmarkt und Bauernmarkt Braunau bis auf Weiteres abgesagt

Aufgrund der aktuellen Situation und der rechtlichen Vorgaben zur Eindämmung von COVID-19 (Coronavirus) finden bis auf Weiteres kein Wochenmarkt und kein Bauernmarkt in Braunau am Inn statt.
Die Versorgung mit Lebensmitteln ist über die Supermärkte gewährleistet.
Die Stadt Braunau und die ARGE Bauernmarkt danken für Ihr Verständnis.

Krankenhaus Braunau

Medizinische Versorgung gesichert / Besuchsverbot / Zugang über Schleuse
Aufgrund der Zunahme der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Österreich, stellt sich auch das Krankenhaus Braunau auf einen verstärkten Zugang von Patientinnen und Patienten ein.
„Die Versorgung von Akut- und Notfällen ist in vollem Ausmaß gewährleistet und sichergestellt“, betont Erwin Windischbauer, MAS, Geschäftsführer des Krankenhauses Braunau.
Der Zugang zum Krankenhaus wird zum einen durch ein Besuchsverbot und zum anderen durch ein Schleusensystem geregelt.
Ausgenommen vom Besuchsverbot sind – oberösterreichweit – ausschließlich Personen, die Kleinkinder und Palliativpatienten betreuen. Pro Patientin/Patient ist jeweils nur eine Betreuungsperson erlaubt. Väter dürfen ihre neugeborenen Kinder besuchen.
Der Zugang zum Krankenhaus ist nur mehr über eine Schleuse möglich. Bei allen Personen wird bei dieser Schleuse die Dringlichkeit des Zugangs überprüft. Die Schleuse ist täglich von 7.00 bis ca. 15.00  Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeit erfolgt die Kontaktaufnahme vor Ort ausschließlich über die Pforte beim Nachteingang (bitte läuten).
Informationen über aktuelle Änderungen gibt es über die Homepage des Krankenhauses www.khbr.at.

Landratsamt Rottal-Inn

Es gibt nochmals sechs weitere Fälle des Coronavirus im Landkreis Rottal-Inn. Diese wurden am späten Montag Abend noch an das Landratsamt gemeldet. Näheres ist derzeit noch nicht bekannt. Die Anzahl der bestätigten Fälle erhöht sich damit im Landkreis auf 23.

Info weissblau-breitband

Betrieb ist auf Homeoffice umgestellt und per mail zu erreichen.

office@weissblau-breitband.de

Durch die ansteigende Anzahl von Heimarbeitsplätzen sind die Übertragungsleistungen oft am Limit. Sollte eine erhöhte Bandbreite benötigt werden, kann auf den erhöhten Bedarf nach Rückmeldung reagiert werden.

Besuche vor Ort sind momentan nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt. Eine Selbstinstallation ist natürlich jederzeit möglich, Unterstützung gibt es per Fernwartung bzw. telefonisch.

Tel: +49 8677 7664660 (08.00 Uhr bis 12.00 Uhr, eingeschränkter Telefondienst, bitte um Verständnis, wenn die Verbindung nicht sofort funktioniert)

In(n) Energie informiert Kunden

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind allerorten spürbar und gehen an uns allen nicht spurlos vorüber. Wir möchten Sie über den aktuellen Zustand der Versorgungslage in Simbach am Inn informieren. Für uns als Versorger stellt sich die Aufgabe, den Betrieb der Strom- und Datennetze und damit Ihre Versorgung unter allen Umständen aufrecht zu erhalten. Die organisatorischen Maßnahmen sind getroffen, um auch bei einer weiteren Verschärfung der behördlichen Anordnungen jederzeit einsatzfähig zu sein.
Das Kundenzentrum ist geschlossen, die Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice und sind weiterhin telefonisch und per e-mail erreichbar. Die Techniker sind im Störungsfall schnell einsatzbereit.
Wie wichtig unser Glasfasernetz in Simbach bereits ist sehen wir an der Auslastung. Viele unserer Kunden haben das Büro in die eigenen vier Wände verlagert, Schüler bearbeiten Aufgaben im Internet oder laden diese herunter, die Streamingdienste weisen hohe Zugriffszahlen auf. Täglich wird die benötigte Bandbreite mehr, aber die Reserven sind sehr hoch. Dennoch beobachten wir die Auslastung sehr genau und permanent, um notfalls noch mehr Bandbreite zur Verfügung zu stellen.
Im Bereich Strom beobachten wir die Lage genauso intensiv. Störungen im Stromnetz sind nie vorhersehbar aber auch äußerst selten. Trotzdem arbeiten wir daran, dass wir unserer Techniker im Störungsfall auch unter schwierigen Bedingungen zum Ort der Störung bekommen. In den bayerischen Ministerien werden derzeit die Ausnahmebedingungen für die Techniker in der bayerischen Versorgungswirtschaft ausgearbeitet. Über die Verbände versuchen wir, dass wir hier schnelle und sachgerechte Lösungen bekommen.
Wichtig für Sie: das Stromnetz ist sicher und die Versorgung nicht gefährdet.

Erreichbarkeit lokaler Geschäfte

Die Geschäfte aus Simbach, Braunau und Umgebung sind während der Corona-Krise wie folgt erreichbar:

Alphashop – Raucherbedarf, E-Zigaretten, CBD
Telefonisch erreichbar unter  08571/926969 (teilweise Anrufbeantworter)
e-mail: info@alphasmoke.de
www.alphasmoke.de
Lieferservice innerhalb von Simbach und Umgebung.
Abholung von Onlinebestellungen nach Vereinbarung.
Derzeit keine UPS Paketannahme und Abgabe möglich.

Auto Josef Dormeier GmbH
24h Abschleppdienst
Werkstatt nach Terminvereinbarung
0049(0)8571-6116

Autohaus Meindl
Während der Geschäftszeiten telefonisch erreichbar unter 08571/8615

Bäckerei Braumiller
Cafe am Bach geschlossen
Bäckerei Dienstag bis Freitag 7.00-15.00 Uhr
Samstag 7.00 bis 12.00 Uhr

Betten Ammerer
Kostenloser Lieferservice.  Bestellungen im Onlineshop www.ammerer.com
Persönliche Zustellung oder per DPD. Telefonisch und per Mail erreichbar. (Journaldienst in der Zentrale in Ried im Innkreis) 07752/82401 und ammerer@ammerer.com.
Gilt alles auch für Deutschland, solange die Grenzen es zulassen

Cafetheresia
Back- und Konditorei-Abteilung:
Mo – Fr 6.00 – 15.00 Uhr, Sa 6.00 – 14.00 Uhr
Speisen auch zum Mitnehmen

Decodomus Lessing
Tel: 08571-8673, mail: hermann.lessing@t-online.de / online-shop suedbund.de
Tägliche Lieferung von Farben Tapeten, Gardinen , Bodenbelägen, Geschenkartikeln

Druckerei Vierlinger, Simbacher Anzeiger und Grenzland Anzeiger:
Tel. +49 8571 92522-0
vierlinger@vierlinger.de oder marianne.madl@simbacher-anzeiger.de

Edeka
Montag bis Samstag 8.00-20.00 Uhr

Gärtnerei Ober
Ab sofort Self Service Store vor der Gärtnerei.
Geschäft ist zum Schutz aller vorerst geschlossen.
Bestell- Abhol-  und Lieferservice unter 07722/62425 oder 0650/5280999

Getränke Schenk
Neue Öffnungszeiten ab 26. März 2020: Montag bis Freitag 8.00 – 18.00 Uhr, Samstag 7.30 – 18.00 Uhr
Bargeldlose Zahlung möglich
Liefermöglichkeit über www.expressdrinks.de

Goldschmiede Heue
post@goldschmiede-heue.de
Anfertigung von Schmuckstücken kontaktlos. Skizzen, Vorschläge per mail, Zusendung per Post.

Heyne Schuh und Sport
Montag-Samstag 9.00-12.00 Uhr telefonisch +49 8571 91060
Online: www.heyne.shop

Hotel Post Prienbach
Lieferservice, vorab per Paypal oder bar bezahlen
Lieferung Mo-Fr. von 16-21 Uhr / Sa und So 11-14 und 17-21 Uhr
Alle Haushalte max. 15 km um Stubenberg, Mindestbestellung 20,- Euro

In(n) Energie:
Glasfaser und Mobilfunk:
08571/9112-43
shop@inn-energie.de
Strom und Erdgas:
08571/9112-49
kundenzentrum@inn-energie.de

Küchenstudio Birkl
Das Küchenstudio ist geschlossen.
Die Küchenberater sind telefonisch unter 08571/91140 oder per Mail info@birkl-inntalkuechen.de zu erreichen.
Die Küchenmonteure, Service-Techniker und Elektro-Kundendiensttechniker sind ebenfalls weiterhin im Einsatz

Landfuxx Oberlechner
Geöffnet. Lieferservice möglich unter Tel. 08571/8647

Metzgerei Feyrer
Laden geöffnet: Mo, Di, Do, Fr: 7.00 – 13.00 und 14.00 – 18.00 Uhr, Mi 7.00 – 12.30 Uhr, Sa 7.00 – 12.00 Uhr
erhöhte Hygienemaßnahmen
Vorbestellungen am Vortag bis 17.00 Uhr möglich (bitte immer mit Rückrufnummer) telefonisch (08571/2561), per Mail (kontakt@metzgerei-feyrer.de) oder per Fax (08571/920100)
Bezahlung wahlweise bar oder bargeldlos mit ec-Karte.

Mode Beer
Bis auf Weiteres geschlossen.

Pension-Gasthof Göttler:
Das Lokal ist aktuell geschlossen.
Pension: Geschäftsreisende werden gerne aufgenommen, Frühstück auf dem Hotelzimmer möglich.
Telefonisch (08571 91180) und per E-Mail (info@goettler-simbach.de>) jederzeit erreichbar.

Power-Immobilien
Tel. +43 664 3131066 und +43664 888 69 810 und office@power-immobilien.at

Satzstudio Click Click:
Tagsüber erreichbar unter Tel. +49 (0) 85 71 / 920 470
office@clickclick.de

Autohaus Schick
Reparaturen und Instandhaltung werden durchgeführt
Pannendienst ist sichergestellt
Einhaltung der Hygienevorschriften.
Erreichbarkeit zu den regulären Geschäftszeiten
Telefon: 08571 / 9151-0, Notfall – Handy: 0171 / 7151123
E-Mail: info@auto-schick.de
Homepage: www.auto-schick.de

Schlattl
Ladengeschäft geschlossen
Tel. erreichbar: Montag 9.00 bis 13.00 unter 08571-6850 bzw. mail info@schlattl.de
Onlineshops geöffnet:
www.schlattlbuch.de (Bücher)

Schmuck und Taschen Hahn:
Tel. 0170-2401842, info@schmuck-hahn.de
Teile des Sortiments auf der online-Plattform atalanda.com verfügbar

Bürotechnik Six
Telefonisch erreichbar unter Tel. 08571/1441 oder Onlineshop www.six-buerotechnik.de
Die Lieferung wird über Lieferservice/Paketdienst gewährleistet.
Service-Reparaturdienst ist auf Notfälle beschränkt.
Abholung der Ware nur ohne persönlichen Kontakt möglich. Rechnung oder Lieferschein wird der Ware beigelegt.

Sparkasse Rottal-Inn
Die Geschäftsstellen der Sparkasse Rottal-Inn haben regulär geöffnet.
Alle Geldautomaten und weitere SB-Geräte stehen an allen Standorten rund um die Uhr zur Verfügung.
Für Serviceaufträge ist das Telefonteam an Werktagen von 8:00 – 17:00 Uhr erreichbar.
Die Rufnummer lautet 08721 1200-0
Ebenso per E-Mail erreichbar: info@spk-ri.de
Stets aktuelle Informationen im Internet unter www.spk-ri.de

 

 

 

Wir sind für Sie da

Druckerei Vierlinger GmbH und Co. KG
Jakob-Weindler-Str. 4, 84359 Simbach a. Inn, Deutschland

Tel. +49 8571 925220

Fax +49 8571 9252210
vierlinger@vierlinger.de, www.vierlinger.de

Druckerei Vierlinger

Für die Druckerei:

Dipl.-Ing. (FH)
Günther Plaza

guenther.plaza@vierlinger.de

Simbacher Anzeiger / Grenzland Anzeiger

Marianne Madl
Redaktion / Anzeigenleitung

marianne.madl@simbacher-anzeiger.de